Spendenübergabe in Olpe

In jedem Jahr, in gleicher Weise,
füllt sich, nicht mal still und leise,
die Spendenbox - ganz toll, na klar,
fürs Hospiz - für Balthasar.

2.000 und noch mehr Euronen,
die in diesem Kästchen wohnen.
Sie zu übergeben liegt,
uns am Herzen - Wille siegt.

Marlies, die so viel gegeben.
Dazu von vielen warmer Regen.
Von uns noch gerne aufgestockt.
„Oskar“ rief - die Bude rockt.

Ein schöner Abend - auch für mich.
Beim letzten bisschen Tageslicht,
lasen wir - und Ihr wart Ohr,
gern aus der Geschichte vor.

Gitta, die den Raben gab,
als ob sie nie was anderes tat.
Die die Robe, Leute lauscht,
gegen schwarze Federn tauscht.

Die Familie, Liebste mein,
die mich toll unterstützt daheim.
Alle, die in jeden Lagen,
zum Ergebnis beigetragen.

Am Samstag war der Tag erreicht.
Wir fuhren zum Hospiz sogleich,
und gaben gern die Spenden dort,
in treue Hände - welch ein Ort.

Christel, Marlies, Gitta, ich.
Vom Eindruck, Helligkeit erwischt.
Frau Vetter, ich zieh meinen Hut,
vor Eurer Leistung - Ihr seid gut.

Tag der offenen Tür gewesen.
Gitta/Oskar durfte lesen,
mit mir dort in Gemeinsamkeit.
Schöne und erfüllte Zeit.

Ein neues Jahr und neue Seiten,
erwarten uns - will nicht bestreiten,
dass das nächste Mal geplant...
Gebt es zu, Ihr habt’s geahnt.

Letztlich wird ein Schuh daraus:
Lesen, lachen, volles Haus,
unsere Kinder, meine Frau,
Oskar und BM-TV.

Menschen, die zusammen passen,
sollte man gewähren lassen.
Ich lass mich überraschen, wie,
Jahr 18 wird - noch viel zu früh.   04.12.17
_____________________________________

Lesung NBB 2017

Jedes Mal ist's ein Erlebnis.
Jedes Mal hat's ein Ergebnis:
Dass ich unter Freunden bin,
macht mir Mut und es hat Sinn.

Siebenhundert Kilometer.
Ich fahr sie gern, ob früh, ob später.
Ich weiß, was mich erwartet dort.
Selbst WER an dem vertrauten Ort.

Menschen, die vom ersten Jahr,
mich begleiten - mir ist klar,
dass das was Besonderes ist.
Etwas, das man nie vergisst.

Hey Liane, lieber Frank,
habt für Eure Freundschaft Dank.
Liebe Dana ebenso.
So weit entfernt, Ihr macht mich froh.

Moritz, liebe Babsi, Lutz,
Euch zu sehen, gibt mir Schutz.
Ich schau - vertraut - in die Gesichter,
schreibe gerne, und werd zum Dichter.

Hätte ich Euch je gefunden,
ohne die Geschichten, Stunden,
die ich schrieb am Manuskript?
Vermutlich nicht - Ihr seid mir lieb.

Wieder zwei sehr schöne Tage,
bei guten Freunden - ohne Frage.
Im Hause Taube - darf ich's loben (?),
in bester Freundschaft aufgehoben.

Wieder fahren fällt mir schwer.
Ihr seid nicht irgendwo und -wer.
Ihr seid, habt Euch halt gut versteckt,
leider viel zu ferne weg.

Neue Menschen, die ich traf,
nun zur Lesung - still und brav.
Mit frohen Mienen zugehört...,
Dank Selina - das betört.

Stille und kein Stühlerücken,
Ihr Lieben, das zählt mit zum Glücke.
Oskar fühlte sich dort oben,
angenommen, aufgehoben.

McPomm ist furchtbar weit entfernt.
Ich fahre diese Strecke gern,
und hoffe drauf, ganz nebenbei,
dass dies noch sehr lang so sei.

Solltet Ihr den Raben schätzen,
freut es mich, ihn fortzusetzen.
Habt Dank für alles, was ich fand,
für die ausgestreckte Hand.     11.11.17
___________________________________

Crehaartion

Wenn man weit zur Lesung fährt,
so ist das diesen Ausflug wert.
Liebe Freunde dort zu treffen.
2 Tage lang die Zeit vergessen.

Neustrelitz, weit entfernt, McPomm,
rief mir fröhlich zu: „Na komm.
In Neubrandenburg, wie fein,
soll schon bald die Lesung sein.“

Ich stimmte zu - na sicherlich.
Im November, kühl und frisch,
machte ich mich auf die Tour.
Morgens früh - vor 7 Uhr.

Doch als ich den Spiegel schau,
in meinem Wagen - tja, genau,
erkenne ich, schnell wie der Blitz,
dass mein Haarkleid kaum mehr sitzt.

Drum musste eine Lösung her.
Die Entscheidung fiel nicht schwer,
als ich vorm Ziel - klingt das nicht schön,
fix nun den Salon gesehen.

2 nette und recht junge Damen,
(leider weiß ich nicht die Namen),
nahmen sich - wer kann, der kann,
unverzüglich meiner an.

Das graue Haar, es fiel recht fix,
dank Schere - tja, da kennt sie nix.
Jetzt bin ich wieder hergestellt,
für‘n Auftritt - die Autorenwelt.

Die Gespräche waren nett...
Als wenn ich es erraten hätt:
So kam man auch - na, ein Versuch,
auf meinen „Oskar“ - auf das Buch.

Habe 2, ist das zu fassen,
auf die Schnelle dagelassen.
Darf sogar noch Flyer schicken.
Ein Angebot aus freien Stücken.

Ich nehme dieses Angebot,
gerne an - ganz ohne Not.
Danke Euch für dieses Treffen.
Werd Euch sicher nicht vergessen.

Zum Dankeschön ein kleiner Reim,
und fahre ich am Samstag heim,
winke ich derweil gern zu.
Ihr wart nett - was sagt Ihr nu?

Viel Spaß beim Lesen, der Lektüre.
Ob ich die Phantasie Euch führe,
lasst es mich wissen, hinterher.
Freu(n)de machen fällt nicht schwer.  08-11.17
______________________________________

Oskar hat nun eine Stimme

Ein schöner Abend im September.
Mein Herz läuft über, I remember,
das Gefühl, wie es mich trägt.
Wie das Herz tief in mir schlägt.

Wieder war die Bude voll.
Liebe Menschen, das war toll.
Die, und das vor allen Dingen,
still an unseren Lippen hingen.

In die Geschichte einzutauchen...
Was, bitte soll ich sonst noch brauchen,
um zu erkennen - festgestellt,
dass Oskars Leben Euch gefällt.

Wenn am Abend - vor der Nacht,
der Rabe plötzlich, jäh erwacht,
sich gebärdet - nicht grad leise,
ist's für das Ego Götterspeise.

Plötzlich hat - na, wie auch immer,
die Figur nun eine Stimme.
Was einst Geplänkel, zieht jetzt Spur.
Gestern Abend - 19 Uhr.

Eine Freundin, die nun streitet,
die als Oskar mich begleitet,
den Spaß in höchste Höhen treibt.
Wundervoll ist's, wenn man schreibt.

Wenn Figuren plötzlich "leben",
was kann es, sagt's mir, Schöneres geben?
Phantasie - der Grad ist schmal,
wird plötzlich nahezu real.

Ich hoffe, sittsam, lieb und brav,
dass ich solch Träume träumen darf,
noch ganz oft - so oft, wie's geht,
weil man sich dann selbst versteht.

Die Bereitschaft, zuzuhören,
zu sinken und dazugehören,
zu spenden in besonderem Maß,
das seid IHR - perfekt, so war's.

Den guten Zweck mit Leben füllen,
meine Sucht nach Lesen stillen,
danach dem Leib was Gutes bieten...
Meine Worte treiben Blüten.

Dank an Euch, an Gitta, Schneider,
und regnete es auch später - leider,
so war der Abend dennoch groß.
Für mich perfekt, rundum famos.

Dank an die Familie auch.
Ich habe alles, was man braucht.
Und Oskar hat nun - nicht wie immer,
nun auch hörbar - eine Stimme.    23.09.17
___________________________________

Eröffnung Literaturherbst

Spannung füllt den großen Raum,
jetzt ist´s soweit – ich träum den Traum,
irgendwann dort vorn zu stehen…
Wie´s auch kommt – man wird es sehen.

Kati Ulrich ist aktiv.
Eine Stadt, die einstmals schlief,
erwacht aus einem langen Schlaf.
Schön, dass man einander traf.

In diesem Jahr – nun hat´s geklappt,
eröffnet Elsdorf, unsere Stadt,
den Herbst und damit Literatur.
Freitagabend – 20 Uhr.

Der Nachwuchs wird – ja, das hat Wert,
vorgestellt und auch geehrt.
Als Saide Gök im Buch versinkt…
…als ob man im Gefühl ertrinkt.

Eröffnung, manche Stellungnahmen,
Menschen, die zum Hören kamen.
Charly und auch ich dabei.
Autoren-Duo, „frisch“ und neu.

Als Arno Strobel, forscher Schritt,
die Bühne und das Feld betritt,
wird die Stimmung atemlos.
Die Freude, hier am Wort ist groß.

Worte, die gefangen nehmen.
Auf den Stühlen, den bequemen,
bewege ich mich eher nicht.
Die Worte spüren, erste Pflicht.

Das Können, Sicherheit und Reife,
ist perfekt und ich begreife,
genauso muss es sein - …warum?
Der Dialog fängt´s Publikum.

Zwei Stunden, die, woran mag´s liegen,
schnell verstreichen, fast verfliegen,
lassen uns betört zurück.
Das macht Freude, das ist Glück.

Dazu Bewirtung, das war klar,
die wirklich ganz besonders war.
Terra Nova – sehr bereit,
für´n Tag und die Gelegenheit.

Wir haben gerne mit geräumt,
vorbereitet und geträumt.
Kati, Günther, welch ein Team.
Das war perfekt – wie´s mir so schien.

Und dass ich Worte finden „muss“,
ich denke, das war Euch bewusst.
Danke – so ist es gescheit:
Euch und uns ne tolle Zeit.    03.09.17
__________________________________

Krimi zum Dinner

Im Grunde ist es so wie immer:
Atemlos legt sich zum Dinner,
Stille über das Event.
Ein Autor liest, den man gut kennt.

Herr Ralf Kramp gab sich die Ehre.
Ach, wenn ich doch so weit schon wäre,
die Menschen in den Bann zu ziehen,
so wie er… - ihm ward´s verliehen.

Lachen, Krimis, Anekdoten.
Zuzuhören war geboten,
um die Feinheit wahrzunehmen.
Bekanntes Feld, bekannte Themen.

Den Menschen fein aufs „Maul“ geschaut,
kaum Blut, ein wenig Gänsehaut.
Mit Worten sorgsam überspitzt.
Die Miene stets dabei verschmitzt.

Es hat uns einfach Spaß gemacht,
gestern Abend, gestern Nacht.
Und so denke ich spontan:
Die Teilnahme war gut getan.

Neben kleinen Rand-Gedichten,
genossen wir das Mahl, Gerichte,
die uns der Event-Hof bot.
Lecker war´s – vom Fleisch bis Brot.

Was gestern dort den Startpunkt nahm,
ausverkauft, mit steilem Zahn,
das könnte – ja, so seh ich das,
ständig klappen – groß der Spaß.

Ein Abend an der frischen Luft,
aus der Küche wabert Duft,
von leckeren Speisen – Dankeschön,
an das Team – so darf man´s sehen.

Ich liebe den Gebrauch der Worte,
langsam, schnelle, von der Sorte,
die dich ziehen in den Bann.
Vom ersten Spruch – von Anfang an.

Vielleicht darf ich – die Hoffnung steht,
irgendwann, falls es denn geht,
ebenfalls auf jener Couch,
ein Plätzchen finden – bin im Rausch.

Von meinem Freund – von „Oskar“ lesen.
Der Traum ist immer dagewesen.
Nun könnte er – Mensch, das wär toll,
Wahrheit werden – so wie´s soll.

Einen Gruß an Sie, Herr Kramp,
an ZAB – und vielen Dank,
für den Abend, den Genuss.
Und endlich jetzt – komm ich zum Schluss.  26.08.17
___________________________________________

Lesung im Lavendelhof Teil 2

Wenn ein Abend solcherart,
so verläuft, dann sag ich zart:
Dieser Abend bis zum Schluss,
war wundervoll, war ein Genuss.

Nette Menschen, die heut kamen,
manche mir vertraute Namen.
Jeder hat - damit's nicht stört,
voller Andacht zugehört.

Als ich aus meinem "Oskar" las,
versunken dort im Sessel saß,
da hörte ich das Lachen schon.
Beifall - der spontane Lohn.

Plötzlich weiß man, ja, Ihr Lieben,
weshalb ich manchen Tag geschrieben.
Manches Mal bis in die Nacht.
Öfter als ich je gedacht.

Ich spüre, dass Figuren leben,
dass sie Menschen etwas geben.
Viel, viel mehr als nur ein Spiel.
Das ist einfach ein Gefühl.

Kontakte, die ich knüpfen darf.
Anker, die ich heute warf.
Vielleicht ja ein besonderer Schritt.
Ich gehe ihn von Herzen mit.

Sah den Menschen in die Augen,
und begann, dabei zu glauben,
dass sie mögen, was verfasst.
Wär das so - nun ja, das passt.

Kati, hab besonderen Dank,
Stunden- und auch tagelang,
hätt ich gelesen - es war nett,
von Z bis A - von A bis Z.

Danke an "Lavendelhof",
sicher wie in Abrahams Schoß,
haben wir uns hier gefühlt.
Schön, wenn dort die Musik spielt.

Dank an Charly - Deine Worte,
angenehm und von der Sorte,
bei der man ganz versonnen lauscht.
Zwischenzeitlich ward getauscht.

Jetzt sitzen wir erneut Zuhause.
Jetzt nach einer kurzen Pause,
kommt nun die Erinnerung.
Im Kopfe ewig frisch und jung.

Sollte mich jetzt jemand fragen,
ob ich lese - ich würd's wagen.
Wieso? - Na, weil es Freude macht.
Mir hat es sehr viel gebracht.    09.06.17
__________________________________

Lesung im Lavendelhof

Lesung im Lavendelhof,
meine Freude, sie ist groß.
Ein volles Haus? - Na, ganz bestimmt.
Alles so, wie man's gern nimmt.

Charly liest an meiner Seite...
Oder ob ich SIE begleite?
Ganz egal - wohl keine Frage,
heut an diesem schönen Tage.

Dazu Musik von "Late Blömers".
Was, Ihr Leute gibt's wohl Schöneres,
als das, wenn sich ein Traum erfüllt.
Ein wundervolles, buntes Bild.

Dank an Elsdorf, an die Stadt.
An Kati Ulrich, dass das klappt,
was wir geplant und was lang steht.
Herrlich, weil's problemlos geht.

Jetzt steh ich hier - bin aufgeregt.
Hoffe, dass sich das schnell legt.
Ich halt mich fest an einem Reim.
Das bin ICH - so will ich sein.

Die Reime, die den Startschuss gaben,
vor vielen Jahren, vielen Tagen,
zu meinem allerersten Buch.
Zu Anfang war's nur ein Versuch.

Hat lang geschlummert im Computer,
bis irgendwann im Kopf, der Router,
sprach: "Jetzt stell dich nicht so an.
Schreib einfach weiter - halt dich ran."

Seit jenem Tage fließen Worte.
Egal auch wann, an welchem Ort:
Ich freu mich - hey, das ist so scharf,
sobald ich schwadronieren darf.

Erzähle heute von den Zwergen,
die Mut gezeigt, sich nicht verbergen.
Sie kämpften über lange Zeit,
tapfer gegen Dunkelheit.

3 Bände lang - so viele Seiten.
Achtzehnhundert - nicht bestreiten...
Vielleicht weiß ich ja mehr als Ihr?
Vielleicht schreib ich am Bändchen 4...

Zu viel, um alles vorzulesen.
Doch Appetit, so meine Thesen,
holt Ihr Euch beim Lauschen ja.
Dafür ist diese Lesung da.

Ein netter Abend zum Entspannen.
Und ziehen später wir von dannen,
bleibt vielleicht ja was zurück...
Erinnerung! - Das wäre Glück.   09.06.17
__________________________________

Lesung in Neubrandenburg 2016

Ihr meint, MacPom sei viel zu weit?
Natürlich nicht! – Ich nehm mir Zeit.
Ich fahre gern – denn das macht Sinn,
zu den Freunden ferne hin.

Mit meiner Liebsten hin und weg.
Im Kofferraum ruht das Gepäck,
dazu was Nettes – ein Geschenk.
Na, weil man an die Freunde denkt.

Am Freitagabend, das war stark,
ging´s hin zu „Weltbild“ – dort am Markt,
um erneut mit Spaß zu lesen.
Ne nette Runde ist´s gewesen.

Man kennt – und ja – man mag sich schon.
Liane, Frank und Moritz, Sohn.
Dana – Lutz, Herr Staatsanwalt,
nebst seiner Babsi – Steinwart zahlt.

Er zahlt im 1. Stock dort oben,
mit Geschichten, Episoden,
aus seinem langen Zwergen-Leben.
Die Menschen hören zu – mal eben.

Ich schaue auf – schau in die Augen.
Kann´s am Ende fast nicht glauben,
mit welcher Andacht sie dort hören.
Kein Mucks, Geräusch – kein Rascheln, Stören.

In den Momenten merk ich gerade,
es wäre einfach dumm und schade,
hätte ich das nicht versucht.
Mein neues Leben folgt dem Buch.

Ich gewann so viel dazu:
Mein neuen Menschen du auf du.
Und ich selbst? – Seh´s als Gewinn,
dass ich plötzlich sicherer bin.

Ich spür – und zwar von Anfang an,
dass ich was bewegen kann.
Vielleicht nur eine Kleinigkeit,
doch schenken mir die Menschen Zeit.

Grad die ist wertvoll – Punkt und Schluss.
Die hat man nicht im Überfluss.
Und wenn man mir sie schenkt – nur so,
macht mich das gewaltig froh.

Danach gab es – und das spricht Bände,
ein wunderschönes Wochenende.
Liane, Frank – wir danken Euch,
dass Ihr uns Eure Freundschaft reicht.

Das war nun jetzt das dritte Mal.
Die Zeit, Entfernung ist egal.
Beim nächsten Buch – falls es erscheint,
sind wir bei Euch erneut vereint.   27.11.2016
_______________________________________

Lesung vom 28.10.16

Nach einem gut geglückten Wort,
schickt Petrus uns die Wolken fort.
Und so war´s ein Riesenspaß:
trocken, nicht zu kalt, zu nass.

Der Hof, er wurde rappelvoll.
Liebe Freunde – ich fand´s toll.
Für uns, für mich – den guten Zweck.
Wir sind einfach hin und weg.

Achtzehnhundert… - die Euronen,
stapeln sich – es soll sich lohnen,
fürs Hospiz in Olpe, fern.
Ehrlich, ja – wir tun das gern.

Dank an jeden für die Spenden,
gegeben aus sehr vollen Händen.
Danke auch an Marlies Becke,
für Spenden aus besonderen Zwecken.

Danke an Christine Lichter,
die Spendenbox wird dicht und dichter.
Dank an jeden, Dank an alle,
in diesem ganz speziellen Falle.

Hundert Menschen, die gern kamen,
so viel Gesichter – so viel Namen.
Die gezeigte Herzlichkeit,
macht mein dickes Herz ganz weit.

Hat man gemeinsam solch ein Ziel,
wird´s einfach nur ein Kinderspiel.
Für die Ruhe – und das Glück,
fühlt Euch einfach fest gedrückt.

Danke schön, BMTV,
von mir, von uns, von meiner Frau.
Dass Ihr kamt, um zu berichten,
freut uns sehr – das sind Geschichten…

…die einfach nur das Leben schreibt.
Schön ist die erfüllte Zeit.
Und dass für „Oskar“ – neues Buch,
ein Plätzchen blieb… - nur ein Versuch.

Ein dickes Lob ans Team von Schneider.
Er hat nur einen Fehler – leider…
Er ist grün – ein Fohlen eben,
und trotzdem Klasse – das soll´s geben.

Ich würde jeden gern erwähnen,
doch muss ich meine Schreibwut zähmen.
Hundert Menschen – 2 Termine,
das kriege ich nicht auf die Schiene.

Was vor drei Jahren einst begann,
nimmt mittlerweile Formen an…
Dafür bin ich viel zu klein,
dies zu begreifen – ich seh´s ein.

Doch die Freude, sie ist groß.
Ihr und wir – da geht was los.
Wir freuen uns – na, das ist klar,
aufs nächste Mal – auf nächstes Jahr.  29.10.2016
_________________________________________

Vergnügen

Ich soll und kann und darf nicht lügen.
Von daher...! - Es war ein Vergnügen.
Lesung 1 von derer 2,
wundervoll - ich war dabei.

Was vielleicht ja Sinn auch macht...
Sie war dufte - diese Nacht,
wenn da nicht der Regen fiel,
hoch vom Himmel - uns als Ziel.

Dennoch - wenn du liest, bei Licht,
registrierst du Nässe nicht.
Wenn du deinen Worten lauschst,
aus Gittas Munde - ...sagt, wer tauscht.

Das war für mich so ein Erlebnis,
große Freude - als Ergebnis.
Ich sage, dass ich's gerne hätt,
ein weiteres Mal - ich fand das nett.

Ich danke Euch für Eure Zeit.
Dafür, dass Ihr gekommen seid,
auch wenn die Welt grad unterging.
Man steckt im Wetter halt nicht drin.

Wir danken für all Eure Spenden,
fürs Hospiz - sehr viel gen Ende.
Ich freu mich, dass Ihr zugehört.
Auch wenn der Regen rinnt und stört.

Dem Michael und seinem Team,
ein Kompliment - had been a dream.
Das Schwein, das sich am Spieße dreht,
war ein Genuss - falls Ihr versteht.

Elisabeth - auch das ist klar:
Es war mehr als wunderbar,
dass Du fern aus Bayern kamst,
den weiten Weg grad auf Dich nahmst.

Freundschaft - sagt, ist das vermessen,
werd ich niemals nicht vergessen.
Heidi, Wolfram - ...Mensch, Ihr alle.
Toll seid Ihr - in jedem Falle.

Jeden Namen hier zu nennen,
würde jeden Rahmen sprengen,
daher - nur nicht böse sein,
gibt's nur die von fern Daheim.

Wir freuen uns aufs nächste Mal.
Nächsten Freitag - ohne Zahl,
werden wir hier wieder stehn.
Ich freu mich drauf - und es wird schön.

Die Gedanken - wie sie fliegen.
Ich genieß aus vollen Zügen,
Eure Freundschaft - war's auch kalt...
Den Spaß - und den Zusammenhalt.  23.10.2016
_______________________________________

Lesung bei Sabrina und Wilma

Euch beide in Natur zu sehn,
zur Lesung - dafür Dankeschön.
Für Wirken, Wirbeln, Stress und so.
Es war perfekt - und ich bin froh.

Bis Hürth ist's nur ein kleines Stück,
nun sind wir wieder heil zurück,
und ich gedanklich - weil ich's mag,
noch bei diesem Nachmittag.

Die Sympathie bestätigt sich,
das finde - kurz gesagt - na, ich.
Es war ab Anfang, im Moment,
als ob man sich schon ewig kennt.

Es machte Spaß, für Euch zu lesen,
ruhig und still ist es gewesen,
da vergeht - und so ist's klug,
die schöne Zeit, als sei's im Flug.

Zu hören, dass die Story passt,
nimmt mir jede Angst und Last.
Ich spürte, dass Ihr ganz vertieft,
lauschtet - als der Zwerg Euch rief.

Ich danke auch - natürlich, klar,
Ela, die fantastisch war,
mit ihren Texten - zu Besuch,
mit ihrem eigenen, tollen Buch.

Zu merken, dass es Menschen gibt,
von denen jeder Bücher liebt,
ist die Erfahrung - nachgedacht,
ob derer meine Seele lacht.

Wir würden Euch gern wiedersehen,
im Oktober kann's geschehen,
hier zur Lesung - hier im Hof,
hier bei uns - der Platz ist groß.

Ich mag es gern in Reimen sagen,
nach solchen, wirklich tollen Tagen,
wie schön es ist - perfekt gelenkt,
wenn man mir ein Lächeln schenkt.

In der Garage gut gesessen,
gut getrunken, gut gegessen,
gemeinsam uns am Wort erfreut.
Dieser Tag - nun, der war heut.

Danke Wilma, für das Binden,
meiner Reime - sie zu finden,
im Internet - der rechte Dreh,
zur Fußballlust und zum FC.

Ich wünsche Euch - samt meiner Frau,
ne tolle Zeit - ich freu, mich wow,
aufs Lesen, Euch - das nächste Mal.
Wann und wo und wie? - Egal.    06.08.2016
_____________________________________

Verstecktes Buffet

Sabrina hat´s Buffet versteckt,
alles, was man mag – was schmeckt,
brachte sie in Sicherheit.
Bin´s selber schuld – bin nicht gescheit.

Würziges – selbst Kaffee, Kuchen,
darf ich morgen nicht versuchen.
Den Weg hab ich mir selbst verbaut,
…na, da wird morgen dumm geschaut.

Es lauscht – und zwar mit letzter Kraft,
der Zuhörer, die Leserschaft.
Es lenkt sie ab der Katze Schnurren?
Nein, nein, das ist mein Magenknurren.

Ich versuch, mich zu gewöhnen,
die Stimme muss es übertönen,
doch der Gedanke ans Buffet,
das mir entgeht – der tut schon weh.

Ich röchele und ich markiere,
den Schwan, der stirbt – yes well, ich giere,
und hoffe, dass man nicht erkennt,
dass das nicht echt ist – nur Talent.

Zum Lesen fehlt mir just die Stärke,
mit letztem Willen geht´s ans Werke.
Die Knie sind schneller als gedacht,
gummiweich und elend schwach.

Den Duft der Speisen – Saft im Glase,
hab ich beim Lesen in der Nase.
Sagt mir bitte, wie ich dann,
mich bitte konzentrieren kann?

Vielleicht steckt ja die Liebste mir,
ein wenig zu – gebracht von hier.
Auf dass ich nicht vom Hocker fall.
Das geht ganz schnell – ein klarer Fall.

So freue ich mich nun auf morgen,
ohne Kummer – doch mit Sorgen,
dass ich nichts zu essen kriege.
Schwach gen Schluss am Boden liege.

Werdet Ihr wohl Mitleid haben?
Darf ich mich ein wenig laben,
an den guten, feinen Sachen?
Ihr würdet mir viel Freude machen.

Morgen steht die Lesung an,
bei Sabrina – lieber Mann,
die Zeit, sie ist im Flug vergangen…
E la, bald wird angefangen.

Die letzten Plätze zu vergeben,
werden wir gewiss erleben.
Morgen schon – ab 16 Uhr…
Nervös? – Nicht die geringste Spur.   05.08.2016
________________________________________

Garagenlesung bei Sabrina

Heute – in grad mal 8 Tagen,
geht es los – gibt’s sonst noch Fragen?
Garagenlesung 16 Uhr…
Mein Gott, wo blieb die Zeit denn nur?

Sabrina plant – Sabrina macht,
ist aktiv, bei Tag und Nacht.
Ihr Plan - und auch die Richtung steht.
Sie weiß genau, was passt, was geht.

Die Örtlichkeit schon fast geschmückt,
alles strahlt – perfektes Glück.
Die Vorbereitung – nun, sie passt,
ohne Hektik – ohne Hast.

Im August – bei hellem Licht,
ist´s Hören, ist die Ruhe Pflicht.
Wenn man sich tief, tief fallen lässt,
wird´s umso schöner – wird´s zum Fest.

Ich bin vielleicht in jener Phase,
fast nun schon ein alter Hase,
und trotzdem bin ich aufgeregt.
Weiß jedoch, dass sich das legt.

Denn treffe ich auf nette Menschen,
bereit zur Stille – zur Attention,
dann läuft das fast schon wie geschmiert.
So hab ich das schon oft gespürt.

Für Ela ist´s das erste Mal?
Mach Dir nichts draus – das ist egal.
Wir drei – zusammen – rocken das.
Das wird – so glaub´s – ein Heidenspaß.

Ich denke dran, wie´s angefangen,
all das Hoffen, Sehnen, Bangen,
bis hin zum Buch – in meiner Hand…
Das war zu viel für den Verstand.

Nun gibt´s die Menschen, die uns lauschen,
mit Nichts und Niemand möcht ich tauschen.
Das ist ein ganz besonderes Glück.
Niemals mehr geb ich´s zurück.

So freue ich mich nun mit Euch,
auf nächsten Samstag – und mir deucht,
das wird so richtig partyhaft.
Schön, was man zusammen schafft.

Sabrina, Ela – freue mich,
Euch dort zu treffen – erstmals nicht,
per Facebook-Nachricht oder so.
Nun ja, ich bin grad heut schon froh.

Was ich letztlich lesen will,
überlege ich ganz still,
hier in meinem Kämmerlein.
Das wird Spitze - so soll´s sein. 30.07.2016
_____________________________________

Lesung Bücherschrank Kaster

Liebe Leute, meinen Dank,
für den Tag an Eurem Schrank,
der in ferne Welten führt,
wenn man nur die Sehnsucht spürt.

Wenn man Lesen liebt, wie ich,
wenn es jemand packt, wie mich,
dann findet er - bestimmt auch sie,
Lesestoff und Poesie.

An diesem ganz bestimmten Ort,
an dem man das geschriebene Wort,
dem Menschen zur Verfügung gibt,
der den Reiz der Sprache liebt.

Danke, dass ich lesen kann,
dass Ihr zuhört - dann und wann,
danke für die Möglichkeit,
und Dankeschön für Eure Zeit.

Hermann, Sascha, Michael,
ich schreibe diesen Reim ganz schnell,
auf dass er meine Stimmung zeigt.
Für Euren Einsatz - gibt's ein Like.

Es hat mir einfach Spaß gemacht,
und der Moment, an dem Ihr lacht,
zeigt mir, dass es richtig war,
toll und einfach wunderbar.

Dank an Kathrin, die samt mir,
in Kaster las - ja, glaubt es mir,
dass ich die Stunden - heut am Tage,
rundherum genossen habe.

Ein Reim, der mir das Eis heut bricht,
wirklich schwer war's heute nicht,
weil ich spürte - ist halt so,
dass Ihr lauschtet - das macht froh.

Jeder, der zu uns gekommen,
hat ein wenig mitgenommen,
von uns - von der Gedankenwelt.
Das sei freudig festgestellt.

Kaster ist für mich - aufs Wort,
wirklich ein besonderer Ort.
Dort trug ich - während Studium,
vor langer Zeit die Post herum.

Dass ich jetzt lesen darf - grad heute,
vor interessierten, netten Leuten,
erinnert mich an diese Zeit.
Lange her - und reichlich weit.

Viel Glück mit weiteren Bücherschränken,
ich werde gerne daran denken,
an diesen wirklich schönen Tag.
Warum? - Na, weil ich Lesen mag.   09.07.2016
________________________________________

Planung der Lesungen

Gut geplant – nicht überschnitten,
befinde ich mich grad inmitten,
der allerneuesten Leseplanung.
Positiver Stress – und Ahnung…

…dass es mir viel Freude ist,
bei Tag und Nacht, dass Ihr´s nur wisst.
Ich freu mich ganz entsetzlich drauf,
lass jetzt Gefühlen ihren Lauf.

Am 8. Juli zieht es mich,
nach Kaster – ja, dort lese ich,
mit Kathrin Buschmann – Freude pur,
am „Bücherschrank“ - um 18 Uhr.

Im August – am 6. schon,
sind wir zu hören – Ton um Ton,
die Ela – und auch ich dabei,
bei Sabrina… - Lesung 2.

Der Urlaub unterbricht den Plan,
meinen Schreib- und Lesewahn.
So steigt die nächste dann Zuhaus,
im Oktober – so sieht´s aus.

Diesmal gibt es zwei Termine,
ich weiß nicht, ob ich das verdiene:
Tag 21 – und dazu,
Tag 28 – Top, der Clou.

In Lindlar – Blumenbinderei,
am 3. – klar, ich bin dabei.
Am 9. dann in Siegburg noch,
ich mag das sehr – ein klares Wort.

Am 19. zieht´s mich, samt Team,
zur Messe im Estrel – Berlin.
Danach Neubrandenburg – McPom,
Tag 25 – Freu! Ich komm.

Ich wünsche mir – ich bin bereit,
noch viele mehr – ich nehm mir Zeit,
und örtlich bin ich, ohne Frage,
so flexibel – dass ich´s wage.

Die Republik ist groß genug,
die Chance zu nutzen, wäre klug.
Falls jemand dran Interesse hat,
so melde er sich – Stadt zu Stadt.

Was mir einst Kopfzerbrechen macht,
darüber wird heut laut gelacht,
was mir dereinst den Schweiß schnell treibt,
gehört dazu – wenn man gern schreibt.

Der Kalender – so die Träume,
hat noch nicht genutzte Räume.
Füllt sie bitte mir mit Leben,
für mich könnt es nichts Schöneres geben.   21.06.2016
_____________________________________________

Lesung bei Sabrina

Lange noch ist nicht August,
irgendwie hab ich's gewusst,
dass die Zeit bis dahin schleicht...
Warten fällt mir halt nicht leicht.

Ich habe - ja, ich weiß, ist krass,
an diesem Tag nicht aufgepasst,
als verteilt ward die Geduld.
Sorry, tja, hab selbst die Schuld.

Trotzdem freu ich mich schon heute,
auf die Gesichter - neue Leute,
auf das Buch in meiner Hand,
auf Hörer - falls es geht, gebannt.

Auf Ela, die dort mit mir liest,
auf jenes, manches, das und dies,
und na klar - auf alle Fälle,
auf Sabrina - auf die Quelle.

Denn sie ist's, die mit viel Elan,
organisiert - sehr gut getan.
Sie ist's, die die Trommel rührt.
Ehret sie, da's ihr gebührt.

Statt schwimmen bei der Meisterschaft,
verschwendet sie nun ihre Kraft,
auf alles im Zusammenhang,
mit der Lesung - irgendwann.

Im August - ein Sommertag,
am 5. - oh, wie ich das mag.
Samstagmittag - 16 Uhr.
Ich freue mich - ich sag's ja nur.

Hier und da - bei ihr Zuhause,
wenn's warm wird eine kleine Pause,
und vielleicht - ich freu mich weg,
FC besprechen - guter Zweck.

Denn da gibt es ja die Reime,
Ihr wisst wohl schließlich, was ich meine.
Und wenn's Sabrinas Mum gefällt,
ist's wunderbar - was kost die Welt?

Ich werde schön die Stimme ölen,
Kreide kauen - zu empfehlen,
auf dass die Stimme stimmig klingt,
ich hoffe sehr, dass das gelingt.

Bin ich etwa aufgeregt?
Ich glaube nicht - dass sich das legt,
weiß ich doch - bin mittlerweile,
ein alter Fuchs - in Wort und Zeile.

Vor Jahr und Tag hat was begonnen,
das nimmt mich mit - das ist versponnen,
das ist - ich gebe zu, perfekt,
ein weiteres Leben, das mir schmeckt.  03.06.2016
__________________________________________

Lesung im Saug-Stauber

Bei „Leipzig liest“ werd ich bald lesen.
Vermutlich ist´s, so meine Thesen,
danach dann sowieso vorbei…
Das alles scheint so groß – und neu.

Gummi spür ich in den Beinen.
Unterstützung von den Meinen,
hab ich nicht - …ich komm zurecht.
Sorry… - mir ist jetzt schon schlecht.

Die Liebste schickt mich schnell und leise,
ganz allein auf diese Reise.
Sagt – weil ihr das grad gefällt:
<<Verdiene dir – dein Taschengeld.

Solltest du – will´s nur erwähnen,
etwas dort zur Kasse nehmen,
gibst du das natürlich ab.
Sonst setzt es was – und nicht zu knapp.>>

Dann zählt sie mir – ganz überheblich,
fusse Cent ab – ganz vergeblich,
ist mein Spruch – <<Zur Unterkunft,
reicht das nicht – üb doch Vernunft.>>

Als ich da wie ein Pudel steh,
begossen zu den Füßen seh,
da meint sie schnippisch – <<Schlingel, hör,
was machtest du mit dem Salär?>>

Zu sagen „hab´s dir abgegeben“,
fehlt mir der Mut – so ist mein Leben.
Ich druckste hilflos und recht dumm,
besorgt – vor ihrem Zorn – herum.

Ich holte Luft – ich bin kein Held,
dann sprach ich: <<Tja, das Taschengeld,
das hob ich mir für´n Fußball auf.
Hab mir ein Billet gekauft.

Ich weiß, oh du, die Liebste mein,
das musste wirklich so nicht sein.
Doch denk daran – vor jenem Tag,
hab ich dich bewusst gefragt.>>

Ich schluckte – spürte einen Krampf,
in der Kehle – welch ein Kampf,
dann winkte sie - …Erleichterung,
gnädig ab – ich spüre Schwung.

Ich weiß – in Leipzig könnt es laufen,
und sollte ich ein Buch verkaufen,
oder gar – so fünf bis sieben…
Nun gut – mag sein – ist übertrieben.

Dann würde ich – auf alle Fälle,
für mich erst sorgen – auf die Schnelle,
sofern - …da spür ich ihren Blick.
…ich nehme meinen Plan zurück.   09.03.2016
_______________________________________

Mikrofon

Der Sohn sprach: <<Vater, weißt Du´s schon?
Ich hab Zuhaus ein Mikrofon.
Das zeichnet auf – ganz nebenbei,
auch die Sprache…>> - war mir neu.

Ich suchte jeden Winkel ab,
in unserem Haus – doch, kurz und knapp:
Ich fand kein Mikro, das versteckt.
Herr Sohn sprach: <<Papa, du bist jeck.

Weshalb bin ich seit Jahr und Tagen,
mit dir – mit einem Mensch geschlagen,
dem man gar nichts sagen kann?
Schon gibt´s den Reim – nicht irgendwann…

…sondern schon ein Stündchen drauf.
Alter Mann, nun hör schon auf.
Auch deine Frau – plus Tochterkind,
sagen dir – der Mann, der spinnt.

Frau Hund – im Korb – deckt ihre Ohren,
mittels Pfoten – hat geschworen,
wär sie doch – statt uns zu lieben,
besser im Asyl geblieben.

Und sei nicht der Entwicklung blind,
der Anna – ja, dein Enkelkind,
versteht die Krux jetzt mittlerweile,
Wort für Satz – und Wort für Zeile.>>

Ich sah ihn an – der Vorwurf sitzt,
ich schäme mich – das ist kein Witz.
Ich fragte daher ganz, ganz still,
was er mir wohl sagen will.

Er meinte drauf – seit gestern Nacht,
sei das Mikro nun gedacht,
für 1 Kapitel – das klingt toll,
welches ich bald lesen soll.

Ein Kapitel könnt sich lohnen,
für die Leser – die weit wohnen.
Kurz ins Netz – ich wär dabei,
über Facebook – als Datei.

<<Außerdem>>, - beruhigt er mich.
<<Niemand sieht dort dein Gesicht.
Niemand schockst du – nur per Ton.
Dafür gibt´s das Mikrofon.

Befreie deinen Kopf, den Sinn,
setzt dich einfach friedlich hin,
sprich – stell dich nicht an, so dumm,
in das Teil – ich wandle um.

Mach aus den Klängen Bits und Bytes,
und deine Stimme – sei bereit,
die schleife ich dann sowieso,
als könntest du´s…>> - da war ich froh.   30.01.2016
___________________________________________

Lesung in der Blumenbindewerkstatt

Dort wo sie die Blumen binden,
galt´s nun auch das Wort zu finden.
Das neue Jahr fängt gerade an,
da durft ich lesen – weil ich´s kann.

Ich habe mir ein Herz genommen,
die Hörer, sie sind froh gekommen,
und lauschten meinen Worten – still.
Ich find das herrlich – und ich will…

…ich will das stets aufs Neu erleben.
Was kann es bitte Schöneres geben,
als die Leser zu entführen,
in meine Welt – ich konnt es spüren.

Die Menschen hörten zu – gebannt,
da liegt´s – ganz ehrlich – auf der Hand,
dass ich mich ganz herrlich fühle.
Solche Tage - …gäb´s doch viele.

Wunderbar war´s hergerichtet,
von Markus Jansen – und belichtet,
mit Kerzen, Lampen – ganz dezent.
Danke, Markus – sehr patent.

Ein Gläschen Wasser – für die Kehle,
nette Menschen – für die Seele,
so stieg ich – in die Story mein,
nach und nach – voll Inbrunst ein.

Merke, dass ich freier werde,
dass ich mich ohne Stress gebärde.
Merke, wie´s mir Freude macht,
gestern wieder – bis zur Nacht.

Ich sah die Worte – sprach sie gerne.
Angst vorm Hörer? – Liegt mir ferne.
Denn – und das ist ja der Clou:
Salz im Süppchen – braucht´s dazu.

Das Salz, das sind – darf ich das sagen (?),
die Fans des Buches – will es wagen…
Und sollt das eine Sünde sein…
holt die Strafe mich bald ein.

Ich würd das Märchen gern verbreiten,
denn, ehrlich – ich will nicht bestreiten,
dass ich mich drin wiederfinde.
Irgendwo im Mann – das Kinde.

Gestern war – zum ersten Mal,
die Presse dort – ist´s ein Signal?
Ein Foto gab´s – doch den Bericht,
kennen wir – bis heut noch nicht.

Danke, Karin – dem Verlag.
Ich schreibe gern, dass ich das mag,
was mit mir – mit uns geschieht.
Der Spaß am Leben – oh, er blüht.   07.01.2016
_______________________________________

Lesung VHS Bergheim

Danke, Dr. Beermann-Klein,
eine Lesung – so soll´s sein,
die mir im Gedächtnis bleibt.
Wunderschön verbrachte Zeit.

Danke für die Chance, zu lesen,
wirklich schön ist es gewesen.
Ich fühlte mich gut aufgehoben,
als ich las – die Finger flogen.

Von Rob Davis toll begleitet.
Ihr habt mir einfach Spaß bereitet.
Es stimmt alles – das Ambiente,
Ausdruck, Stille, die Akzente.

Das sind Tage – die ich liebe,
Ich weiß, weshalb ich sie geschrieben:
Geschichte – die nach kurzer Frist,
ein großer Teil geworden ist.

Ein großer Teil – und auch sehr wichtig,
von mir – das muss so sein, ist richtig.
Doch fehlte ihm – na klar – die Kraft,
ohne Euch – die Leserschaft.

Menschen, die den Worten lauschen.
In dem Moment will ich nicht tauschen.
Ich stehe zwar im Mittelpunkt,
doch trotzdem ist die Sache rund.

Was ich dachte, nie zu können,
frei zu reden – zu benennen,
was ich denke, was mich treibt,
das wird jetzt leichter – mit der Zeit.

Mit jeder Chance, die ich erhalte,
ist es so, dass ich gestalte,
was in mir so vor sich geht.
So, dass man sich selbst versteht.

Ihr habt mich – hin zur Freitagnacht,
ein weiteres Stück vorangebracht.
Ich danke Euch – ich freu mich sehr,
und merke stets – jetzt will ich mehr.

Will, dass Menschen ihn begleiten,
meinen Zwerg – durch alle Weiten,
die ich einst – für mich – ersonnen.
Jetzt scheinen sie wie wahr – versponnen.

Ich habe Freunde, die ich treffe,
zu jeder Lesung – nicht vergessen,
dass ich ihre Nähe brauch.
So wie die neuen Leser auch.

Der Reim – ein kleines Dankeschön.
Was daraus wird – ich werde sehn.
Die Lesung – und der Abend war,
für mich natürlich – wunderbar.    29.11.2015
_____________________________________

Lesung in Büsdorf

Die Lesung unterm Sternenmeer,
bei lieben Freunden – …hinterher,
kann ich sagen – völlig klar,
dass es mit die Schönste war.

Wundervoll geschmückter Platz,
einfach toll – mit einem Satz:
Da ging mein dickes Herz mir auf.
Das passt – für den perfekten Lauf.

Ein Sessel, weich – die Lampe strahlt.
Ein Ambiente – wie gemalt.
Die Feuerstelle wirft den Schein.
Alles gut – so soll das sein.

Die Kälte – draußen – spür ich nicht,
ist es auch kühl, der Wind auch frisch,
so wärmt zur Lesung heißer Punsch.
Jeder lauscht gebannt – mein Wunsch.

Ich tauch in die Geschichte ein,
alles still – so muss das sein,
und als die Kirchturmuhr dann schlägt,
merk ich – wie die Zeit mich trägt.

Zur Pause lockt die heiße Speise,
leckere Suppe – in dem Kreise,
der Menschen, die gekommen sind.
Wer nicht wagt – der nicht gewinnt.

Nette Leute und Gesichter,
wunderschön geschmückte Lichter.
Dazu manch „Du“ – an jenem Tag,
wo es das bisher nicht gab.

Zeit zum Lesen war genug,
und diese – sie verging im Flug.
Lesestoff – zum Weihnachtsfest,
zum Schluss verkauft – I did my best.

Lieber Wilfried – und Sabine,
ich weiß ja nicht, ob ich´s verdiene,
doch die Freude, die ihr macht,
begleitet mich – seit gestern Nacht.

Christine und auch lieber Chris,
das eine, das ist ganz gewiss:
Steinwart hat uns – nebenbei,
auch Euch gebracht – wie ich mich freu.

Ich spüre die Veränderung,
genieße was geschieht – den Schwung,
und gehe jeden neuen Schritt,
mit Inbrunst und voll Freude mit.

Dankeschön – für Eure Zeit.
Danke für die Möglichkeit,
zu präsentieren – was ich schrieb.
Mal kurz gesagt – Ihr seid so lieb.   29.11.2015
______________________________________

Eine Lesung im Advent

Stellt Euch nur vor, man fragte mich,
ob Steinwarts Papa – ergo, ich,
bereit sei – einfach frank und froh,
demnächst zu lesen… - irgendwo.

Muss ich da lange überlegen?
Natürlich gab ich meinen Segen,
zu diesem nicht mehr fernen Tag.
Wieso? – Weil ich die Menschen mag.

Die Menschen – allgemeine Fälle,
als auch nun diese – im Speziellen,
die mich fragten – aber klar.
Komm gerne zu Euch – hipp, hurra.

Es wird mir große Freude bringen.
Hoffe nur, es wird gelingen.
Ein naher Samstag – im Advent.
Schön, dass Ihr mich mögt – mich kennt.

Ich werde meine Stimme ölen,
denn ich will ja nicht verhehlen,
dass es – vom Beginn zum Schluss,
einfach nur – perfekt sein muss.

Will erreichen – Ihr versteht,
dass niemand aufbricht – oder geht,
dass man zuhört – ganz gebannt,
und eines abgibt – den Verstand.

Dass man den Spaß an Worten hat,
und noch dazu – wenn alles klappt,
auch die Bilder anzusehn.
Die sehr perfekten – na, von wem…

Ich denke, dass die Zeichnerin,
mit dabei ist – das macht Sinn.
Ihr macht mir eine große Freude,
Chris, Sabine – klar, Ihr beiden.

Das Jahr, es geht in großen Schritten,
nimmt uns mit – und zwar inmitten,
all dem Schönen, das uns blüht.
Wundervoll, dass es geschieht.

Ich mag so furchtbar gern erzählen,
und könnte ich es nochmals wählen,
finge ich – naja, vielleicht,
früher damit an – bin reich.

Bin reich an diesen Emotionen,
an neuen, schönen – die sich lohnen.
An purem Glück – an großem Spaß.
Vererzt – na, das bewegt doch was.

Ich merke, ich verändere mich,
gewinne Selbstwert – find mein Ich.
Dankeschön – für den Moment.
Und für die Lesung – im Advent.  03.11.2015
____________________________________

Hoflesung zu Band II

So viel geplant, gebangt, geschrieben,
zu dem Event, um kurz nach 7.
Die neue Lesung - zum Band II,
ist schon Geschichte - ist vorbei.

Doch die Bilder bleiben frisch,
stehen heut noch vorm Gesicht,
sobald ich meine Augen schließ.
Ich fühlte mich im Paradies.

92 Menschen kamen.
So viel Gesichter - viele Namen.
Von denen uns, das ist wohl klar,
jeder Einzelne wichtig war.

Rundum Ruhe - rundum Stille,
als ich las - es war mein Wille.
Und jeder von Euch folgte mir,
und meinen Worten - auf Papier.

Ich hörte nichts mehr - so wie immer,
die Welt bestand aus meiner Stimme,
und aus Gesichtern - schemenhaft,
die ich sah - mein Buch schenkt Kraft.

Zumindest mir - bin fasziniert,
von dem, was mir nun grad passiert.
Von Phantasie - die Flügel kriegt.
Ahnt Ihr, was mir daran liegt?

Ein Abend - einfach wunderschön,
diesem Reiz zu widerstehen,
das will, das kann - das brauch ich nicht.
Ihr schenkt mir Freude - helles Licht.

Dass danach das Essen schmeckt,
erfüllt dazu noch seinen Zweck.
Danke an das ganze Team,
um Micha Schneider - Lob? Verdient!

Dank auch für die vielen Spenden,
wir werden sie für die verwenden,
die Hilfe brauchen - fürs Hospiz.
Für Olpes Kinder - ein Indiz...

...um zu sagen: Dankeschön,
für unser Leben - gut zu sehen,
wie schön ist's, wenn man Freunde hat.
Dazu gesund ist - vieles klappt.

Ich werde lange davon zehren.
Diesen Abend... - nicht beschweren,
mit mir nehmen - weil's mich freut,
zum nächsten Mal - wir sind bereit.

Band 3 - er ist bereits geschrieben.
Gewiss ist es nicht übertrieben,
wenn ich sage - sehr geschwind:
Ich freu mich - auf mein nächstes Kind.  31.10.2015
__________________________________________

Lesen

Bist du schon mal aufgewacht,
mitten in der dunkeln Nacht?
Die Augen auf - und ganz allein.
Dann registrierst du - Sonnenschein.

Eben noch durchnässt gefroren,
wie ein Kätzchen, neugeboren,
das zitternd in der Ecke sitzt.
Jetzt läuft dir grad der Schweiß - du schwitzt.

Es geht dir auf - nicht Angst, nicht Bangen,
du warst nur grad im Buch gefangen.
Hast mit gezittert - mitgelitten...
Man musste dich nicht lange bitten.

Wenn ein Buch es schnell versteht,
dich zu fesseln - so vergeht,
die Welt um dich - um dich herum,
1, 2, 3 - frag nicht warum.

Genieße es - es muss so sein.
Dringst du in Geschichten ein,
und findest dann den Ausweg kaum,
ist es ein perfekter Traum.

Ob ich schon die Erfahrung machte?
...ist diese Frage - sachte, sachte,
etwa wirklich ernst gemeint?
Sie war ein Scherz - wie es mir scheint.

Schon so oft - nicht dann und wann,
dass ich mich kaum erinnern kann...
Ich war - und fühlte mich sehr frei,
an vielen Orten mit dabei.

Viele Orte und Geschichten.
Ich las Sätze, las Gedichte,
und jedes Wort - welch großes Glück,
ließ ein bisschen was zurück.

Die Ahnung, die Erinnerung,
die Trauer, Freude, Spaß und Schwung,
was immer aus den Fingen lief,
dem fremden Autor - es saß tief.

Wenn ein Buch es wirklich schafft,
mich zu fesseln - zeugt's von Kraft.
Wenn ein Buch mich mit sich nimmt,
so folg ich gerne - ja, das stimmt.

Lesen - eine große Gnade.
Buch beendet? - Das ist schade.
Danke, dass das Wort mich fand.
Gut für Seele, Herz, Verstand.

Die Bilder, die man lesend denkt,
sind - ganz sicher - ein Geschenk.
Ein Geschenk, das sich stets lohnt,
wenn's zwischen bunten Deckeln wohnt.  29.10.2015
___________________________________________

Apotheke

Als ich heut nach Hause kam,
mir eine kurze Auszeit nahm,
da sprach die Liebste: <<Schau nur hin,
wie nett und wie besorgt ich bin.>>

Sie nahm mich bei der Hand - zum Führen,
öffnete zum Raum die Türen,
in dem ihr Bett - zum Schlafen steht.
Was dort stand? - So lest, und seht:

Drei große Schachteln Valium,
Baldrian - das ist nicht dumm,
Tranquilizer - grad bestellt,
und für den Sauerstoff - ...ein Zelt.

Sieben Kisten größte Windeln.
XXL - ich will nicht schwindeln.
Zarte Creme - gab's zu erblicken,
für den unteren Teil - vom Rücken.

Imodium - und zwar akut,
für den Fall des Falls recht gut.
Blutdrucksenker - sonst noch Mittel.
Und zum Schluss - ein weißer Kittel.

Ich sah die Liebste fragend an.
Sie meinte drauf - <<Nun ja, es kann...,
nicht unbedingt eine Fehler sein,
sich zu wappnen - Liebster mein.

Ich merke, wie dein Herz schnell schlägt.
Selbst zum Abend - reichlich spät,
ängstigt dich - die Lesung sehr.
Und am Morgen - noch viel mehr.

Dein liebster Raum - ich kann's verschmerzen,
ist das Häuschen - das mit Herzen.
80... - 80 Augenpaare?
Dazu noch Ohren... - ach die Bahre...

...ja, die hätt ich fast vergessen.
Sie steht im Eckchen - unterdessen,
lieg doch bitte schon mal Probe.
Mit dem Gesicht - na klar, nach oben.

Die Hotline - hin zum Hausarzt steht.
Bist du letztlich überdreht,
liegt hier - neben deinem Sitze,
auch die übergroße Spritze.

Doch mach dir bitte keine Sorgen.
Du erlebst den Samstagmorgen.
Und falls nicht - ganz frei heraus,
bringe ich Band 3 - ins Haus.>>

Gerade mal drei Tage noch.
In meinem Bauch ein tiefes Loch.
Sagte ich - schon heut, aufs Neue,
dass ich mich auf den Freitag freue?  27.10.2015
________________________________________

Fehde

Mein erster Griff am Morgen ist,
der zum iPad - denn gewiss,
möchte ich den Hinweis sehn:
Am 30. - na, da wird's schön.

Einen Tag lang hatte ich,
diese Deutung - doch gemischt,
war die Ahnung, später dann,
dass es so nicht bleiben kann.

Ach, hätte ich doch nicht gegrübelt.
Das war die Wurzel allen Übels.
Denn mein Feind - der Wettergott,
wischt das schöne Wetter fort.

Begann mit wenig Nass - Getröpfel,
doch heute Morgen - sitzt sein Köpfel,
nur noch leichthin auf dem Hals.
Am seidenen Faden - allenfalls.

Der Gott der vollen Regentonn,
hat sein Heim - auf wetter.com.
Wahrscheinlich sitzt er dort Zuhaus,
und lacht mich einfach schallend aus.

Spricht - der üble, üble Täter,
von Wassermassen auf den Meter.
2,7 aufs Quadrat...
Wo ist denn meine Sense grad?

Wenn er meint, er muss mich nerven,
werde ich den Handschuh werfen.
Den der Fehde - ist doch klar.
Nichts ist heute, wie es war.

Werde ihm Verachtung schenken,
im eigenen Regenfass ertränken.
Werd ihn durch die Gosse ziehen.
Dem Regen-Guru wird was blühen.

Davor, danach gibt's laufend Sonne.
Mir ist die Ahnung eine Wonne,
den Propheten mir zu greifen,
ihn zu würgen - ihn zu kneifen.

Ich will zur Lesung keinen Regen.
Dass wir trocken uns bewegen,
ist mein hier erklärter Wunsch.
Ansonsten ziehe ich den Flunsch.

Jetzt kommt mir mit dem Hinweis nicht,
ich sei im Kopfe nicht ganz frisch.
So lang im Voraus - sonst noch Fragen,
könne man das gar nicht sagen.

Dennoch - ach, seid mir nicht bös,
hab keine Nerven - werd nervös.
Und morgen - gleich um 5e wieder,
schau ich erneut - Ihr Schwestern, Brüder.  18.10.2015
____________________________________________

Termine

Ich habe meinen Spaß daran.
Bin froh, wenn ich was lesen kann.
Wenn ich kann - jedoch vor allem:
Wenn ich darf - mir wird's gefallen.

Schrieb ja schließlich die Geschichte,
nicht allein für mich - ...im Lichte,
sollte sie - am liebsten - stehn.
Klappte das - na, dann wär's schön.

Was ich so spontan erdacht,
an manchen Tagen - und bei Nacht,
das lebt nun heute auf Papier.
Doch gehört's und bleibt's in mir.

Und dennoch merk ich's immer stärker:
Beim Erzählen meiner Werke,
ist festzustellen - tief darin:
Das ist wohl eines Buches Sinn.

Wenn Menschen sich am Wort erfreuen,
dass ich schrieb - und stets von Neuem,
erst dann wird die Figur lebendig.
Sie agiert allein - und ständig.

Es bleibt - und ich empfinde Glück,
jedes Mal ein Teil zurück.
Ein Teil, das ich nicht sehen kann,
nur in Gesichtern - dann und wann.

Wenn ich in fremde Augen schau,
der Leser - dann weiß ich genau,
wo der Funke sich entzündet,
Freude, neue Wege findet.

Schwer ist's - erst mal freigeschwommen,
auch an Termin und Ort zu kommen,
zu dem man liest - an dem man träumt.
An dem der Funke springt und keimt.

Ich spüre, wie ich Spaß dran finde,
kam gleich der Mutter - nun zum Kinde.
Ich kenne mich fast selbst nicht wieder.
Ich werde des Gefühls nicht müde.

Sagt ruhig, dass es ein Märchen ist,
das ich schrieb - ich bin gewiss,
dass die Figur tatsächlich lebt,
dass sie atmend vor mir steht.

Erst wenn sie sich mit mir verbindet,
sie zu mir ins Innere findet,
kann ich ihr die Wärme schenken,
durch ihre Augen schauen, denken.

Ich hätte niemals, nie gedacht,
dass es mir Emotionen macht,
wie ich sie jetzt - und das ist prima,
erleben darf - perfektes Klima.   16.10.2015
______________________________________

Kuschelig

Ich höre schon die Menschen tuscheln:
<<Bei Wimmers lässt sich´s herrlich kuscheln.
Zwar ist´s im Jahr schon reichlich spät.
Doch gar nicht kalt - …nun ja, es geht.

Jeder suchte sich ein Plätzchen.
Der eine kam mit seinem Schätzchen,
der nächste auch – vielleicht – allein.
Alles prima – so soll´s sein.

Fast war´s wie im Stadion.
Dicht an dicht – wo gibt´s das schon.
Die Tribünen mehr als voll.
Gut gelaunt – und raderdoll.>>

Wenn man – später – dann so spricht,
wehren wir uns sicher nicht.
Wenn´s so klappt, dann ist das schön.
Ich bin gespannt – wir werden´s sehn.

Aus 70 Menschen – wahren Horden,
sind 80 jetzt zum Schluss geworden.
Der Hof wird bersten – aus den Nähten.
Ich freue mich – bis in die Gräten.

Nur fällt mir jetzt ganz siedend ein:
Ich werde ganz verängstigt sein.
Vor so viel Menschen – solch Kulisse,
las ich nie – jetzt hab ich Schisse.

Schickte meine Liebste los,
Windeln kaufen – weit und groß.
Am besten einen Mega-Pack.
Dann wär alles gut – im Lack.

Ich lese – ich versuch´s mit Charme…
Von hinten wird mir – …Halt! Alarm!...,
wärmer, als die Witterung,
das vermuten lässt - …warum?

Vielleicht sollt ich ja nichts mehr essen.
Alle Speisen kurz vergessen.
Vielleicht wär´s besser – fürs Gemüt.
Mal schauen, was da noch passiert.

Die Stimme wird vermutlich brechen.
Ehrlich, ich kann nicht versprechen,
dass da mehr kommt – als ein Piep.
Ich hab Euch wirklich – ganz doll lieb.

Danke, dass so viele kommen.
Ich hab das gerne angenommen.
Ihr macht mir Freude – dass Ihr´s wisst.
Nicht mehr lang… - nur kurz die Frist.

Macht Euch nichts draus – die Stimme schwankt.
Mir geht es prima – bin nicht krank.
Doch Lampenfieber – Im Gedränge,
hab ich sicher – jede Menge.    14.10.2015
_______________________________________