Bordpoet

Der Bordpoet - geht gleich von Bord,
jedoch - die Möglichkeit des Worts,
eines letzten - darf es sein.
Und damit reist - der Schwaadlapp heim.

Selten fand ich solche Bühne,
ob zu Recht - ob ich's verdiene,
weiß ich nicht - doch allemal,
ist es mir - komplett egal.

Ich wurde - denn der Druck war groß,
viele, viele Worte los.
Jetzt nun ist die Zeit vorbei,
und meine Speicher - wieder frei.

Kein vielleicht - kein wenn, kein if,
gleich wird schleunigst ausgeschifft.
Das heißt - falls man jetzt Worte braucht,
egal... - manch anderer kann das auch.

Doch falls Ihr sie - vielleicht vermisst,
(könnt ja sein - dass es so ist),
findet Ihr mich - kleiner Dreh,
auf "henrys-reime" - dot. de.

Vielleicht lohnt sich - auch ein Besuch,
meines Links - des Links zum Buch,
hin zu "Steinwart Wurzelknopf",
Fantasy - erdacht im Kopf.

Ich danke - dass Ihr zugehört,
dass Ihr nicht sagt - ich hätt gestört.
Ich danke - auch wenn's Sünde ist,
für etwas Stolz - auf meiner List.

Ich danke Euch - Euch hier an Bord,
für den Anreiz - den zum Wort,
selbst heut um 4 schon - tut mir leid,
Ich bin vermutlich - nicht gescheit.

Ganz sicher werde ich's vermissen.
hab dabei - kein schlecht Gewissen.
Geh, falls ich neue Freunde fand,
meiner Worte - gern an Land.

Nehm Eindrücke - ganz mannigfach,
mit mir mit - mehr als gedacht.
Eindrücke - der schönen Zeit.
Dass sie vorbei ist - tut mir leid.

Doch alles, was zur Regel wird,
wird - falls der Poet nicht irrt,
irgendwann zum stumpfen Schwert,
verliert dadurch - recht schnell an Wert.

Ich grüße letztmals - ab nach Hause,
die Flut der Worte - macht nun Pause.
Kommt halt - das muss sein - zum Schluss.
Doch ich gehe - selbstbewusst.    30.07.2014
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11 Sterne

Damit Erholung deine ist,
damit du Stress, die Zeit vergisst,
so buche über Nicko Tours,
und bring dein eigenes Schiff auf Kurs.

Eine Woche ward beschieden,
in Frankreichs wunderschönem Süden,
auf der Bijou - ich sag es gerne:
Für dieses Schiff - gibt's jetzt 11 Sterne.

Einen für die Freundlichkeit,
des Personals - zu jeder Zeit.
Einen für die Qualität,
immerzu - von Früh bis Spät.

Den dritten - für das Management,
das keinen Stand - und Dünkel kennt.
Dort mit anpackt - wo es muss,
freundlich, helfend und bewusst.

Den weiteren für den Kreuzfahrtleiter,
ständig lachend - ständig heiter.
Den fünften für die Küchencrew,
mit den Speisen - du auf du.

Sternchen sechs gibt's an den Tischen,
einen für das Fegen, Wischen,
den achten für die Rezeption.
Freundlich lächelnd - Ton in Ton.

Sternchen neun - nur nicht verschmähn,
gebührt dem Chef - dem Kapitän.
Klingt es ja vielleicht auch zäh:
Je - ne parle pas francais.

Nummer 10 auf meinen Listen,
gibt es für die Maschinisten.
Sternchen 11 - nun ja, das war's,
für alle - die ich jetzt vergaß.

Frische Luft - so viel entdecken,
so viel erfahren - und erschmecken.
Musik und Städte - angestrahlt,
kleine Gassen - wie gemalt.

Gut geeignet, abzuschalten,
nicht berechnen, nicht verwalten.
Gut geeignet - Zeit zu Zeit,
auch für tiefe Müdigkeit.

Wenn ich mich so sinken lasse,
die Chance perfekt beim Kopfe fasse,
zu entspannen - etwas Mut,
dann ist alles - Top und Gut.

Und so werden wir es wagen:
wieder einmal Danke sagen.
Ich tät es wieder - keine Frage.
11 Sterne - 8 perfekte Tage.   29.07.2014
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Kreuzfahrtleiter Oliver auf der Bijou

Wie schafft man's - eine Herde Hammel,
so zu führen, so zu sammeln,
dass es niemals nicht passiert,
dass man eins davon verliert.

Dies zu tun - das braucht Talent.
Wer das nicht glaubt - wer das verkennt,
der weiß nicht - was es letztlich heißt,
wenn man froh - den Laden schmeißt.

Der Oliver - der hat - natürlich,
den Draht, Talent - und diesbezüglich,
hat er diesen Reim - verdient.
Jedem das - was ihm geziemt.

Ein wenig Clown - und auch Artist,
ein Mann, der nachdenkt - der gern liest.
Dazu auch noch - von Spät bis Früh,
das Vatertier - der Kompanie.

Selbst musikalisch - sehr beschlagen,
um uns mit Johnny's Song zu sagen,
dass der "Folsom Prison Blues",
dort ist, wo man gern singt - drum tu's.

Auf der Bühne - gestenreich,
uns vergnügen - fällt ihm leicht.
Selbst das Tanzen - der CanCan,
gestern gab's - ein Stück davon.

"TamTamTam" - ab frühem Tage,
um mal zwischendurch zu sagen,
was grad ansteht - hier und dort.
Was es gibt - von Ort zu Ort.

Um nen kleinen Scherz zu bringen,
um - und das vor allen Dingen,
aufzulockern - dass man lacht,
weil gute Laune - Freude macht.

Man muss viel Spaß an Menschen haben,
Talent - und all die kleinen Gaben,
die es machen - dass es geht,
dass man's - nicht nur als Job versteht.

Ich denke mir - man muss es fühlen,
denn ähnlich - wie mit Worten spielen,
klappt das nur - ad hoc und prompt,
wenn es tief - von innen kommt.

Ich könnt es nicht - doch Danke sagen,
dazu bin ich - in der Lage.
Und das tu ich - weil's mir passt,
ohne Ruh - und ohne Rast.

Ob man sich mal wieder sieht?
Wer weiß es schon - was so passiert.
Vielleicht - oh, klug macht der Versuch,
bei einer Lesung - meines Buchs.   29.07.2014
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Frankreich im Regen

Zweimal heute - husch, husch, husch,
in kurzer Zeit - komplett geduscht.
Einmal warm - und einmal kühl,
aus den Wolken - ich war's Ziel.

Wasser in den Augen, Ohren,
Nase, Mund - ich hab verloren,
denn ich war draußen - heute Früh,
ohne Coat - und Parapluie.

Der Himmel öffnet seine Schleusen,
um mir damit zu beweisen,
dass ich besser - ach und Weh,
vor dem Gang - nach oben seh.

Die Liebste schaut mich an - und spricht:
<<Du bist zwar Tierkreis "dicker Fisch",
doch ohne Schwimmhaut - an den Zehen,
würde ich dich - lieber sehen.

Du bist nass - ganz ungelogen,
als seist du - durch den Fluss gezogen.
Bei jedem neuen Schritt - du Gimpel,
hinterlässt du - einen Tümpel.

Quartiere dich - hör zu, mein Wille,
in der Dusche - wahr dort Stille,
und komm erst raus - mit trockenem Schopf,
wenn du dich - dort ausgetropft.

Glaub nur nicht - dass ich Mitleid heische,
du bist nass - verschwinde, weiche.
Hör mir zu - und zwar genau.
Schließlich bin ich - deine Frau.

Damit hab - Artikel 1,
ich immer Recht - und du hast keins.
Artikel 2 - den gibt es nicht.
Jetzt geh trocknen - reiz mich nicht.>>

Seitdem steh ich dort - in der Wanne,
reiße mich - ganz brav zusammen,
und schreibe - da ich schließlich, gerade,
nichts Sinnvolles - zu tuen habe.

So langsam kommt's mir in den Sinn,
dass ich wieder trocken bin.
Ich räuspere mich - und frage heimlich,
ob ich hinausdarf - tja, wahrscheinlich.

Doch habe ich - wohl falsch gedacht,
die Rechnung - ohne SIE gemacht,
die halt meine Chefin ist,
was man(n) schon mal - ganz gern vergisst.

Sie schaut mich an - und deklariert,
dass mein Weg zur Freiheit führt,
wenn ich erst erwachsen bin,
nicht Nonsens schreibe - das macht Sinn.  28.07.2014
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Bijous Küche

Für jene, die versteckt agieren,
kochen, brutzeln und parieren,
hacken, schneiden - lecker, fein,
für diese nun - gibt's diesen Reim.

Ein kleines, stilles Dankeschön,
an die, die wir nur selten sehn,
an die, die's Schuld sind - oder fast,
dass demnächst - kein Hemd mehr passt.

Für mich - das wäre wohl das Beste,
braucht es für die Rettungsweste,
Verlängerung - bei diesen Speisen.
Oh, mein Gott - nach dieser Reise.

Angerichtet - wundervoll,
einfach Klasse - einfach toll.
Einfach super - welch Genuss.
Daher der Küche - unseren Gruß.

Auch die Kellner - an den Tischen,
stets auf Zack - bei Fleisch und Fischen,
Gemüse, süßem - und Salat.
Meinen Glückwunsch - akkurat.

Das ist Verwöhnen - mit Niveau,
liebe Leute - ist halt so.
Das Danke - es ist angebracht,
heute Abend - vor der Nacht.

Heute sind's vier Tage noch,
selten hab ich's so gemocht,
rundherum verwöhnt zu werden,
an den Tischen - von den Herden.

Ein Dankeschön - wenn's dann gefällt,
kostet wirklich nicht die Welt.
Ein paar Worte - flott gereimt.
Die deutsche Sprache - ist mein Freund.  25.07.2014
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Bijou

Südfrankreich cruisen - per Bijou,
bei allerschönstem Sonnenschein.
Nicko-Tours - perfekt, der Clou.
So könnt es fast - für immer sein.

Die Seele baumelt - tief und weit,
Entspannung - vom Beginn schon an.
Kleine Inseln - in der Zeit.
Wie schön, dass man es darf - und kann.

Die Sonne strahlt - mit voller Macht,
Sommer, Hitze, 30 Grad,
die Lust aufs Reisen ist entfacht,
und umgesetzt - jetzt in die Tat.

Jeder hier - auf diesem Boot,
strahlt dir fröhlich ins Gesicht.
Alles super - top, im Lot.
Gott sei Dank traf's uns - und mich.

Das Essen schmeckt schon viel zu gut,
doch wer's Gewicht gern halten mag,
der muss auch speisen - etwas Mut,
ohne Hunger - falls Ihr fragt.

Nette Menschen - Unterhalten,
nettes Flaxen - wundervoll,
Miteinander - dran zu wachsen.
Perfekt und Klasse - super, toll.

Bei den Jungs in besten Händen,
beim Reiseleiter - Oliver.
Bei Tobias wird's nicht enden.
Fußballfreunde - mehr und mehr.

Eine Woche - nur entspannen,
fast nicht denken - fast nichts tun,
einfach hin und weg - von dannen,
einfach, einfach - rasten, ruhn.

Sonnendeck - gar heftig brutzeln,
eingecremt - verhindert Brand,
an dem Cocktail friedlich zutzeln,
langsam schwindet - der Verstand.

Das muss so sein - denn Urlaubsreisen,
mit Arbeit teilen - wäre dumm,
jeder halt auf seine Weise,
laut ob leise - oder stumm.

Ich werde diese Zeit genießen,
ich weiß das schon - am Tage 2.
Auch wenn meine Reime fließen,
da bleibe ich mir selbst - nur treu.

Einfach schon mal kurz nur danken,
das ist mir gerade jetzt Bedarf.
Ohne Halt - und ohne Schranken,
weil ich's will - und kann - und darf.  24.07.2014