Gefühlt wie Zuhause

Nur mal gerade angenommen,
man würde grad nach Hause kommen,
doch wäre weit entfernt… - Gott, huch.
Wär das in sich ein Widerspruch?

Man würde jede Ecke kennen,
könnte jeden Punkt benennen,
kennt Wege und Gerüche auch.
Stünde man dann auf dem Schlauch?

Könnte mit geschlossenen Augen,
die Schritte lenken – kaum zu glauben.
Die Ruhe tanken – und mir deucht:
Das Fehlen jeglichen Geräuschs.

Das Salz in guter Brise wittern.
Vor lauter Sehnsucht fast erzittern.
Die Ohren öffnen, Brandung rauscht.
Gut zu hören, wenn man lauscht.

Wie in längst vergangenen Zeiten,
soll feinster Sand durch Finger gleiten.
Es knackt das Brennholz im Kamin.
Das ist´s, was lange hin noch schien.

Jetzt endlich rückt der Tag herbei.
Alles wie gewohnt, doch neu,
wie beim allerersten Mal.
Versteht Ihr nicht? – Okay, egal.

Der Weg führt uns nach Henne Strand.
Nach Dänemark, ein nahes Land,
und trotzdem weit von hier entfernt.
Ganz egal, wir fahren gern.

Die große Düne – Kinder seht,
die ganz nah beim Orte steht,
verkündet, dass das Ziel erreicht.
Die letzten Meter fallen leicht.

Bei Hansen schnell die Schlüssel holen.
Dann fix und auf recht leichten Sohlen,
ab ins lang ersehnte Haus.
Das wird Urlaub – so sieht`s aus.

Lange schlafen, Freude spüren,
Frühstückszeiten zelebrieren.
Mit einem Buch – in jener Phase.
Der Wind weht mir um meine Nase.

Gerne auch bei Regen laufen.
Gefühle kann man längst nicht kaufen.
Bei jedem Wetter, Sonnenschein,
fühlen wir uns wie Daheim.

Erinnerungen aus den Jahren,
in denen wir dort glücklich waren,
in denen wir´s noch heute sind…
Ich freu mich drauf – fast wie ein Kind.  29.09.17
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Herbsturlaub in Henne

Herbsturlaub, schon bald in Henne.
Vertraute Orte, die ich kenne.
Kobmand Hansen - ein Gefühl.
Für die Seele Domizil.

Wenn abends dort das Feuer brennt,
im Kamin, ist uns nichts fremd.
Die Wärme zieht durchs ganze Haus.
Fast wie Daheim - so sieht das aus.

Spaziergang hin zur Henne Mole,
auf dass der frische Wind uns hole.
Auf dass er uns zum Meer hin treibt.
Geschichten, die das Leben schreibt.

Meterhohe Dünen, Sand,
die Nordsee, Wetter und der Strand,
die Ruhe, sie erwarten uns.
Zum Erholen. - Keine Kunst.

Maisstykker, Kartoffler auch.
Alles was man mag und braucht.
Dazu noch, wie ich's heut schon weiß,
das softige, das leckere Eis.

Varde, Esbjerg, Hvide Sande,
frischer Fisch dort, nah beim Strande.
Das Haar zerzaust, so weit der Blick.
Da willst du fast nicht mehr zurück.

Norre Nebel, Farm-Café,
egal ob Sonne, Regen, Schnee,
wir haben all das oft erlebt.
Ich spüre, wie das Herz mir bebt.

Im Haus gespielt bei Kerzenlicht.
Das vergisst man niemals nicht.
Mit Familie, Freunden, Hund.
Das Leben, es ist schön und bunt.

Was wir erlebt dort, Jahr für Jahr,
das nehmen unsere Kinder, klar,
für sich und für ihr Leben mit.
Immer wieder, Schritt für Schritt.

Freude pur - sie sehnen sich,
nach Henne Strand - ich fass es nicht.
Zählen heute schon die Tage,
bis zur Reise - keine Frage.

Bücher, Wege, Schusters Rappen.
Wundervoll, dass wir sie hatten...
Dass wir sie haben - jippieh, hey,
diese Tage an der See.

Siebenhundert Kilometer,
etwas mehr... - gezählt wird später.
Dänemark, das Herzensland.
Fürs Herz, die Seele, den Verstand.   17.09.17
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Autoreisezug

Mit dem Autoreisezug,
geht's rückwärts fort - wohl Grund genug,
zum letzten Blick zur Insel Sylt.
Sonne, Nordsee - welch ein Bild.

Wir waren hier - 3 Tage lang.
Fing's nicht gestern grad erst an?
Warum sind nur die freien Tage,
so viel kürzer - ernste Frage.

So vieles untersucht mit Kraft,
der Fachmann und die Wissenschaft.
Doch dies Problem scheint unerheblich.
Meine Frage? - Bleibt vergeblich.

So bleibt uns die Erinnerung,
an Meer, an Dünen - ewig jung.
An ein schönes Wochenende.
Heut ist Sonntag - hin zur Wende.

Gestern diese Rundfahrt war,
mit dem Bus ganz wunderbar.
Viel gesehen, viel gehört,
von der Insel gut betört.

Um hier zu leben - sag's mal klug,
sind wir nicht schön, nicht reich genug.
Na ja, dann ist das eben so,
wir waren dennoch rundum froh.

Das Hotel, die Unterkunft,
passte prima - klar, für uns.
Die Speisen waren wirklich prima,
wie Sonne, Land und Leute, Klima.

Ob man wiederkommen muss?
Das ist mir heut noch nicht bewusst.
Unser Herz schlägt mehr als stark,
fürs nahe, ferne Dänemark.

Diese Häuser in den Dünen,
die uns als zweite Heimat schienen,
sind schon ewig - so sieht's aus,
in Henne Strand wie ein Zuhaus.

Sylt war schön, doch geht der Blick,
etwas weiter, gut ein Stück,
hin zur Küste unserer Dänen.
Muss ich mich deswegen schämen?

Vielleicht erneut ein Wochenende,
nach Westerland - das geht behände.
Doch Urlaub? - Für 2 Wochen lang?
Das Thema fangen wir nicht an.

Derweil der Blick zur Insel schwindet,
was mich nun nicht am Träumen hindert,
freue ich mich endlich schon,
auf Henne Strand - das sei betont.    13.03.17
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1784 Sylt

Siebzehn-Vierundachtzig ist,
ganz, ganz sicher, wie Ihr wisst,
nicht nur eine Jahreszahl.
Dies zu denken, wär fatal.

Denn wir hätten nicht gewusst,
welch ein Schmaus und welch Genuss,
uns dort erwartet - wundervoll.
Der Abend, er war rundum toll.

Herr Bodendorf im Landhaus Stricker,
zeigt dem Genießer - ja, zum Glücke,
wie man Speisen zelebriert.
Gestern Abend ist's passiert.

Ein Menu - vier tolle Gänge,
alle Top - und keine Längen,
auch das Ambiente war,
vom Beginn an wunderbar.

Ein Wein, der unsere Gaumen streichelt,
das Essen, das den Zungen schmeichelt.
Daneben die Gemütlichkeit,
des alten Hauses - tolle Zeit.

Freundlichkeit des Personals,
Gaumenfreuden ohne Zahl.
Schon allein das leckere Brot,
brachte mich spontan in Not.

Die Suppe drauf, war ein Gedicht,
Zunge schnalzen wäre Pflicht,
doch tut man's nicht in solchem Haus.
Die Liebste warnt mich - kennt sich aus.

Das Gemüse, das Filet.
Aufzuhören? - Tut fast weh.
Dann die Krönung - das Dessert.
Nicht zu klatschen, fällt fast schwer.

Wenn man so verwöhnt geworden,
auf der Insel - tief im Norden,
packt mich gleich vom Anfang an,
wieder meiner Reime Zwang.

Dann habe ich ein klares Ziel:
Auszudrücken was gefiel.
Herrn Bodendorf, dem ganzen Team,
ein Dankeschön - das war die Cream.

Dieser Abend - Süße Sahne.
Ja, ich wüsste und ich ahne,
dass man uns dort mehrfach sieht.
Doch zu weit fort - das alte Lied.

Drum lass ich meine Worte hier.
Ein dickes Lob - von uns, von mir.
Ich kann nur sagen, geht mal hin.
Verwöhnen lassen - das macht Sinn.   13.03.17
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Kurz mal weg

Die Liebste sprach: <<Komm, lass uns fahren.
Frau Hund samt all den losen Haaren,
erhält Asyl im Pflegeheim.
Kurz entschlossen - so soll's sein.>>

Ich war amused - sprach: <<Weißte watt?
Es spielt der Bock in Ingolstadt.
Mensch, da waren wir noch nicht.
Mein Herzblatt, Dir gilt mein Gedicht.>>

Ich schau ihr fröhlich ins Gesicht,
seh ihre Miene, frage <<Nicht?>>
Schon höre ich, was nunmehr gilt:
<<Nein, mein Freund - es geht nach Sylt.>>

Ich rechnete gedanklich durch:
Zu weit, zu fern - was bleibt, ist Furcht:
Dass ich das Match - oh, das wär schlimm,
nicht sehen darf... - es bebt mein Kinn.

Muss ich mich meiner heißen Tränen,
jetzt im Vorhinein schon schämen?
Heute bin ich noch so frei,
hoff auf Wunder - Sylt, nebst Sky.

Jetzt haben wir's Hotel erreicht,
samt Pkw und Zug - ganz leicht,
fiel die Reise bis hierher.
Schön... - wenn nicht der Regen wär.

Doch morgen wird die Sonne scheinen,
muss heute auch der Himmel weinen,
regnet er sich gerade aus.
Doch wie's auch kommt - wir gehen raus.

Schauen uns die Insel an,
speisen Fisch, so dann und wann,
bummeln hier und da gebannt,
selbstverständlich auch am Strand.

Wenningstedt hieß unser Ziel.
Hotel? - Das "Sylter Domizil".
Schöne Zimmer, Bett und Schrank,
Tchibo-Reisen, vielen Dank.

Frische Luft gibt's um die Nasen,
etwas Regen, Sturm wird blasen.
Das ist nun mal im Märzen so.
Doch Reisen bildet - und macht froh.

Das erste Mal - nun sind wir klug:
rückwärts Autoreisezug.
Hin zur Insel - oh, gelungen,
die die "Ärzte" einst besungen.

Westerland, nebst feinem Sand,
am langen, weiten Nordseestrand.
Jetzt ganz nah - tja, fast ums Eck.
Wir grüßen Euch - sind kurz mal weg.   13.03.17
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Sofitel Jumeirah Beach Dubai

Testen wir im Irgendwo?
Sofitel? – Dann ist das so.
In Dubai – hell, im Sonnenlicht,
waren wir bisher noch nicht.

Ich las heut Morgen – nebenbei,
vom Testen des Hotels – nehm frei,
und fahre mit der Liebsten still,
Nun gut – falls DER das will.

Dubai – Palmen, Meer und Strand.
Urlaub ist – das ist bekannt,
für uns – da es den Eindruck mehrt,
immer (!) eine Reise wert.

Die Eindrücke im Blog beschreiben?
Aber gern – ich möchte leiden,
das ging auch in gereimter Form.
Ich fänd das prima – ganz enorm.

Tag für Tag davon erzählen?
Voraussetzung – Ihr „müsst“ uns wählen.
Dann treten wir gern irgendwann,
die wundervolle Reise an.

Beworben hab ich, alle Fälle,
mich nun hiermit auf der Stelle.
Den Text bring ich – die Fotos, wow,
macht am besten meine Frau.

Ich erzähle – hab ja Zeit,
von Zimmern, von der Sauberkeit.
Von Menschen, Service - Speisen auch.
Alles, was Ihr wollt und braucht.

Vom Pool, der Sonne, von dem Land.
Von Dingen, die mir schon bekannt.
Von Sachen, die uns völlig neu.
Wenn es klappt - …wie ich mich freu.

Ich war von morgens Früh bis Spät,
auf Reisen schon der Bordpoet.
Warum dann bitte nicht auch hier?
Einst war es „Pflicht“ – nun folgt die Kür.

Wenn der Flieger mit uns hebt,
spür ich, wie mein Feeling lebt.
2017, das sei klar,
das wird – Herrlich – unser Jahr.

Wollt Ihr mehr von meinen Worten?
Fein gereimten – von den Sorten,
„Es-macht-mir-einen-Heidenspaß“,
so geht auf meine Page – das passt.

www und „henrys-reime“
Schaut hin – dann wisst Ihr, was ich meine.
Schaut auf meiner Worte Flut.
Vielleicht ja findet Ihr sie gut.  28.01.17
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Robbery

Heut Morgen – früher noch als früh,
ereilte uns a Robbery.
Jetzt sind wir – tja, so sieht das aus,
poor – gleich einer Kirchenmaus.

Es nahm sich das Büro der Reise,
einfach so und kalt wie Eise,
das Ersparte einfach mit…
Vorm Urlaub sei´s der nächste Schritt.

Frau General, wie sie halt ist,
sprach voll Inbrunst und mit List,
dass sie auch mein Taschengeld,
konfisziert – weil´s ihr gefällt.

Sie lächelt kalt und meint beizeiten,
ich wolle sie nun ja begleiten.
Da sei es wichtig, dass man spart.
…das Pflänzchen Hoffnung keimte zart.

Da habe ich noch so gedacht,
dass sie nur leichte Scherze macht,
doch sah die schnöde Wirklichkeit,
anders aus – darauf mein Eid.

Sie sah mich streng und böse an.
Sie sprach <<Mein lieber Ehemann,
verkaufe Bücher – das Papier,
das Bedruckte – glaube mir…

…dann besserst du gewaltig auf,
dein Taschengeld – dann steht ein Kauf,
im Urlaub – eines leckeren Eis,
zur Debatte – ja, ich weiß…

…ich bin ja viel zu gut zu dir,
ich sage heute, jetzt und hier,
ne Bessere, als schließlich mich,
nö, mein Gatte, find´s du nicht.>>

Ich überlegte – nicht zu lange:
Soll ich was sagen? – Ne, bin bange.
Ich hielt ganz einfach meinen Mund.
Das spart mir Worte – hält gesund.

So werde ich nun denn verreisen,
flanieren und zusammen speisen,
ein wenig sehen von der Welt…
Sie nimmt mich mit – ich bin ihr Held.

Nebenbei – so sagt sie das,
Metsch ich den Doll – das macht mir Spaß,
und so wird die Reise wohl,
ein Riesenspaß - …die Börse hohl.

Drei Wochen und vier Tage noch,
die Vorfreude, die langsam kocht,
winkt uns aus der Ferne zu.
September wird´s ganz flott – im Nu.   11.08.2016
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Schon August

Plötzlich wird es mir bewusst:
Mein Gott, wir schreiben schon August.
5 Wochen noch – ein kleiner Schritt,
dann nimmt Frau General mich mit.

Sagt... – betont es immer wieder:
<<Vergiss den Geißbock und die Liga.
Es zählt nicht Fußball – jetzt zähl ich.
Sei schön brav – und üb Verzicht.

Auch die längste Urlaubsreise,
kommt mal zum Ende – daher preise,
nunmehr mich – nicht den FC.
Tut´s dir auch gewaltig weh.>>

Ich hielt den neuen Spielplan hin,
sprach, dass ich ein Wrack bald bin,
falls ich nicht all die Matches seh…
Das geht nicht gut – das tut mir weh.

Hätt ich das nur vorab gewusst…
Jetzt bleibt kein Veto – tja, ich muss.
Mein schöner Platz im Stadion,
bleibt bald verwaist – es klingt wie Hohn.

Ich säusele – ganz leise, friedlich…
Wenn ich das will, bin ich (fast) niedlich,
doch ist des Vorstands Herz aus Stein.
Ich leide – muss das wirklich sein?

Wozu gibt es die Winterpause?
Im Sommer war ich auch Zuhause.
Doch jetzt, da nun die Liga naht,
schreitet meine Frau zur Tat.

Sagt mir, tja, das sei halt so.
Sie wähne sich sogar recht froh,
dass ich dort – und zwar sehr lange,
nicht einmal per Sky empfange.

Nun gut, da muss ich eben durch,
ein Ritter kennt halt keine Furcht…
Nur ein wenig – stimmt, genau,
vorm Generalstab - …meiner Frau.

Ob ich mich auf die Reise freue?
Ja, natürlich, stets aufs Neue.
Doch im Hinblick auf die Liga,
knie ich grad in Jammer nieder.

All die Spiele aufzuzeichnen?
Ginge das? – Das könnte reichen.
Ich schaue nach dem Rückflug dann,
mir alle diese Matches an…

…bevor Ihr 1-1-2 nun wählt,
und sagt, ich hätt nur Quark erzählt,
lass ich das – auch den FC…
Doch glaubt mir, das tut mächtig weh.  01.08.2016
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Langsam aber stetig

Langsam, stetig, still und leise,
nähert sich die lange Reise,
die wir nun, vor Jahr und Tagen,
aus dem Netz gegriffen haben.

Die Liebste meint – na ja, ich auch,
dass ich mal die Auszeit brauch.
Da ich in „diesem Alter“ bin,
mache das – so sagt sie – Sinn.

So soll ich auf dem weiten Meer,
gar nichts tun – das fällt mir schwer,
doch wenn Frau General das meint,
gehorch ich besser - …wie´s mir scheint.

Das kann ja wohl nur ratsam sein,
sonst packt sie sich ein Lasso ein,
verschnürt mich in des Schiffes Rumpf,
dort lieg ich dann – das ist ihr Trumpf.

Ganz nah hör ich die Wellen rauschen,
darf scheinbar nur den Fischen lauschen,
die sich blubbernd – …nur nicht lachen,
über mich dort lustig machen.

Seh nicht Türkis, seh nicht die Sonne,
der Urlaub ist dann für die Tonne.
Das einzige, das ratsam wär:
Ich bin danach nur halb so schwer.

Ich sagte: <<Gut, ich folge dir,
oh Gott, so blümerant wird mir,
wenn ich denk, was mir geschieht.
Ich weiß sehr wohl, was mir dann blüht.>>

Ich nahm mir drauf den Mut zusammen,
ignorierte Wunden, Schrammen,
und fragte, ob ich denn vielleicht,
schreiben dürfe – auf dem Teich.

Sie sah mich an und meinte nur:
<<Von mir aus schreibe um die Uhr.
Jedoch, sobald´s um Arbeit geht,
kenn ich nicht Gnade – ist´s zu spät.

Du darfst auf dem Balkon dort bleiben,
wenn du willst, die Nacht durch schreiben,
an den Phantasie-Geschichten…
Benimm dich nur – ich werd es sichten.>>

Also, jetzt weiß ich Bescheid.
Chef, Kollegen, seid bereit.
Erkennt, dass sonst mein Notebook sinkt,
im Wellental - …die Strafe winkt.

Nicht mehr lange ist´s jetzt hin,
und wenn ich dort recht fleißig bin,
komm ich zurück – samt Büchlein 8.
Ich schreibe schnell – wer hätt´s gedacht.   04.07.2016
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Dublin

Irland ruft - wir hörten es,
und bevor ich's nun vergess,
wünschen wir - der Weg ist weit,
rundherum ne schöne Zeit.

Wir steigen in den Flieger ein,
manches kann recht einfach sein,
falls man lang genug gebucht.
Dublin... - hey, bekommst Besuch.

Die Liebste - sie ist auserkoren,
bekommt's dort morgen auf die Ohren,
die 3Arena - Bryan rockt,
Konzertgenuss - er zieht, es lockt.

Dass ich - na klar - dabei sein werde,
mich ebenso, wie toll gebärde,
das gibt ja schließlich mächtig Sinn,
weil ich ihr Begleiter bin.

Sie würde sich bestimmt verlaufen,
drum galt es, auch für mich zu kaufen,
ein Ticket... - nicht, dass ich das will...
Ich muss! - Drum hielt ich artig still.

Wir sind schon auf die Stadt gebannt,
die Hacken werden platt gerannt,
und das Hotel - es steht bereit,
für drei Tage - freie Zeit.

Drei Tage lang kann ich nicht schreiben.
Ja, ja, man kann es übertreiben,
doch was nicht geht, das geht halt nicht.
Schreiben - Freude - Reisen - Pflicht.

Bis zum Mittwoch Englisch reden.
Auch verstehen? - Das soll's geben,
dass der Iren Dialekt,
unseren Ohren nicht grad schmeckt.

Werden wir verhungern? - Nein!
Das wird bei mir nicht möglich sein.
Drei Tage - na, das schaff ich fix,
ich find schon was - da kenn ich nix.

Das Meer, die schmalen Gassen sehn,
Dublin sei - so spricht man - schön.
Ich freu mich drauf - so irgendwann,
dass ich's Euch berichten kann.

Dienstagabend mächtig rocken,
nur nicht auf der Stube hocken,
ansehen, was der Iren Stadt,
an Nettem uns zu bieten hat.

Die Zeit, sie wird im Nu verfliegen,
an uns soll es gewiss nicht liegen,
ich hole mir - Inspiration,
fürs achte Buch - ich merk das schon.   10.05.2016
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Tomatensaft

Endlich habe ich's geschafft.
Hurra, denn mein Tomatensaft,
in des Fliegers Druckkabine,
schmeckt herrlich frisch - es strahlt die Miene.

Die gute Freundin - die aus Bayern,
lässt mich früh am Morgen feiern.
Sie hat uns den Beweis gezeigt.
Die Liebste staunt - die Liebste schweigt.

Nie mehr darf sie mosern, meckern,
keinen Hinweis mehr aufs Kleckern.
Wenn das auch kaum möglich wär...
Ich und Kleckern? - Das fällt schwer.

So werde ich nun im September,
im Safte baden - oh remember,
Liebste, was Elisabeth,
heute postet - ich fand's nett.

Wir fliegen mit Air Canada,
viele Stunden - drum ist klar,
dass die nette Stewardess,
mich die Tomaten nuckeln lässt.

Im Flugzeug ist das ein Geschenk,
viel, viel leckerer, als Ihr denkt.
Mit Salz und etwas Pfeffer drin,
schmeckt das vorzüglich - das macht Sinn.

Und sollte es ein Luftloch geben,
möglich... - klar, so ist das Leben,
hat sogar der Nachbarplatz,
was davon - na klar, mein Schatz.

Ich zieh ein Hemd an - dunkel sei's,
besser als ein strahlend weiß,
damit im Falle jeder Fälle,
nichts zu sehen ist - auf die Schnelle.

Doch - gewiss - muss mich nicht schämen,
weiß mich schließlich zu benehmen,
weil ich ja erwachsen bin...
Die Tomate tropft vom Kinn.

In den allerschlimmsten Träumen,
sehe ich mein Herzblatt schäumen,
voller Unmut - da ich wieder,
Tomate ordere - Schwestern, Brüder.

Doch jetzt - jetzt habe ich den Grund:
Tomate schmeckt - sie ist gesund,
und in aller Munde auch.
Dies Erforschen - ward gebraucht.

Eurowings, Air Singapore,
Tomatensaft gibt's um die Uhr.
Air Berlin, Air Canada,
wer auch immer - hipp, hurra.   12.04.2016
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Papillon

My English, maybe is too bad,
but all the feelings I have had,
I try to write in that poem.
Want to show, I am a fan.

Clark flow with us - the sun burned hot,
to the Grand Canyon - oh, my god,
again it's been so wonderful.
Really thank you - great and cool.

We saw Lake Mead - the Hoover Dam,
were more than happy later, when,
we arrived the Canyon - and,
we leaved the helicopter - stand...

...on our feet, to watch all that,
what nature build - oh yes, we had,
an overwhelming feeling there.
I love, to send my words by air.

Many thanks to Papillon,
the next time, wie will stay and come,
we want to fly again with you.
I think so - and I'll really do.

Will not forget the feelings touch.
The wonders, that we saw - so much,
will stay forever in my mind.
...forget my English - be so kind...

At the end - one thank you, hey,
to this man - the other day,
wo spoke to me in German words,
better, than I've ever heard.

I think, we one day meet again.
Yes, I want it - yes, I can.
The day will come - and sure, the flight,
to Nevada - long, by night.   13.02.2016
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Cool

Super - Mega - Spitze - Hammer,
Cool und schön - kein Katzenjammer.
Was wollen diese Worte sagen?
Heute, nach erfüllten Tagen.

Ich habe mich - bin ziemlich out,
nicht gewagt und nicht getraut,
das Tochterkind drauf anzusprechen,
wie's gefiel - das könnt sich rächen.

Spricht sie nach der Frage nämlich,
nicht mehr mit mir - so wärs dämlich.
So verkneift man sich den Spruch...
Doch tat's die Liebste - weh und Huch.

Ich schloss die Augen - schnell, im Nu,
hielt mir meine Ohren zu...
Dann kam die Antwort- alle Fälle,
spontan und zügig - auf die Schnelle.

Den Auszug, tja, den seht Ihr oben,
ich möchte wahrlich mich nicht loben,
doch mir bleibt nun eine These:
Allzu schlecht ist's nicht gewesen.

Der Flug, Hotel, der Strip, das Licht,
Erlebnis, bis das Auge bricht,
vor bleiern schwerer Müdigkeit,
hoffnungslos verdrehte Zeit.

Der Hubschrauber zum Canyon hin,
Red Rock besuchen - das macht Sinn,
Hoover Dam - und Boulder Stadt,
alles hat - wie schön - geklappt.

Das Vegas-, das Willkommensschild,
viele Fotos - manch ein Bild,
das so recht gelungen war,
trotz meines Aussehens - sonderbar.

Die Australian Bee Gees Show,
was für die Ohren - macht uns froh.
Geschoppt - dazu auch gut gegessen,
früh geschlafen - nichts vergessen.

Bellagio und die Fontänen,
muss ich etwa noch erwähnen:
Das ist im Dunkeln ein Gedicht.
Glaubt es - oder glaubt es nicht.

Das Wetter warm - nur blauer Sky,
Dankeschön - wir war'n dabei.
Es hat rundum perfekt gepasst.
Oder, tja - zumindest fast.

Denn der Flug - mir wird grad bange,
dauert wieder endlos lange.
Die Condor steht für uns bereit.
Danke, Kinder - schön, die Zeit.

Denn davor - beim letzten Mal,
waren - das ist nicht egal,
Martin, Christel, Mine mit.
Gut verstehen - ist der Hit.   13.02.2016
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M&Ms

Ich ging grad auf den Speicherboden,
die Liebste fragt: <<Was machst du oben?>>
Ich stotterte, mein Herz ist klein,
und mit fiel kein Ausweg ein.

Ich bin nicht allzu gut im Schwindeln.
In dem Moment wünscht ich mir Windeln,
denn die Liebste – glaubt es mir,
stand urplötzlich in der Tür.

Frau Hund – sie schaute ebenso.
Grimmig… - mir war´s irgendwo,
als wird´s mir untenrum recht warm…
Ich lächelte – Versuch mit Charme.

Zwei große Koffer in der Hand,
ich fragte mich – das ist bekannt:
Wie komm ich aus der Nummer raus.
Glaubt sie´s nicht – so ist es Aus.

Sie streichelt Luna übers Fell,
sie fragt Frau Hund – oh fuck, the hell,
was sie denkt. – Frau Hund, sie knurrt.
Mir schnürt´s die Brust – als sei´s ein Gurt.

Ich stottere – die Knie so weich:
<<Der zweite Koffer – jetzt noch leicht,
ist nach dem Urlaub stark gefüllt.>>
Luna knurrt erneut – welch Bild.

Frau General tippt mir die Brust.
Sie kenne die versteckte Lust.
Ich nähme wohl – und das sei Shit,
ne weitere Begleitung mit.

Doch sei – und dieser Fakt gewinnt,
ein Spitzel mit – und der nicht blind.
<<Also, du Hallodri sprich,
ansonsten… - ich vergesse mich.>>

Ich merkte wohl, ich muss dran glauben,
ehrlich sein – denn blaue Augen,
auf dem Fluge brauch ich nicht.
Daher ist die Wahrheit Pflicht.

Ich schluckte 1x, 2x, mehr,
trank ein Schlückchen hinterher,
und gestand, was mit dort blüht…
In USA – das alte Lied.

M&Ms – sie mitzubringen,
für – und das vor allen Dingen,
nette Damen – die schon gieren,
die die Lust auf Süß verspüren.

Sorten, die man hier nicht hat,
bring ich mit aus ferner Stadt,
da setz ich mich – gar ohne Furcht,
Zuhause bei der Liebsten durch.  04.02.2016
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Lesung in der Kabine

Das Tochterkind meint, ich soll´s wagen,
bei Condor kurz mal nachzufragen,
und sei es auch die Stewardess,
ob man mich – dort lesen lässt.

Sie sagt – und das klingt reichlich klug,
12 Stunden Fliegen, sei genug,
da wären all die Leute froh,
gäb´s was fürs Öhrchen – oder so.

Außerdem – und das mitnichten,
könne niemand oben flüchten.
Die Tür fest zu – die Fensterlein,
seien für die Flucht zu klein.

Übern Wolken – Firmament,
sei keiner dort, der mich schon kennt.
Da wär´s für den Vertrieb nicht schlecht,
wenn ich lese – prompt und frech.

Natürlich könnt es mir passieren,
dass ich draußen – vor den Türen,
kurz darauf – ja, macht das Sinn (?),
am Flügel fest gebunden bin.

Mit einem Knebel – in der Schnüss,
damit im Flugzeug Ruhe ist.
Das Mikro, es gehört dann wieder,
den Piloten – hoch, im Flieger.

Dann fiel mir ein, im besten Fall,
hab ich – kurz vorm Überschall,
Erfolg – …jedoch stellt sich die Frage,
zum Buchvertrieb – in jener Lage.

Hab keinen Vorrat im Gepäck.
Gedanke, der mir gar nicht schmeckt.
Denn hindert das – perfekten Lauf,
und letztendlich – den Verkauf.

Das Gepäck – es ist begrenzt,
auf 20 Kilo – ja, man kennt´s.
Und Bücher – statt die Unterhosen,
das wär vermutlich – Quatsch mit Soßen.

Drum lass ich´s Lesen besser bleiben.
Nehm den PC mit – werde schreiben.
Hab dort oben – für drei Bände,
vermutlich Zeit – ganz ohne Ende.

Die Idee, sie war fantastisch,
erste Sahne – und bombastisch.
Doch glaub ich, dass Miss Stewardess,
mich sowieso nicht Faseln lässt.

Ich werd es besser nicht probieren,
will ja schließlich nicht erfrieren,
auf den Flügeln – festgeschnallt.
Bei dem Gedanken – wird´s mir kalt.  12.01.2016
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Weltenbummler

Was wir von unserer Welt gesehen,
das finden wir - so kann es gehen,
um mit einem Wort zu sagen:
Wunderschön! - Gibt's sonst noch Fragen?

Wenn Reisen bildet - dann, ja dann,
sind wir nah am Punkt schon dran,
dass die Bildung völlig leicht,
einen hohen Grad erreicht.

Fremde Orte und Kulturen,
mit der Zeit verstellte Uhren,
oder auch - das kann es geben,
verkehrt herum - so ist das eben.

Jetlag - oder auch mal nicht.
Hin zur Kälte - hin zum Licht.
Von der Kühle in die Sonne,
blauer Himmel - welche Wonne.

Große Städte - kleine Orte,
versteckte Plätze von der Sorte,
die dir die Augen öffnen können.
So viele gibt es zu benennen.

Die Wunder dieser Welt entdecken.
Es gibt so viele schöne Ecken,
im eigenen Land - und weit weit fort.
Hab Spaß daran - darauf mein Wort.

Sie alle sehen? - Das wär fein,
doch wird das wohl kaum möglich sein.
Darum - und daher Schritt für Schritt,
nehmen wir - was sein kann - mit.

Mit Flugzeug, Schiff - zu Fuß, auf Beinen,
mit lieben Menschen - auch alleine.
Mit Spaß daran, es zu erleben,
was uns fremde Menschen geben.

Mit Händen und mit Füßen sprechen,
mit Danke sagen - durch ein Lächeln.
Mit der Erkenntnis - man gewinnt,
ist man offen - wie ein Kind.

Forschen, Sehen, Lächeln, Staunen,
Stille sein - und gute Launen,
einfach in die Seele lassen.
Die Schönheit ringsherum erfassen.

Auch mal nur an Stränden liegen,
einfach nur den Fakt besiegen,
dass der Körper Ruhe braucht,
ist er einmal arg geschlaucht.

Mit jeder Reise - jedem Schritt,
nimmst du dir so vieles mit,
von dem, was dich erfreuen soll.
Lass es nur zu - denn es ist toll.  24.11.2015
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Promenade

Nehmt's so hin, wenn wir das sagen:
Manch Abend an der Promenade,
hat sich tief ins Herz geprägt.
Erinnerung, die man mit sich trägt.

Dort zu lachen - könnt's ruhig wissen,
werden wir bestimmt vermissen.
Zu Reden über dies und das,
ist nur herrlich- und macht Spaß.

Während dort die Wellen rauschen,
eifrig der Erzählung lauschten,
über Gott und Bock, die Welt.
Das ist Urlaub, der gefällt.

Ein Bier, ein Gläschen Wein dabei...
Nun gut, wenn's sein soll - auch mal drei.
Und während's immer dunkler wird,
noch niemals im Gespräch verirrt.

Um den kleinen Tisch herum,
lässig sitzend - niemals stumm,
das sind Momente - ja, das stimmt,
die man mit nach Hause nimmt.

Auch mal Lästern? - Aber nie...
Es sei denn, dass sie danach schrie.
Nun gut, ich mein die Situation.
Ich bin schon still - Ihr wisst es schon.

Ein Kellner, der mit Handschlag grüßt,
ein stilles, ruhiges Paradies,
fern hier - am Atlantikstrand,
La Gomera - wohlbekannt.

Wir möchten es auch nicht verhehlen:
Es wird uns sehr gewiss was fehlen.
So setzen wir uns dann Zuhaus,
alleine in die Kälte raus.

Nach dem späten Abendessen,
mit Sprudel... - Wein? Das wär vermessen.
Dazu, dass man sich selber täuscht,
ein Büttchen Wasser - für's Geräusch.

Die Wellen gibt's - und das synchron,
mit rechter Hand - ich mach das schon,
indem ich sie durchs Wasser zieh.
Leicht gesalzen - sonst klappt's nie.

Die Wärme schenkt die Feuerstelle,
das wird schon werden - alle Fälle.
Und das Unterhalten auch.
Die Hände falt ich vor dem Bauch.

Und denke dran, wie schön es war.
Perfekt und einfach wunderbar.
Wir werden Euch vermissen - ehrlich.
Deutschlands Winter? - Ist entbehrlich.  24.09.2015
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Playa Calera

2 Wochen Urlaub - La Gomera.
Nie fiel die Entspannung schwerer,
als hier... - oh Stopp - Verwechslung pur.
Wo sind denn die Gedanken nur?

Sonne, Ruhe, mildes Klima,
alles, was man sieht, ist prima.
Der Himmel, Sonne, Strand, das Meer.
Dies abzustreiten - fiel doch schwer.

Die Menschen, das Hotel, das Zimmer,
ich habe keinen blassen Schimmer,
was es zu verbessern gäbe...
Ich bin faul - und ich bin träge.

Genieße - und das sehr bewusst,
dass ich nicht denken, handeln muss.
Freu mich an gesundem Schlaf,
er findet mich - denn ich bin brav.

Spaziergänge am Meer, Atlantik,
Spaß am Zeichen - der Semantik,
der Ruhe - um mich weit herum.
Wir machen mit - das ist nicht dumm.

Im Hotel - perfekte Speisen.
Macht einfach Freude, zu verreisen,
wenn alles stimmt - wenn gar nichts fehlt.
Gomera ist vom Reiz beseelt.

Nichts was unseren Schlaf uns stört,
nichts was man in Nächten hört,
als die Brandung - als den Wind.
Ich freue mich - so wie ein Kind.

Lange Nächte - gar nicht fade,
an der kleinen Promenade,
wo man uns schon per Handschlag grüßt,
was uns - na klar - die Zeit versüßt.

Lange sitzen, lachen, sprechen,
derweil sich nah die Wellen brechen.
Wein und Wasser, kühles Bier,
dazu die Freunde - und auch wir.

Neue Menschen, die wir fanden,
die mit uns hier fröhlich stranden.
"Alte" Freunde - die spontan,
mit uns reisten - hey, nach Plan.

Ein Hotel - perfekte Pause,
von jedem Alltag - von Zuhause.
Spaniens Sonne, die uns küsst...
Hier ist's prima - dass Ihr's wisst.

Wie könnt ich's sagen - knapp und fein,
besser halt - als nun, per Reim?
Wir fühlen uns gar mächtig prima.
Playa Calera - welch ein Klima.    24.09.2015
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Berchtesgaden

Mein Inneres Ich hat mich gezwungen.
Selbst im Urlaub. - Ist's gelungen,
was ich schrieb? - Ich weiß es nicht.
Doch ich empfand's als Spaß - nie Pflicht.

Im kurzen Urlaub - fern in Bayern,
war's mir am Mittwoch nicht nach feiern,
nicht nach Ausflug oder Sport.
Einfach nur - nach Freud am Wort.

Ich setzte mich - samt dem PC,
in die Bar - tat gar nicht weh,
und schrieb dort fleißig - beim Getränk.
...Apfelschorle! - ...was Ihr denkt...

Ich hab dazu auch eine These:
Ich hab zuvor zu viel gelesen.
Da wusst ich nicht - und das macht Sinn,
mit den Worten - klar, wohin.

Eine Woche - kurz die Reise,
einfach im Familienkreise.
Schön war's - auch weil's Telefon,
kaum mal klingelt - kaum ein Ton.

Dass es nur 3 Kapitel waren,
die ich schrieb - nicht wilde Scharen,
lag an meiner Lesewut.
Buch um Bücher - das tat gut.

Ausflüge zu schönen Zielen.
Tischtennis - so manche Spiele,
dazu ein Match mit Federball.
Hat Spaß gemacht - ein klarer Fall.

Gut geschlafen - gut gegessen.
Dazu nicht den Besuch vergessen,
in Burghausen - nicht zu spät,
bei Alfred - und Elisabeth.

Freunde finden - ist nicht schwer.
Sie zu halten - ehrlich, sehr.
Elisabeth, das Wiedersehn,
nach fast drei Jahren - wunderschön.

Ich bitte drum um das Verständnis.
Freunde, hört nun mein Bekenntnis:
Dass ich nur so wenig schrieb,
liegt dran - dass ich faul mal blieb.

Ich hab mal einfach Zeit gestohlen.
Wollte mich mal grad erholen.
Und die Worte - spart die Schläge...
liefen eher tröpfelnd, träge.

Ich verspreche - werd mich bessern.
Doch was tu ich grad - stattdessen?
Ich lege meine Füße hoch,
als wär's noch Urlaub - chille noch.  01.08.2015
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2 Dicke

2 Dicke in den Sitz gepresst.
Der Eine stellt am Anderen fest:
Nähme Der ein wenig ab,
säß ich selber - nicht so knapp.

Holzklasse im Urlaubsflieger,
wir darin - 2 müde Krieger,
auf dem Wege nach Köln/Bonn,
ich schreib Euch einen Reim davon.

Die Knie - sie stoßen vorne an,
vor allem bei dem großen Mann,
in dem Sitz, gleich rechts von mir...
Ganz egal - jetzt sind wir hier.

Ich hol tief Luft - sitz in der Mitte,
ramm mein Bauchfell - in die Rippen,
des Herren auf der Seite rechts,
und augenblicklich - geht's mir schlecht.

Ich atme aus - er atmet ein.
Plötzlich bin ich nicht allein,
ein Stück von seinem Bauch - welch Fluch,
kommt zu mir rüber - zu Besuch.

Ich wage nicht, ihn fortzustoßen,
denn dieser Mann - der furchtbar große,
hat ne Faust - das ist nicht nett,
wie der Deckel - vom Klosett.

Hilfesuchend - eng das Nest,
schaue ich zur Stewardess,
doch statt zu dienen - das wär Pflicht,
sorry, ignoriert sie mich.

Getränke nahm ich besser keine,
weder Cola - auch nicht Weine,
denn mit Sprudel - CO2,
wird der Bauch - so groß wie 3.

Irgendwann - vorm Fliegerhafen,
bin ich tatsächlich eingeschlafen.
Hab nicht gekuschelt - groß die Not,
sonst wäre ich - vermutlich tot.

Der Mund stand auf - hab ich geschnarcht?
Nun ja, er blies mir nicht den Marsch.
Von daher denke ich mir mal,
es war nicht arg - und nicht fatal.

Wir kamen an - der Hintern schmerzt,
die Knochen knackten - nein, kein Scherz.
Den Bauch noch kurz zurechtgerückt,
alles war am Platz - ein Glück.

Doch wird die Lust am Reisen siegen,
ja, ich werde wieder fliegen.
Auch mit dem Manne neben mir...
Den Namen? - Den verkneif ich hier.  04.03.2015
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Kobmand Hansen

Kobmand Hansen´s Henne Strand,
Nordseewellen, Meer und Sand,
Natur so weit das Auge reicht,
der Druck fällt ab, das Herz wird leicht.

Drei Wochen noch – ich freue mich,
auf kühle Brise, feuchte Gischt,
auf das Feuer, das heiß brennt,
auf die Wege, die man kennt.

Auf die Dünen und den Wind,
auf Eindrücke, die man gewinnt,
wenn frische Luft die Nase weht,
und man Ruhe neu versteht.

Barfuss durch das Wasser gehn,
das ist sogar im Winter schön,
so lädt man seinen Akku auf,
nimmt Gänsehaut dabei in Kauf.

Strand so weit das Auge reicht,
hier und dort ein Mensch – vielleicht,
kein Lärm, nicht Hetze und kein Stress,
dass ich sogar die Zeit vergess.

Es prasselt Holz, die Feuerglut,
mein Gott, tut das der Seele gut,
behütet fühlt man sich und leicht,
einfach gut, an Schönem reich.

Henne Strand in Dänemark,
man tankt Erholung, fühlt sich stark,
und spürt die reine Lebenslust,
vergisst den Ärger und den Frust.

Und sollt es regnen – ganz egal,
es ist gemütlich, allemal,
bei einer jeden Wetterlage,
für uns nicht die geringste Frage.

Gewappnet mit dem Bücherberg,
ich schein daneben wie ein Zwerg,
gibt’s kein Wetter, das nicht stimmt,
und mir die Erholung nimmt.

Kobmand Hansens Henne Strand,
die Zeit verrinnt so wie der Sand,
so viele Jahre kommen wir,
sind immer wieder gerne hier.

Kinder, Freunde und wir Zwei,
das Enkelkind ist auch dabei,
damit ihr später auch – vielleicht,
der Nordseewind die Nase streicht.

Drei Wochen noch – die Freude groß,
dann geht es ab – die Leinen los,
8 Tage lang Erholung pur,
für Herz und Seele eine Kur.     aus 2009
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Fotobuch

Zwei bunte Deckel, die mir sagen,
es lohne sich, sie aufzuschlagen,
denn es... - nun ja - erwarte mich,
ein Erlebnis - ein Gedicht.

Erinnerung an schöne Stunden,
nunmehr in Papier gebunden.
Glänzend schön - und plötzlich bin,
ich unversehens mittendrin.

Sehe uns in Brooklyn wieder,
am frühen Abend - und nicht müde.
Hör sogar, wenn ich still lausch,
wie der Hudson friedlich rauscht.

Spür den Regen im Gesicht,
fühle Wind - so kühl und frisch.
Schmecke Kuchen und Kakao,
Ihr - und ich - und meine Frau.

Wisst Ihr's noch - ich will's doch hoffen,
wir haben Santa Claus getroffen,
und waren plötzlich - wie die Kinder.
Na ja, ein wenig - mehr und minder.

Sehe uns beim Cocktail - klar,
wenn's vielleicht auch keiner war,
hat er trotzdem gut geschmeckt.
Forsch gekippt - geschluckt - und weg.

Erkenne uns in U-Bahn Tunneln,
hier und da - gleich wilden Hummeln.
Hochhausschluchten - ohne Zahl.
Wir sind begeistert - keine Wahl.

Die Tage, die die Zeit gestohlen,
können wir uns wiederholen,
mit einem Blick - und das tut gut,
auf den Text - der Fotos Flut.

Zu verreisen - heißt Erleben.
Was kann es bitte Schöneres geben,
als die Erinnerung daran,
wie schön es war - a lot of fun.

Gepresst - schön bunt - auf Glanzpapier,
sagen sie nun ihr und mir,
und Euch - Ihr „Fohlen“ - <<Gut gedacht,
und gewiss nichts falsch gemacht.>>

Oft gelacht - und viel gesehn,
es war einfach rundum schön.
Schaut auf die Fotos - keine Frage,
wundervolle schöne Tage.

Ein Fotobuch - das in sich trägt,
New York - das Herz der Stadt, das schlägt,
immerzu - zu jeder Zeit,
never sleeping - day & night.  13.01.2015
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Nanny

Um eine allerbeste Nanny,
für noch nicht mal 1 Penny,
keinen Dollar, keinen Cent,
zu ergattern - braucht's Talent.

Nun gut, kein Kind - es brauchte Windeln,
daher konnt sie die Kräfte bündeln,
uns durch den Dschungel einer Stadt,
perfekt zu lotsen - hat geklappt.

Egal zu welchen Hochhaustürmen,
die es galt jetzt - zu erstürmen,
egal zu welcher U-Station,
diese Nanny - macht das schon.

Selbst als sie die Kinderschar,
ganz kurz verlor - stand sie, hurra,
wartend schon an nächster Stelle,
das war perfekt - auf alle Fälle.

Sie ließ die Kinder nicht verhungern,
nicht in dunklen Ecken lungern,
nicht verdursten - selbst der Schlaf,
klappte prima - alle brav.

Der Central Park, New York, die Met,
wenn man was zu maulen hätt,
ständ es hier - denn das wär Pflicht.
Doch zu meckern - gibt es nichts.

Deutsche Bratwurst - Weihnachtsstand,
in einem weit entfernten Land,
mit allerbestem Sauerkraut,
die Nanny hat uns sehr erbaut.

Auf dem fernen Kontinent,
ist ihr wohl - kein Eckchen fremd.
Selbst die Plätze für Kakao,
kennt sie alle - und genau.

Times Square, Hard Rock, das Café,
die Stadt bei Sonne, Regen, Schnee,
der Broadway - und das Stadion,
großes Lob - ist unser Lohn.

Mit den Pänz - zu Santa Claus.
War's der echte? - Sah so aus.
Alles war rundum perfekt,
die Stadt erlaufen - viel entdeckt.

Heute nun geht es zurück,
der Flug ist lang - ein gutes Stück.
Und diese Reise - sie war schön,
bald im Bildband - gut zu sehn.

Selbst der Blick auf diese Stadt,
der bei Nacht - beglücket hat.
Alles kommt dann schnell zurück.
Danke, Nanny - welch ein Glück.   13.12.2014
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Dorf

Das Fohlen aus der großen Stadt,
wird mit uns - ich denk, es klappt,
hinausziehen - in die weite Welt.
So haben wir - den Flug bestellt.

Im Hotel - da warten Betten,
das wird gut - ich würd drauf wetten.
Na ja - ich will mal ehrlich sein:
Nur gut - für uns - für uns allein.

Denn die weitgereiste Frau,
weiß ja heut noch nicht genau,
worauf sie - in der großen Stadt,
sich dort eingelassen hat.

Wir sind vom Dorf - ein kleiner Flecken,
uns jetzt aus dem Tiefschlaf wecken,
wird ne Challenge - oh, mein Bock.
Dieser Ausflug - wird ein Schock.

Wer weiß, wie oft wir uns verlaufen,
uns ein falsches Ticket kaufen,
wer weiß, wie oft sie sagen muss:
<<Errettet mich>> - aus tiefstem Frust.

Wer weiß, wie oft sie bald erkennt,
diese Menschen - sind ihr fremd,
wer weiß, wie oft sie - früh bis spät,
ihre Augen - jäh verdreht.

Wie oft sie zu der Mutti sagt:
<<Versuch war's wert - es war gewagt.
Jedoch - versuche ich es wieder,
zieh mir bitte - einen drüber.

Menschen - aus dem Land der Kohle,
aus der Bauernmetropole...
Ich schaue ständig auf die Uhr,
wieso tickt sie - so langsam nur.>>

Nach dem Rückflug - bleibt nur Schweigen,
werdet Ihr den Rücken zeigen.
Wir wissen das - so glaubt an mich,
meine Liebste - und auch ich.

Genieß nun heute - hol Dir Kraft,
das Frühstück mit der Mädelschaft.
Es sind ja nur 2 Wochen noch,
dann ist's vorbei - ich sag es doch.

Müsst dann nie mehr Reime lesen,
nie mehr lauschen unseren Thesen.
Nie mehr früh am Morgen chatten.
Euer Dasein - kann man retten.

Wir sind halt nicht so weltgewandt,
dies, Ihr Lieben - sei bekannt.
Wir sind vom Dorf - vom fernen Rhein.
Tut Ihrs wieder? - Eher, nein.  29.11.2014
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Weichei

Leute nehmt es bitte hin,
dass ich - partout - ein Weichei bin.
Ich heule wie ein Hund vom Schloss.
Ich bin ein Weichei - und kein Boss.

Grad bei diesem Musical,
laufen mir die Tränen schnell.
Demnächst am Broadway - erstes Mal,
phäno...dingens - ach, egal.

Mit der Liebsten - in den Jet,
mit den Freunden - lieb und nett,
einfach übern großen Teich.
Im Dezember - nein, nicht gleich.

Tags vorher - ins Spectaculum,
das zu Christmas - weil, warum,
unsere Freundin uns verspricht:
Diesen Gig - vergesst ihr nicht.

Mein Wille - er ist ungebrochen,
das wird eine tolle Woche.
Das wird einfach wunderbar.
Das ist Fakt - und das ist klar.

Cruisen durch die Häuserschluchten,
5th Avenue - wo die Betuchten,
shoppen gehen - bei Tiffany,
kaufen wir nicht ein - nein, nie.

Stattdessen werden wir genießen,
den Blick - und den mit Sekt begießen (?j,
ganz hoch oben - wenn das geht.
Es ruft erneut - das Empire State.

Nicht fein essen - nicht dinieren.
Stattdessen meine Lieben führen,
denn dort tut's dem Geld nicht weh,
in das Hard Rock - das Café.

Ich freu mich wie ein kleines Kind,
das den Lutscher grad gewinnt.
Süß und lecker - Eis am Stiel.
New York - es ruft uns - klares Ziel.

Am Broadway wird der Umsatz steigen,
Taschentücher - sonst bleibt Schweigen.
Denn die brauche ich in Massen,
Les Miserables - ich find's Klasse.

Ich liebe die Musik - getragen,
und an manchen schönen Tagen,
heul ich schon - beim ersten Song.
Ich schrieb Euch grad - den Reim davon.

Doch sollt ich auch ein Weichei sein,
ist die Freude - ganz allein,
die meine - oh, ich freu mich drauf.
Ich lass den Tränen - ihren Lauf.   12.10.2014
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Lichtermeer

Bald schau'n wir - es fällt nicht schwer,
staunend auf ein Lichtermeer.
Von hoch oben - Empire State.
Das wird super - Hey, was geht.

Doch vor das Schauen - das wär klug,
setzt der liebe Gott - den Flug.
Da muss ich still sein - und sehr brav.
Weil mich Annettes Schlag sonst traf.

8 Stunden werd ich artig sein,
als wäre ich - im Jet allein.
Denn - was man mir aufgetragen,
erfülle ich - in allen Lagen.

Bin noch nicht mal frech und kess,
zu der netten Stewardess.
Obwohl es mir recht schwierig fällt.
So hab ich's mir - nicht vorgestellt.

Irgendwann - so denk ich mir,
erreichen wir dann das Quartier,
wo wir friedlich ruhen werden,
"Böckchen", "Fohlen" - eine Herde.

Manhattan ruft - drum kommen wir,
derzeit steht's noch auf Papier,
auf dem Ticket - doch schon bald,
fliegen wir - es nimmt Gestalt.

Stehen dort - an jenem Platz,
wo der Turm - die Wolken kratzt.
Dann geht's hoch - um, ach wie schön,
New York bei hellem Licht zu sehn.

Im Aufzug fahren die Begleiter,
immer höher, immer weiter.
Doch ich - ich zähle zu den Deppen.
Die Liebste spricht: <<Wofür gibt's Treppen?

Alter Mann, du bist zu fett.
Und wenn ich's zu entscheiden hätt,
läufst du nun - so streng dich an.
Und komm mir - nicht erst morgen an.

Wahrscheinlich wird's das Morgengrauen,
schon listig um die Häuser schauen,
bevor wir dich hier oben sehn.
Mach dich auf - ist Zeit zu gehn.>>

Und während sie sich fotoknipsen,
werd ich auf jenen Stufen sitzen,
irgendwo - im Niemandsland,
wo später mich - die Putzfrau fand.

Ach ne, wie schön wär es gewesen,
mit Euch zu träumen - liebe Wesen.
Jedoch - ich bin halt nicht so fit.
Drum nehmt mich doch - im Aufzug mit. 27.09.2014
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Jetlag

Von der Sehnsucht angeschoben,
brachte uns der Jet - hoch oben,
schneller als gedacht - ans Ziel.
Der Hinflug - er war fast ein Spiel.

Diese Sehnsucht nach der Ferne,
wir verreisen furchtbar gerne.
Die schöne, weite Welt zu sehn,
ist ein Genuss - und wunderschön.

Diesmal ging es in die Staaten,
nach Las Vegas - Ihr dürft raten,
was wir machten - eines nicht,
nämlich zocken - wärs auch Pflicht.

Stattdessen gab's - das soll's ja geben.
viel zu sehen - zu erleben,
und den Wundern der Natur,
ständig staunend auf der Spur.

Der Grand Canyon war grandios,
dieser Anblick war famos,
schaukelnd auf des Windes Schwingen,
ich könnte noch - aus Freude singen.

Doch schenkt's der liebe Gott im Kleinen,
kann nicht Singen - aber Reimen,
und denke nunmehr voller Glück,
an diese Reise gern zurück.

An Wasserspiele - steil und froh,
vorm Hotel Bellagio,
an eine Stadt - fast märchenhaft,
swingend, tanzend, offen, tough.

Mit Musik in allen Ecken,
Sonne pur - gleich nach dem Wecken,
voll Bewegung - stets im Takt,
diese Stadt - hat uns gepackt.

Ständig an der Luft - wenn's geht,
so viel zu Schauen - früh bis spät,
selbst wenn man es schon x-mal sah,
jeden Morgen - neu und wahr.

Cabo Wabo - as it should,
neben Planet Hollywood,
die Cantina - voll Musik,
bei Sonnenschein - viel mehr als Glück.

Leben, Lieben, Strahlen, Lachen,
was man kann und will - stets machen,
so lang es geht - man muss es sehn,
das Leben - es ist wunderschön.

Wir sind zurück - die Uhrzeit Gift,
der Jetlag hat uns nun im Griff,
und trotzdem ist es so egal,
wir freuen uns - aufs nächste Mal.  27.02.2014
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Las Vegas

5 days long Vegas - it's a dream,
a neverending - and it seems,
the sky shines here - forever blue,
that's a fact - and it's a clou.

5 days long Vegas - and I see,
it's overwhelming - look at me,
and at my wife - she says the same,
only sun - no drop of rain.

We visit it the second time,
we love this town - by night its shine,
of million lights - Las Vegas lives,
and really - it has much to give.

Grand Canyon - we have seen by flight,
a wonderful, a magic ride,
natures wonders all around,
it's really Magic, that we've found.

Meat Loaf at Planet Hollywood,
we didn't have to go - we could,
and we did it - what a gig,
lucky means in German - Glück.

I love this music - Rock and loud,
I love to scream - I love to shout,
"Bat out of hell" has taken me,
try it yourself - so come and see.

The days have gone - and now I fear,
a little bit of me stays here,
for all time - again a fact:
One far day - we will come back.

Hotel Luxor - pyramid,
a light by night - a star indeed,
was excellent - a place to stay,
night by night - and day for day.

My English - day for day gets better.
A bad poem? - That doesn't matter!
It's only mine - it makes me proud,
to write this words - to let them out.

Have talked a lot - they understand,
some people - they have reached their hands,
for example yesterday,
from Colorado - USA.

Tomorrow - Thursday - we fly back,
the sun that burns so hot the neck,
we change with rain - it's wintertime,
but memories - again - are mine.

Nevada - thank you - has been great,
we had a really perfect date.
And if this poem seems to bad,
sorry - it was all, I had.      21.02.2014
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Condor

Economy plus Premium Class,
bei Condor - yes, das bringt dir was.
Die Beinfreiheit - ich stell's mal fest,
sie ist's - was dich entspannen lässt.

Ein wunderbarer ruhiger Flug,
zu sehen gäb es wohl genug,
wär da nicht dies Wolkenband,
doch das liegt nicht in Condors Hand.

Das Essen - es gab nichts zu meckern,
und ich benahm mich - ohne Kleckern,
habe ich es heut geschafft,
Dank Verzicht auf roten Saft.

Denn der Saft aus den Tomaten,
der macht schon mal - Ihr dürft jetzt raten,
mein Hemd und meine Hose rot.
Sieht's die Liebste - ist's mein Tod.

Die Stewardess versorgt uns gut,
so nahm ich mir gleich allen Mut,
und fragte still und höflich an,
ob sie mir wohl helfen kann.

Zuhause spielt mein Geißbockclub,
ich hätte es mir angeguckt,
wäre ich jetzt nicht hier oben,
ich bin ganz ruhig - das gilt's zu loben.

Die Stewardess - so nett und lieb,
begriff das Leiden, das mir blieb,
und versprach, sich einzusetzen.
Solch Verständnis - gilt's zu schätzen.

Jetzt sitz ich hier - und bin doch schon,
gedanklich fern - im Stadion.
Müsst nicht bös sein - bin halt so,
wenn mein Club siegt - mehr als froh.

Geht der Funkspruch durch den Äther?
Wenn nicht jetzt - vielleicht dann später.
Denn eben fängt - ich bin im Bann,
grad die zweite Halbzeit an.

Nun gut - ich werde einsam warten,
ob uns Glück und Punkte lachten.
Doch jedenfalls - und das ist klar,
ist jedes Wort zu Condor - wahr.

Stundenlang sind wir hier oben,
wunderprächtig aufgehoben,
und daher - ist auch lang genug,
vergeht nun dieser Flug - im Flug.

Wenn jetzt noch das Ergebnis stimmt,
und mein Club dies Match gewinnt,
dann fängt die Reise super an,
Condor tut ja - was man kann.  16.02.2014
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Away

Samstagmorgen - kurz vor 8,
perfekt geschlafen - durch die Nacht.
Etwas länger wär zwar lieber,
doch es brennt - das Reisefieber.

Sonntagmittag - Condor wartet,
ohne uns wird nicht gestartet.
Fein hingesetzt - und angeschnallt.
Sonntagmittag - das ist bald.

Auf die Startbahn - Schub - und los,
das Gewicht, es ist zwar groß,
doch die Boeing hat viel Kraft,
nimmt viel Anlauf - und geschafft.

Den ersten Eindruck von dort oben,
beginn, Herrn Lindbergh still zu loben,
und so manchen Pionier,
sonst säße man - bestimmt nicht hier.

Der Flieger fügt sich ein in Bahnen,
nicht zu sehen - doch zu ahnen,
klettert auf die Reisehöhe,
dass ich die Welt wie'n Schachbrett sehe.

Ich lehne mich entspannt zurück,
genieße Flug, den Spaß, das Glück,
und stelle meine Uhr sofort,
auf die Zeit des Ankunftsort.

Ich höre die Turbinen brüllen,
kann mich nicht sattsehen - Hunger stillen,
an dem schönen Wolkenspiel,
watteweich - bis hin zum Ziel.

Wenn von oben Sonne scheint,
weiß ich - man hat es gut gemeint,
mit mir, mit uns - und überhaupt,
viel schöner - als ich's je geglaubt.

Zwar nehme ich - jetzt Schritt für Schritt,
auch so manch Gedanken mit,
doch werden sie hier oben - ehrlich,
transparent - und sehr entbehrlich.

Manchmal gilt es, abzuschalten,
statt zu handeln, zu verwalten,
manchmal klappt es gar ganz gut,
ein anderes Mal - ...mal schauen, nur Mut.

Das Einzige, das mir dort fehlt,
ist das Ergebnis - nicht verhehlt,
wenn der FC - Sandhausen rockt,
I hope so - streng Dich an, mein Bock.

Die Reisefreude - sie ist groß,
Sonntagmittag geht es los.
Kurz verreisen tut nicht weh,
ob nah, ob fern - up, up, Away.  15.02.2014
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Reisefreude

Ein "Fohlen" fliegt - weil's ihr gefällt,
kreuz und quer durch alle Welt,
das "Muttertier" im Schlepptau mit,
auf der Höhe - und stets fit.

Australien und Kanada,
Malediven - USA,
fast die halbe Welt gesehn,
Reisen ist halt wunderschön.

Wer arbeitet - die darf auch reisen,
Frau Fohlen zieht so ihre Kreise,
weil es ihr perfekt gefällt,
überall - in aller Welt.

Kurzentschlossen in den Flieger,
und im Tank - da schnurrt der Tiger,
der auf den Namen "Antrieb" hört,
fernes Reisen - das betört.

Manch Hotel in aller Welt,
überall wo es gefällt,
gibt es einen Fohlenstall,
und das ist gut - auf jeden Fall.

Denn wär das anders - ich werd blass,
wir hätten sie - und das wär krass,
niemals nicht am Strand gefunden,
Schall und Rauch - die schönen Stunden.

Morgen geht's erneut nun los,
die Welt ist klein - und doch so groß,
einfach so - wie war das gleich,
geht's dann übern großen Teich.

Die Ski dabei - das wird schon passen,
nur jetzt nicht verärgern lassen,
abgehakt wird's von der Liste,
und Ihr seid bald schon - auf der Piste.

Um dort fein im Schnee zu toben,
wir dort unten - Ihr dort oben,
wir in Las Vegas - Wüstenstaat,
und Ihr am Berg - mal eben, grad.

Ihr an den Niagarafällen,
wir mal eben - auf die Schnelle,
zum Grand Canyon - Helis Rappen,
das wird schön - das wird schon klappen.

Wir wünschen Euch, es wird sehr schön,
wir freuen uns - aufs Wiedersehn,
aufs Erzählen - viele Bilder,
bald ist Frühling - es wird milder.

Passt auf Euch auf - und bleibt gesund,
schönen Urlaub - reizvoll, bunt,
und vergesst - denn das ist Pflicht,
die Familie Bock bloß nicht.  14.02.2014
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Lätzchen

2 Wochen noch - wir fliegen bald,
und wieder werd ich angeschnallt,
auf dem Flügel der Maschine.
Weshalb? - Na ja, weil ich's verdiene.

Selbst mit einem Schlabberlatz,
versau ich meinen eigenen Platz,
und den der Liebsten noch gleich mit.
Ist 1 Abwasch - ist 1 Schritt.

Ich scheine schon - oh große Pein,
berüchtigt und bekannt zu sein,
weshalb schon auf dem Ticket prangt:
<Stell Dich in zweiter Reihe an.>

Die Stewardess wird mich geleiten,
zum linken Flügel - und beizeiten!
damit ich dort gefesselt werde,
10 Kilometer fern der Erde.

Man will mich ja - verschlossene Türen,
unterwegs wohl kaum verlieren,
und Sauerstoff, den ich dort brauch,
den bekomm ich schließlich auch.

Dazu noch eine warme Jacke,
ein weiches Kissen für den Nacken,
Handschuh aus gestepptem Fell,
ne Sonnenbrille - wird's zu hell.

Einen Sichtschutz soll ich kriegen,
gegen Vögel und auch Fliegen,
was trotzdem in den Zähnen hängt,
wird nach der Landung abgesengt.

Feste Stecker für die Ohren,
sonst hab ich mein Gehör verloren,
wenn hinter mir die Düse düst,
laut und heftig - heiß und wüst.

Mann, ich werde - ohne Fragen,
einen tollen Ausblick haben,
überm Land - und überm Meer,
wunderbarer Luftverkehr.

Unter mir das Eis - die Schluchten,
Wasser und verträumte Buchten,
frische Luft - kein Smog, Benzin,
vielleicht nur etwas Kerosin.

Werde fremden Fliegern winken,
mich an Aussicht schier betrinken,
ich fühle mich gleich Superman,
ohne Aber - oder Wenn.

Und kommen wir dann schließlich an,
nach 12 Stunden - irgendwann,
bin ich frisch und ausgeruht,
dazu noch sauber - das tut gut.  02.02.2014
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Reisen bildet

Reisen bildet - keine Frage,
und versetzt dich in die Lage,
ja, auch das ist wirklich schön:
übern Tellerrand zu sehn.

Fremde Menschen - und Kulturen,
hinterlassen ihre Spuren.
Manche nur für kurze Zeit,
manche für die Ewigkeit.

Sehen - wie schön das Leben ist,
auch wenn man das leicht vergisst,
in des Alltags Hektik - Trott.
Dankeschön - mein lieber Gott.

Ich sitz nun hier - am letzten Tag,
und tue das - was ich gern mag:
Ich kleide mein Gefühl ins Wort,
bei Sonne pur - und hier an Bord.

Ich schau hinaus aufs weite Meer,
und weiß schon jetzt - es fällt mir schwer,
der Ruhe bald Adieu zu sagen,
nach intensiv erlebten Tagen.

Gedanken schwirren mir durchs Haupt.
Letzte Woche noch geglaubt,
7 Tage - seien lang.
Samstag fing es grad mal an.

Ja, was schön ist - das verfliegt.
Doch was dir so am Herzen liegt,
das verlierst du nimmermehr.
Sich zu erinnern - ist nicht schwer.

An die Menschen - an die Orte,
an solche Tage von der Sorte:
Herrlich-voller-Leichtigkeit.
Bewusst-genutzt-erlebte-Zeit.

Entdecker-und-den-Fjord-Befahrer,
dies-Land-ganz-tief-im-Herz-Bewahrer,
die-frische-reine-Luft-Genießer,
und wie-ein-Baby-friedlich-Schliefer.

Reisen bildet, auch mal - ein!
Ein Norweger hat Spaß - am Reim.
Und das freut mich königlich,
im Land der Fjorde - und des Fisch.

Wenn jemand eine Reise tut,
dann hat er Spaß und Übermut.
Und ist die Freude gar zu sehn,
na, dann war es - wunderschön.

Morgen Abend - bald Zuhause,
und vom Reisen eine Pause.
Eine kurze - wie man's nimmt,
denn die nächste - kommt bestimmt.  31.05.2013
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Stavanger

Sonnenschein, der Urlaub, Meer.
Sich zu entspannen - fällt kaum schwer.
Dazu der Reiz - jetzt dieser Stadt,
wo unser Schiff geankert hat.

Holzhauscharme - und schmale Gassen.
Wir können unser Glück kaum fassen,
dass der Planet vom Himmel strahlt,
und uns die schönsten Farben malt.

Kleine Gärten - Blumenpracht,
alles, was uns Laune macht.
Immer Neues gibt's zu sehn.
Das Land der Fjorde - wunderschön.

Stille - glatte Wasserflächen.
Wir halten still - mit einem Lächeln,
und genießen die Natur.
Von Langeweile - nicht die Spur.

Ich könnte immer weiterreisen.
Was für den Körper beste Speisen,
das ist für unsere Seele heut,
dies schöne Land - das uns erfreut.

Wir sind gewandert - welch ein Segen,
heute - durch Stavangers Wege,
tranken unsere Augen satt,
an dem - was sie zu bieten hat.

Verträumte Punkte - steile Pfade,
handgemachte Schokolade,
der Geruch von frischem Fisch,
und mancher - schön gedeckte Tisch.

Menschen voller Freundlichkeit,
intensiv erlebte Zeit,
Urlaub der nur Urlaub ist,
in dem man nichts versäumt, vermisst.

MIT Freunden durch die Gassen treiben.
FÜR Freunde ein paar Worte schreiben.
AN Freunden ständig neu erfreuen.
Tag für Tag - und stets aufs Neue.

Nun neigt die Reise - ohne Ruh,
sich ohne Halt dem Ende zu.
Morgen Oslo - Samstag dann,
legen wir in Kiel schon an.

Mit Eindrücken - erneut so voll.
Die Reise war - und IST so toll.
Und den Rest - der uns noch bleibt,
genießen wir - so schön die Zeit.

Nicht mehr lang - das Schiff legt ab.
Maschinen stampfen schon - im Takt.
Sie bringen uns - zum nächsten Ort.
Ich melde mich erneut - zu Wort.     29.05.2013
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Neptun

Abgeschnitten von der Welt,
fast auf mich allein gestellt,
erfreut mein Wort - vorm Frühstückstische,
niemand sonst - als Neptuns Fische.

Ich sitze still auf dem Balkon,
hör von der Liebsten keinen Ton,
da sie noch tief und selig ratzt.
Im Traum vielleicht - George Clooneys Schatz.

So schaue ich aufs weite Meer,
kein Fleckchen Land gibt's weit umher.
Unter uns die weiße Gischt.
Die See - das Schiff - die Früh - und ich.

Ein Schiff kreuzt weit am Horizont,
der Tag bricht an - der Morgen kommt.
Und wo der Himmel Nässe spürt,
dort hat er fern - das Meer berührt.

Ein Morgen auf dem Ozean,
auf einem großen/kleinen Kahn,
der doch nicht mehr - was man vergisst,
als hier - ein kleines Staubkorn ist.

Ein Morgen auf der See - so still,
nur ich verzapfe - weil ich's will,
schon wieder mal - jetzt ein Gedicht.
Irgendwie verfolgt es mich.

Ich hör die Wellen ständig rauschen.
Schön, zu sitzen - und zu lauschen.
Ich genieß den jungen Tag,
weil ich diese Stunde mag.

Das Meer ist grau - und doch hat's Reiz,
so groß - ja, fast Unendlichkeit.
Ich fühle mich so winzig klein.
Am Himmel winkt - der Sonne Schein.

Will mir erzählen und berichten:
<So hör nun auf - dies dumme Dichten.
Mach Dich auf - mach Dich bereit.
Schon bald winkt Dir - die Frühstückszeit"

Es stimmt - ich schaue auf die Uhr.
Wo blieb denn jetzt - dies Stündchen nur?!
Die Freunde warten bald auf mich,,
am fein gedeckten Frühstückstisch.

Nur die Liebste - hab Erbarmen,
schwelgt noch tief - in Clooneys Armen.
Egal - ist es auch noch so schön,
nun ist's Zeit - um Aufzustehn.

Mein Publikum im Meer - bleibt stumm.
Lord Neptun dreht sich grummelnd um,
nimmt sein Gefolge schleunigst mit,
und grummelt leise: "Watt für'n Shit!"   28.05.2013
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Ripboat

Wir tanzen, springen über Wellen,
weit, weit fort - sich vorzustellen,
des Lebens weiteres Gesicht:
statt purer Freude - pure Pflicht.

Das Boot - es hebt die Nase an,
wie schön, dass man's genießen kann,
und schießt mit uns - hej, das macht Spaß,
mit Volldampf übers glatte Nass.

300 fesche Pferdestärken,
gehen auf dem Fjord zu Werke,
schleudern uns mit Macht herum.
Wer's nicht erlebt - nun, der ist dumm.

Den Reiz, die Schönheit der Natur,
hinter uns - aus Gischt - die Spur.
Hätt der Käpt'n jetzt nur Zeit,
wir führen eine Ewigkeit.

Langsam an den Wasserfall,
Wassernebel - überall,
im Gesicht - das Haar ist feucht.
Das war Absicht - sag es Euch.

Zwischendrin - das Boot steht still,
weil Sverha uns was sagen will,
uns erzählt - von dies und dem,
wir lauschen still - so angenehm.

Dann zieht der Motor wieder an,
Freude greift uns - Frau und Mann,
und als der große Pott - passiert,
da springen wir - ganz fasziniert.

Wir kreuzen das gequirlte Nass,
und jauchzen lauthals - Spaß um Spaß.
Die Wellen spielen - ich will mehr.
Sich fallen lassen - ist nicht schwer.

Im dicken Anzug eingepackt,
mit der Natur - im Einklang, Takt.
Das ist "mein" Geirangerfjord.
Heißa, ja - wir waren dort.

Wär's nicht so weit - die Tür zu pochen,
glaubt mir - ich käm jede Woche.
Dazu der pure Sonnenschein,
gestern - was kann schöner sein.

Gefreut - so wie ein kleines Kind.
Wieso??? - Weil wir halt KINDER sind.
Und Lebensfreude nie vergeht,
wenn man sich - als Kind versteht.

Danke, Sverha - fürs Erlebnis,
und Dein Kaffee - das Ergebnis.
Wir saßen gern - mit Dir am Kai.
Das Foto schicken wir vorbei!  27.05.2013
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Geirangerfjord

Als Gott, der Herr die Welt erschuf,
da ging es auch - um seinen Ruf,
um Anerkennung - und... genau,
Reputation - bei seiner Frau.

Frau Gott, die in der Küche stand,
das Geschirrtuch in der Hand,
war Montagmorgen nicht gut drauf.
So nahm das Schicksal - seinen Lauf:

<Ich koche, wasch den ganzen Tag,
auf dass der Herr relaxen mag.
Bei Tag und Nacht Hosianna singt,
und abends - mit Herrn Satan ringt.

Dass er mit seiner Engelschar,
mit Cherubim - mit güldenem Haar,
mit Seraphim - den Morgen preist...
Kein Wunder, wenn der Hammer kreist.

Heut kurz die Planeten schieben,
morgen schlafen - bis nach 7.
Doch wer tut immer ihre Pflicht?
Na klar - nur Eine - das bin ich!

Nektar für die Engel zapfen,
für den Herrn gibt's süße Krapfen.
Doch eines gibt es nie zu sehn:
Für mich ein nettes Dankeschön.

Kein Halleluja - keine Ode,
nicht mal ein Song - auf der Pagode,
kein Eintrag gar - im schlauen Buch...>
Sie schnäuzte - in ihr Taschentuch.

Das gab Gott, dem Herrn zu denken,
und um die Liebste nicht zu kränken,
erschuf er kurz - für seine Frau,
na, unsere Welt - denn er war schlau.

So war sein Herzblatt abgelenkt,
von Herzen schuf er dies Geschenk,
und als Perle - drauf mein Wort,
erschuf er den - Geirangerfjord.

Schönheit - wo das Auge reicht,
dem Baumeister - ihm fiel das leicht.
Und gab damit - nicht wenig an,
bei dem - der sehen will, und kann.

Auf der Welt gibt's solche Schätze,
atemraubend schöne Plätze,
Augenöffner - as it's best.
Wunder - dass dich still sein lässt.

Am 7. Tag ging Gott zu IHR,
nahm sie mit - vor seine Tür,
und schenkte ihr dort dies Juwel.
Wunderschön - bei meiner Seel.   26.05.2013
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Kopenhagen

Über Nacht - ganz still und leise,
erreichten wir Punkt 1 der Reise:
Kopenhagen - Dänemark.
Sind ausgeruht - ich fühl mich stark.

Der große Pott - glitt durch das Meer,
schaukelt uns im Schlaf - hierher,
und brachte uns - hier an den Kai.
Per kurzem Reim - seid Ihr dabei.

Denn - das ist nur MEINE Meinung,
gibt es sonst - Entzugserscheinung,
und Ihr geht mir fremd - im Net.
Drum reime ich ganz früh - vom Bett.

Der erste Tag - ein Kennenlernen,
sich verlaufen - auf den fernen,
weiten Wegen - auf dem Schiff.
Jedoch - wir kriegen's in den Griff.

Im Stock 15 - nah den Sternen,
ist unser Platz - wir nähmen gerne,
jeden mit - denn Platz hat's hier,
für manchen - blinden Passagier.

Das Essen gut - die Stimmung auch,
und mit gut gefülltem Bauch,
lacht es sich noch mal so gut.
Wie schön, wenn man ne Reise tut.

Zu 6 Personen - dort am Tisch,
voll Lebensfreude - gut gemischt.
Christa, Hartmut - von der Spree.
Stefan, Ute - yes, ok.

Der Dicke auch - mit seiner Frau,
mit Christelchen - das passt genau.
Und wir schauen heut uns an,
was man so - verbrechen kann.

Nyhaven - eine Stippvisite.
Was bleibt - das ist die große Bitte,
dass nun heut die Sonne scheint,
und es nicht vom Himmel weint.

Wir freuen uns - auf das, was kommt,
Geiranger sich in Schönheit sonnt.
Bis dahin aber - bitte sehr,
morgen um die Uhr - das Meer.

Am Dienstagmorgen dann der Wecker,
denn für die Augen ist es lecker,
dies Wunder der Natur zu sehn.
Dieser Fjord ist wunderschön.

Ihr werdet uns - jetzt durch die Zeiten,
auf ewig und 3 Tag begleiten.
Wenn Ihr das wollt - so sei's ein Muss.
Und jetzt kurz Tschüss - macht's gut, und Schluss. 31.,05.2013