Melodien

Ihr könnt mich für bekloppt erklären.
Wenn nicht Melodien wären,
so wäre ich - das klingt fatal,
eines...nämlich fast normal.

Melodien - ich lass‘ raus,
schalten den Verstand mir aus.
Ich sitze dort und lächele blöde...
Ja, ich weiß, es klingt wohl öde.

Kann sein, dass mir die Tränen rinnen.
Undicht, scheinbar bin ich drinnen.
Kann nichts dafür, wenn der Gesang,
mich mit sich führt beim ersten Klang.

Hab ich dort zu viel Geld gelassen?
Füllte ich eventims Kassen?
Mag sein, doch ist’s erfüllte Zeit.
Kaum ein Cent tut uns da leid.

Es liegen, stapeln hier die Karten.
Die, die aufs Beginnen warten,
und die, die schon vergangen sind.
Ich sammle sie - ich bin ein Kind.

Schau sie an, nehm sie zu Händen.
Wo soll denn bitte das noch enden?
Bei vielen - damals war ich jung,
spür ich noch heut Begeisterung.

Pink Floyd - The Wall - in Dortmund, ehrlich,
das war ein Muss - sehr gut erklärlich.
Musik von einem anderen Stern.
Ich höre sie noch heute gern.

Les Miserables - jedes Mal,
der Tränen Flut - mir ist’s egal.
Chris de Burgh im weißen Sand,
fern am Malediven-Strand.

Es hat uns diese tolle Nacht,
Freundschaft - wundervoll - gebracht.
Musik verbindet eng und fest,
wenn man sie liebt und sie auch lässt.

Mit der Liebsten nicht mal eben,
Bryan hier und da erleben.
Dieses, jenes, dies und das,
Hauptsache mit sehr viel Spaß.

Wenn Ihr uns jetzt ganz anders wollt,
so wird das nichts - selbst wenn Ihr grollt.
Kann mich nicht wehren - mag’s auch nicht.
Das sind WIR - das ist mein ICH.

Melodien, sie sind magisch.
Egal, ob fröhlich, laut, ob tragisch,
sie berühren uns tief drin...
Ist das letztlich nicht der Sinn?   29.11.17
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Konzertgenuss in Oberhausen

Was ich besonders mag und möcht?
Nun, wenn spontan das Licht erlöscht,
in kleinen Hallen, großen auch.
Das ist es, was mein Herzchen braucht.

Wenn eine Band erscheint im Licht,
dann, Freunde, dann bewegt es mich.
Ertönt dann noch Gitarrenklang,
versinke ich in dem Gesang.

So ging es uns erst gestern wieder.
Neue, plus vertraute Lieder.
James Blunt, der sich die Ehre gab.
Der für uns auf die Bühne trat.

Jamie Lawson selbstbewusst,
eröffnet den Konzertgenuss.
Verzaubert uns mit seinem Spiel,
auf der Gitarre – samt Gefühl.

Schon wieder war ich neu gefangen.
Neues Zittern, neues Bangen,
ob, wenn´s einst terminlich geht,
ein Neuer auf der Liste steht.

Meine Liste – lang und länger.
Stimmen und Akkorde-Fänger.
Ich klatsche fröhlich in die Hände:
Musik und Spaß, wohl ohne Ende.

James Blunt, der dann die Mischung bringt,
aus flott und leise – so gelingt´s:
Melodien, die träumen lassen,
ich kann´s Gefühl mit Händen fassen.

Ein Abend, viel zu schnell vorbei.
Ich reime Euch, ich bin so frei,
die Stimmung, die ich grad empfand.
Gereimte Worte – wohlbekannt.

Die Liebste mit an meiner Seite.
Die Freundin, die uns gern begleitet.
Wir sind – so schaut es aus – na, dann,
rundherum ein Top-Gespann.

Die Worte hier zum Besten geben,
das heißt, es kurz erneut erleben.
Ich tauche ein, ich kehr zurück,
fühl es neu – und Stück für Stück.

Klatschen, Singen, Handy-Lichter,
entspannte, fröhliche Gesichter.
Viele wiegen sich im Reigen.
Konzert beendet, doch kein Schweigen.

Rund um uns, da schwärmen sie,
von Live-Musik und Melodie.
Von was weiß ich – ach, ganz egal.
Tschüss dann – bis zum nächsten Mal.  25.10.17
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51er Kapitän

Wieder eine "Weichei-Weise".
Ich sage deutlich, nicht mal leise,
dass mir gestern, beim Konzert,
Tränchen rannen - mir war's wert.

Nicht der Song, ganz sicherlich.
Das Weichei, das bin ständig ich.
Wenn Reinhard Mey auf Bühnen steht,
im frühen Herbst, bin ich verdreht.

Wenn viele Menschen, und zwar alle,
mit einem Male, in der Falle,
dieses tollen Barden sind,
dann bin ich für manch anderes blind.

Wenn man die Nadel fallen hört,
wenn dich Musik und Text betört,
wenn Stille plötzlich greifbar ist,
dann kommt's, dass man die Zeit vergisst.

Wo ist nur die Zeit geblieben?
Gegen 11 wird's "kurz vor 7".
Erneut läuft mir die Gänsehaut.
Selbst wenn es Euch vor mir nun graut.

"51er Kapitän"...
Habe ich denn schon erwähnt,
dass man in solchem Text ertrinkt?
Ein Magier, dem das gelingt.

Vielleicht mag's nichts für jeden sein,
doch bin ich sicher nicht allein.
Mit besten Freunden in der Halle.
Begeistert? Nicht nur wir. Nein, alle.

2 Jahre lang heißt's wieder Pause.
Reinhard Mey, zurück nach Hause.
Und jeder hofft, zum Schluss, ganz prompt,
dass er - bitte - wiederkommt.

Dass er uns wieder mit sich nimmt.
Text, Musik, ich werde Kind.
Die Geschichten zwischendrin...
Alles mit Gefühl und Sinn.

Grad träume ich erneut davon.
Nehm Euch mit - ich schalt Euch on.
Ich frage nicht - verzeiht mir knapp,
ob Ihr was dagegen habt.

An den Gefühlen teilzuhaben,
nach solchen Künstlern, solchen Tagen,
da müsst Ihr - ich hab keine Furcht,
bin rigoros - ganz einfach durch.

Vertraute und auch neue Lieder.
Am liebsten ging ich morgen wieder.
Besuchte ihn am nächsten Ort.
Verzaubert von Musik und Wort.   07.10.17
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P!nk in der Waldbühne Berlin

Ein Traum, der in Erfüllung geht.
Ihr versteht, wenn Ihr es seht,
wie an jenem tollen Ort,
die Stimmung vorm Konzert schon kocht.

Die LaOla, spät am Tag,
die durch die Arena jagt.
Der Sound dann später bei dem Gig,
das ist live erlebtes Glück.

So oft von diesem Ort geträumt,
nun hat's das Leben gut gemeint.
Auch wenn es so gewesen ist,
dass mich der Mücken Ausbrut frisst.

Auf der Bühne, froh gestimmt,
tobt ein kleiner Wirbelwind.
Die Ausstrahlung, die Stimme groß,
einfach rundherum famos.

Taucht ein in all der Menschen Menge,
macht sich nichts aus dem Gedränge,
spielt eine Symphonie aus Licht,
gepaart mit Klang - uns hat's erwischt.

Ich kannte gestern, in der Nacht,
mehr Songs als ich's vorher gedacht.
Anderthalbe Stunden lang,
war's ein Genuss - vom Anfang an.

Der Regen machte eine Pause,
ich fühlte mich schon fast Zuhause.
Kein Tropfen, der das Feeling trübt,
der Wettergott hat wohl geübt.

Caro, Marc war'n mit dabei.
Zur Hochzeit ein Geschenk für 2.
Ob Caro hyperventiliert?
Ich frage später - bin verführt...

...von jenem Abend, Gänsehaut.
Nicht zu leise, nicht zu laut.
Die Liebste, mit an meiner Hand,
war ebenso wie ich gebannt.

Kunststoffkugel - P!nk darin.
Sie rollt die Menge und sie singt,
als sei das alles nichts - mein Wort.
Ich war einfach hin und fort.

Dass zuvor der Einlass, klar,
ohne jede Richtung war,
ist nicht schlimm, weil's endlich eben,
klasse war - Ihr müsst's erleben.

Das war auch nicht das letzte Mal,
in der Location - ach, egal.
Ich schaue was so kommt, nehm frei,
und falls es rockt - sind wir dabei.   12.08.17
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Hören und sehen

Musik gibt es, ich glaube dran,
die man nebst hören sehen kann.
Ihr glaubt das nicht? – Das macht euch Stress?
Wartet…, ich beweise es.

Es gibt Songs, ob leis, ob laut,
da sprießt mir schnell die Gänsehaut.
Da habe ich – Ihr könnt´s ruhig glauben,
oftmals Pippi in den Augen.

Da laufen mir, sogar auf Dauer,
kalte und gepflegte Schauer,
ständig und auch nicht zu knapp,
den Rücken rauf – sogar hinab.

Wenn dann dazu das Licht noch stimmt,
dann spür ich, wie´s spontan mich nimmt.
Wie ich mich kaum mehr wehren kann.
Auch nicht will! – Tja, dann und wann.

Chris de Burgh, so beispielsweise,
„Snows of New York“ nimmt mich auf Reise.
„Borderline“ – bin glücklich, froh,
schafft es ständig ebenso.

„Sounds of silence“, live gehört,
nichts gibt es, das mich je stört.
Simon & Garfunkel, klar,
Harmonie und wunderbar.

„Lyin eyes“, die Eagles-Band,
so viele Songs, die man gut kennt.
Bryan Adams, das ist klar,
samt der Mundharmonika.

Ich könnte lange überlegen,
so viele Songs, das ist ein Segen,
die mich erinnern, Glücksgefühl,
an schöne Zeiten – davon viel.

Ihr meint, ich sei nicht ganz normal?
Dann sage ich, klingt´s auch fatal,
dass mir selbst jetzt, beim Schreiben nun,
das Feeling sprießt – was soll ich tun?

Phil Collins, Wilson, Genesis.
Roger Hodgson – das und dies.
…ich würde gerne fertig sein,
doch fällt mir immer mehr grad ein.

Sei´s drum, ich reiß mich zusammen.
Setz den Schlusspunkt und verdamme,
das Übermaß an Phantasie.
Leider schweigt sie selten… - nie!

Hab ich Euch jetzt klargemacht,
vielleicht gar schneller als gedacht,
dass Musik auch sichtbar klingt?
Mag sein, dass mein Vergleich ja hinkt.   08.08.17
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Bryan Adams im Hockeypark

Ich mach die Probe aufs Exempel:
Neben Gladbachs grünem "Tempel",
erwartet uns der Hockeypark...
Ich bin rot-weiß, bis tief ins Mark.

Jedoch, mein Boss, die Liebste spricht:
<<Schau nicht hin, ins grüne Licht.
Genieße Bryan gleich stattdessen.
Fußball, darfst du heut vergessen.>>

Ich sperrte meine Ohren auf,
ließ Genüssen ihren Lauf.
Tanzte, rockte gerne mit.
Rockmusik - ich bin verliebt.

In den Gesang, Gitarrenriffs,
Bryan hat uns schnell im Griff.
Ein Sommerabend, 20 Uhr.
Gute Laune - rein und pur.

Vertraute Songs, vertraute Lieder.
Wir kommen ständig, immer wieder.
Ganz egal, ob wann, ob wo,
wir sind Fans - das ist halt so.

Ich wäre gern noch lang geblieben,
stundenlang, nicht übertrieben,
doch alles Schöne - muss es sagen,
muss einmal ein Ende haben.

Bryan hat uns mitgenommen,
in seine Welt - so viele kommen,
um ihm ganz verzückt zu lauschen.
Musik befreit, ich will nicht tauschen.

Das neue Album, es ist klasse,
Melodien, nicht nur Masse,
und irgendwann - das ist kein Witz,
reißt uns die Musik vom Sitz.

Obwohl ich gar nicht singen kann,
sing ich mit, so dann und wann,
klatsche gerne, ohne Ende,
außerhalb des Takts die Hände.

Da kommt's mir leider in den Sinn,
was ich, weiß Gott nicht wirklich bin:
Musikalisch bin ich eben,
wirklich schlecht - Ihr sollt's erleben...

Oder besser eben nicht.
Dennoch hat es mich erwischt.
Bin halt einfach hin und weg,
von Livemusik tief angesteckt.

Selbst dann, das sei Euch jetzt bewusst,
wenn ich dafür nach Gladbach muss.
Samt guter Freundin, plus mein Weib.
Bryan - bester Zeitvertreib.     07.08.17
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Albert Hammond in der Philharmonie Köln

Ich habe schon so oft geschrieben,
dass wir seine Lieder lieben.
Habe vorher nachgedacht,
nicht zu reimen - nach der Nacht...

...werfe ich, so kann es laufen,
meinen Vorsatz übern Haufen.
Weil dies Konzert, das ist nun klar,
ein schönes, ein besonders war.

Den Mann in Reihe 1 erleben,
viel Besseres kann es fast nicht geben.
Ausstrahlung und Energie,
ohne Ende - gut wie nie.

Fast so wie ein Wirbelwind,
die Bühne toben, das gewinnt.
Mit 73, glaub es kaum,
diese Fitness - fast ein Traum.

Songs, die so vertraut uns klingen,
viele, um sie mitzusingen.
Das Strahlen in den Augen sehen,
was solche Menschen treibt verstehen.

Das ist nicht Pflicht - oh nein, ach was,
Blicke, Lächeln zeigen Spaß.
Als Albert durch die Menschen läuft,
im Jubel, Beifall fast ersäuft...

...als er auch uns die Hand gegeben,
sich freuen, tja, so ist das eben.
Plötzlich wieder irgendwo,
als Twen sich fühlen, das macht froh.

55 Jahre lang,
vertraut die Songs und der Gesang.
2 Stunden, 10 Minuten mehr,
ich käme morgen wieder her.

Kölns gute und perfekte Stube,
fast gefüllt von diesem Buben.
Die Stimmung brodelt, das ist wahr,
auch bei uns - trotz grauem Haar.

Meine Liebste und auch ich,
ganz vorne, fast im Bühnenlicht.
Frohe Menschen neben uns,
das war gut erlebte Kunst.

Käm er erneut, will's nicht verhehlen,
kann und will ich nur empfehlen:
Seht ihn Euch, den kleinen Mann,
erneut, vielleicht auch erstmals an.

Dass ich erneut die Worte quälte,
erneut den Weg des Reimes wählte,
verzeiht Ihr mir, vielleicht auch nicht.
Ich war begeistert - bring's ans Licht.   22.07.17
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Chris am Tanzbrunnen Köln

Dieser Abend war gelungen.
In Köln am Rhein, an jenem Brunnen,
an dem man zur Musik gern tanzt,
war es himmlisch – voll und ganz.

Wenn „Onkel“ Chris hier eine Stadt,
besonders liebt, sie gerne mag,
so ist das unser Köln, der Rhein.
Wie könnte das auch anders sein.

Bei jedem Auftritt spricht er froh,
von diesem Fakt – dann ist das so.
Mehr als 2 Stunden, die Musik,
schenkten Freude uns und Glück.

Mit Freunden dies Konzert erleben,
was kann es bitte Schöneres geben?
Selbst wenn – das wird hier nicht verhehlt,
„Snows of New York“ uns mächtig fehlt.

Das “Viva” und “Colonia”,
entschädigt kurz – das ist wohl wahr,
doch am Ende bleibt der Schluss,
dass man´s erneut erleben muss.

An anderem Ort, an anderer Stelle.
Chris de Burgh – auf alle Fälle.
Viel mehr als 30 Jahre lang,
ist er vertraut – vom Anfang an.

Wir sind ihm hinterhergefahren.
Mein Gott, wo wir nicht folgten, waren.
Bis hin zum Malediven-Strand.
Sun Island – Riffs im heißen Sand.

Freunde – ich will´s nicht bestreiten,
die uns seit jener Zeit begleiten.
Zur Musik in jener Nacht,
gemeinsam dort ans Meer gebracht.

Nun spielt der kleine Mann erneut,
bei uns in Deutschland – was uns freut.
Fast vor der Tür – ein Katzensprung,
bringt er die Fans, samt uns in Schwung.

Singt die altvertrauten Lieder.
Ich hör sie gerne, immer wieder.
Einmal leise, wieder laut,
und mir sprießt die Gänsehaut.

Mit großen Künstlern in der Band,
die man schon lange sieht und kennt,
macht der Mann den Abend rund.
Wir könnten lauschen – Stund um Stund.

Und ich weiß heut, wir kommen wieder.
Wir brauchen die Musik, die Lieder.
Bis New York erneut verschneit,
ist´s hoffentlich nicht allzu weit.   06.07.17
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Soundtrack meines Lebens

Ein Mann, der auf der Bühne steht.
Ein Publikum, das überdreht.
Ich steh ergriffen, still daneben.
Mittendrin, das ist mein Leben.

Applaus, schon fast minutenlang.
Die Halle tobt, vom Anfang an.
Ich fühl, wie mir die Tränen rinnen.
Emotionen, tief dort drinnen.

Phil Collins - ich hätt nie gedacht,
dass er diesen Schritt je macht.
Dass er erneut die Bühne rockt.
Sei es auch im Stuhl, am Stock.

Die Stimme greift mich, nimmt mich mit.
Vom Beginn, vom ersten Schritt,
versinke ich in seiner Welt.
Ich liebe es - weil's mir gefällt.

Bin mit den Liedern groß geworden.
Verleihe diesem Mann den Orden,
für Gefühl, Musik, den Schwung.
Plötzlich bin ich wieder jung.

Gänsehaut und in den Augen,
Tränen - es ist kaum zu glauben.
Selbst, falls ich ein Weichei bin,
macht dies alles tieferen Sinn.

Hier die Songs all aufzureihen,
überfordert - ...müsst verzeihen,
dass ein Reim, ein Lobgedicht,
begrenzt sein muss - sonst geht das nicht.

War gestern für den Gig bereit,
flog hoch - na, "In the air tonight".
Und fragte man - ich tät es wieder.
All die lang vertrauten Lieder.

Dass unsere Tochter sich verzehrt,
nach diesen Songs, hat für mich Wert.
Eine Zeit, das stimmt sogar,
die damals nicht mehr ihre war.

Ich kann - so werde ich das sehen,
die Kritiken nicht verstehen.
Dass er in diesem Stuhl dort sitzt,
anzuprangern - ist ein Witz.

Wenn der Körper nicht mehr will,
wie er das möchte, bleibt man still.
Freut sich besser drum daran,
dass der Mann noch singen kann.

15.000 frohe Menschen,
gingen ab - ...let's pay attention:
Dieser Abend - nicht vergebens,
war der Soundtrack meines Lebens.  16.06.17
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Chris de Burgh in der Philharmonie Essen

All die Jahre, wie sie fliegen.
Allerdings, ich müsste lügen,
hat Chris sich niemals abgenutzt.
Ich nehme mich da selbst in Schutz.

Denn es gibt – drum bitte schweigen,
viele, die den Vogel zeigen,
ob meiner Sucht und der Manie.
Uns macht´s Freude – fragt nicht wie.

Gestern nun, in diesem Falle,
erneut die ausverkaufte Halle.
Ab Minute 1 dabei.
Tief gefangen – sind so frei.

Ob laute oder leise Lieder,
am liebsten ständig, immer wieder.
Gestern war die Freude – …schön,
ihm vom Anfang anzusehen.

Mit Freunden diesen Reiz erleben,
das törnt uns an – nicht erst seit eben.
Die Beifallsstürme zu genießen,
und in Inbrunst zu zerfließen.

Ich mag zu manchem ja nicht taugen,
doch für „Pippi in den Augen“,
bin ich ehrlich, richtig gut.
Ich zeig Gefühle, habe Mut.

Könnt bei „Borderline“ – …Erbarmen,
diese ganze Welt umarmen.
Versinke im Gitarrenklang,
in dem Solo – im Gesang.

Freue mich mit „unserem Fohlen“,
über… - gar nicht mal verstohlen:
„Snows of New York“ zum guten Schluss.
Einfach Top – und ja, ein Muss.

Werft mir ein Maß an Einfalt vor,
doch singe ich erst mit im Chor,
ist alles einfach wie es soll.
Mein Herz quillt über – es ist voll.

Ein- zweimal im Jahr zur Bühne,
zu Chris de Burgh – hinaus ins Grüne,
oder eben in die Halle.
Das macht Spaß – in jedem Falle.

Das nächste Mal, es steht schon an,
in kurzer Frist – nicht irgendwann.
In Köln, in Deutz gibt’s „Tanz am Brunnen“.
Es wird gefeiert und gesungen.

Dass uns der Abend gut gefiel,
das merkt man wohl…? – Das alte Spiel,
an meinem Reim – an meinem Wort.
Er singt erneut? – Ich komm sofort.   29.05.17
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Amy Winehouse Cover

Mit Worten die Musik beschreiben,
kann nur Versuch im Ansatz bleiben.
Dies Gefühl, das in mir bricht...
sorry, nein, ich schweige nicht.

Elsdorfs alter Kinosaal,
war brechend voll - zum zweiten Mal.
Christine Ladda spielt samt Band,
vertraute Songs, die jeder kennt.

Dazwischen viele "neue" Stücke.
Entschuldigung, da klafft die Lücke,
bei mir - bin da nicht Up to date.
Zum Lernen ist es nie zu spät.

Amy Winehouse - jung an Lenzen,
überwindet alle Grenzen,
steht auf der Bühne und bewegt,
sich singend - so, als ob sie lebt.

Ich schließ die Augen und ich denke:
Danke für Musikgeschenke,
für den tollen Abend dort,
fast daheim - an unserem Ort.

Talente muss man nicht weit suchen.
Danke, Kati für das buchen.
Den Menschen hat's gefallen heut.
Man spürte, wie die Band sich freut.

Kenn Amy kaum - nicht Liveauftritte,
doch spürte ich die innere Mitte,
der Sängerin, die tief versank,
in ihrer Rolle - vielen Dank.

Für die Musik, für jeden Riff.
Nicht jeder Song, der nach mir griff.
Doch das ist völlig schnurz, egal.
Mir hat's gefallen - klarer Fall.

Jeder Mensch entscheidet sich,
für seinen Weg - ob du, ob ich.
Amy - sie starb viel zu jung,
doch die Musik gibt heut noch Schwung.

Wichtig ist, was nach der Zeit,
an Erinnerung letztlich bleibt.
Vielleicht hat sie ja zugesehen,
von "weit weit fort" - das wäre schön.

Danke Elsdorf - dank Kultur.
Erneut bin ich in meiner Spur,
auszudrücken - Kind im Manne,
was ich empfand - ...ich war im Banne.

Schaff ich's Gefühle-niederschreiben?
Oder lass ich's besser bleiben?
Jeder Reim enthält ein Stück,
wenn ich ihn schreibe, fernes Glück.   18.05.17
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Alan Parsons Live Project

40 Jahre – oder länger?
Der Bauch, er spannt – die Hose enger.
In Frankfurt gab´s, so sah das aus,
ein stramm gefülltes Opernhaus.

Die Menschen – Herren und die Damen,
die mit uns am Abend kamen,
sind alt geworden – grau das Haar.
Naja, ich auch – geb´s zu, ist wahr.

Doch die Musik, sie lebte dort.
Vom ersten Ton, vom Start-Akkord,
fühlte ich die Seele wieder.
Lang ist´s her – doch junge Lieder.

9 Musiker, die sich dort fanden,
die Ton für Ton Begeisterung landen.
Absolut perfekter Klang,
Gitarrensoli und Gesang.

Die LP, vertraut wie nie,
Poe – the „Tales of mystery“,
die ich oft in den Händen hielt.
Ein Stück davon hat man gespielt.

Mancher Song hat mich erwischt,
niemals, nie gedacht hätt ich,
dass dies so intensiv mich trifft,
jeder Ton und Riff für Riff.

Der Mann in Weiß, am Saxophon,
vom Beginn, vom Anfang schon,
hielt mich ganz massiv im Bann.
Ein Musiker, der echt was kann.

Zwei Stunden – viel zu schnell vorbei.
Danke, Kinder, an Euch zwei:
Enrico und an Julia,
das war Klasse – wunderbar.

Ein Geschenk, das bestens traf.
Verfolgt mich heute zwar der Schlaf,
nach langer Reise durch die Nacht,
hab ich´s furchtbar gern gemacht.

Frankfurt – Köln, vertraute Route.
Zwischendurch noch hab ich Ute,
in Montabaur abgesetzt.
Ein schöner Abend, bis zuletzt.

Irgendwann hat es begonnen.
Mein Drang, mein Zwang ist weit gekommen.
Immerzu ist Livemusik,
für mich ein Schlüssel hin zum Glück.

Alan Parsons – Dankeschön,
für den Abend – gut zu sehen,
dass Du mit Freude vorwärts gehst.
Ich ebenfalls – falls Du verstehst.   17.05.17
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Albert Hammond in Berlin

Gestern im Ernst-Reuter-Saal,
gab sich - hat ich eine Wahl,
Albert Hammond dort die Ehre.
Musik, nach der ich mich verzehre.

Ein schöner Tag mit Freunden dort,
Lachen und manch nettes Wort,
dann ging's dorthin - Berlin ist groß.
Pünktlich, 20 Uhr ging's los.

Ein kleiner Mann vor vielen Leuten.
Auf Brettern, die die Welt bedeuten,
legt er los, samt seiner Band.
Melodien, die man kennt.

Ein Streifzug durch so viele Jahre,
rund um uns nur graue Haare,
doch wir und ich stets mittendrin.
Sagt es ruhig - ist das der Sinn?

Ich denke schon - blieb sonst Zuhaus.
Wir müssen einfach weg und raus,
sobald die Livemusik uns ruft,
sobald das Feeling wieder groovt.

Ausverkauft erneut die Halle.
Und als schließlich endlich alle,
standen - in Musik verzückt,
da war's für mich erneut das Glück.

2 Stunden Emotionen pur.
Früh - bereits ab 19 Uhr.
Das ist - ich denke furchtbar nett.
Alte Menschen - ab ins Bett.

Ein kleiner Mann, ein Wirbelwind.
Wenn wir, wie er so fit noch sind,
in knapp 10 Jahren, dann wär's gut.
Allein, mir fehlt so recht der Mut.

Ein kleiner Punkt - ganz leis Kritik:
Eines, ein spezielles Stück,
"das ist nicht seins" - mag's nur von Chris.
"Snows of New York" - dass Ihr es wisst.

Ansonsten war es wirklich wieder,
ein Potpourri vertrauter Lieder.
Dass wir ihn bald wiedersehen,
in Kölle... - müsst Ihr nicht verstehen.

Ein Abend, der den Abschluss fand,
mit lieben Freunden - mit Verstand,
in einer netten Kneipe dort.
In Berlin - ein kleiner Ort.

Berlin ist immer eine Wucht.
Schon als kleines Kind besucht.
Drum nehmen wir - wir sind bereit,
uns gerne die Gelegenheit.     30.04.17
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Teppiche aus Klang

Ein Teppich, der aus Klang gewoben,
verfestigt sich bei mir, dort oben,
und macht, dass ich heut schreiben muss.
Als hätt ich´s vorher nicht gewusst…

Steve Hackett kam ins Ruhrgebiet,
und jeder weiß, was dann geschieht:
Es stellt der große, alte Mann,
sich 1, 2, 3 für Tickets an.

Saß gestern in der 2. Reihe.
Aufgeregt? – Ja, stets aufs Neue.
Samt Anne, Gregor, Schwesterkind,
weil wir im Herzen „Rocker“ sind.

Tauchten ein in die Musik.
40 Jahre – weit zurück,
hin zu „Wind & Wuthering“.
Genuss und live – nur das macht Sinn.

Mit einem Male leben wieder,
die Klänge, altvertrauten Lieder.
Gitarren, Synthesizer-Klang.
Nad Sylvan – super, welch Gesang.

„Firth of Fifth“, „Los Endos“ auch,
Die Bässe wummern tief im Bauch.
„Afterglow“, „One for the Vine“.
Das Feeling, diese Sucht ist mein.

<<Now! Now! Now“>> - „The Music Box“.
Genesis – my god, it rocks.
Es lief mir jäh die Gänsehaut.
Egal, ob leise oder laut.

Musik, die mich ein Leben lang,
begleitet – Inbrunst und Gesang.
Steve Hackett lässt sie neu erstehen.
Danke, Jungs – es war so schön.

Ich weiß, ich schreib es oft genug,
Nach jedem Gig, nach dem Besuch,
dass dies Konzert – das sei Euch klar,
mit eins – ist so – der Schönsten war.

Das liegt daran – müsst mir verzeihen,
dass solche Klänge mich befreien.
Sie lösen meiner Worte Speicher.
Sie zu verwenden, macht mich reicher.

Die Gesichter rund um uns,
sie strahlten – das ist keine Kunst.
Denn das, was auf der Bühne lebt,
das ist es, was die Stimmung hebt.

Nur mal grad so angenommen,
Steve Hackett würde wiederkommen.
Wäre ich erneut dabei?
Aber sicher – bin so frei.   13.04.17
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Ein kleines musikalisches Jubiläum

Ich weiß es noch, als wär´s grad heute,
da nahm man mich – des Wahnsinns Beute,
mit auf meinen ersten Gig.
Heute denk ich dran zurück.

Ich, der ich mich vorher wehrte,
der eigentlich die Ruhe ehrte,
saß in Deutz – …tja, das geschah,
dass ich fantastic „Sweet“ dort sah.

Seit dieser Stunde, oft zu sehen,
war´s und ist´s um mich geschehen.
Schon kurz darauf – mit neuen Zielen,
stand ich bei „Status Quo“ auf Stühlen.

Die Sporthalle, sie gibt´s nicht mehr.
Der Abschied fiel unsagbar schwer.
Die Arena, sag ich jetzt,
hat sie niemals nicht ersetzt.

Wir reisten, reisen durch die Jahre,
inzwischen reichlich grau die Haare,
doch wenn es geht, so sind wir 2,
immer gerne mit dabei.

„Australian Pink Floyd Projekt“,
eine Band, die live mir schmeckt,
rief mich just, dass ich sie höre.
In Köln gab man sich nun die Ehre.

Ich hab die Tickets all gesammelt,
teils verblichen – nicht vergammelt.
40 Jahre pures Glück.
Live genossene Rockmusik.

Ich hab die Karten nummeriert.
Gestern ist es jetzt passiert,
dass ich ein „Jubiläum“ sah.
Konzert 500 – toll, hurra.

Das wird für Euch nicht wichtig sein,
doch mir ist er jetzt wert, der Reim.
Erinnerungen hängen dran,
in denen ich gern blättern kann.

Dann höre ich sogar im Traum,
Gitarrenklänge – glaubt man kaum.
So wie ich das Solo hör,
von gestern, letztem Stück, nicht schwer.

„Comfortably Numb“ gab´s wieder.
In einer Reihe großer Lieder,
ein wirklich ganz besonderer Song.
Sorry, ja, ich träum davon.

Ich hab sie auf dem Plan – fast alle,
seh uns – die Westfallenhalle…
´81 – Jubelschrei,
beim Original „The Wall“ dabei.  06.04.17
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Herr der Ringe, Die Gefährten

Dass ich ein tristes Weichei bin,
mit etwas infantilem Sinn,
das habe ich nun gestern schon,
erneut bemerkt – mit Frau, samt Sohn.

Arena rief – wir waren da,
genossen rein, genossen klar,
was dort man auf der Bühne bot.
Bezüglich Liebe, Freundschaft, Tod.

Im weiten Rund dort herrschte Stille.
Ich putzte meine dicke Brille,
und genoss – das war mein Ziel,
das so lang vertraute Spiel.

Nun sagt Ihr mir - <<Na ja, verzeih,
das ist doch wirklich nicht mehr neu.
Den Film, den kannst du, mitsamt Lächeln,
doch inzwischen rückwärts sprechen.

Warum nun also, bitte sehr,
läufst du Vertrautem hinterher?
Was soll denn da Besonderes sein…?>>
…ich ging total geplättet heim!

Die Filmmusik kam vom Orchester,
mitsamt dem Chor – das war die beste,
Vorführung – das ist mir klar,
die ich vom „Herr der Ringe“ sah.

Das war, ob leise oder laut,
fast drei Stunden Gänsehaut.
Das war am Schluss ein Tränenmeer,
bei Enyas Song – mir fällt´s nicht schwer.

„May it be“? – Yes, sure, it is.
Das war perfekt, dass Ihr´s nur wisst.
Orchester, Chor aus der Tschechei.
Das war traumhaft – wir dabei.

200 Streicher und Solisten,
denen wir die Füße küssten,
wenn man uns gelassen hätt…
Es war Genuss – und nicht nur nett.

Die Stecknadel hätt fallen können,
und ich, ich könnt den Zeitpunkt nennen.
So still, voll Andacht war der Raum.
Ehrlich, ja, man glaubt es kaum.

Der Applaus, er nahm kein Ende.
Das war Band 1 – ich sag behände,
dass auch Teil 2 und 3 uns zieht…
Wir hoffen drauf, dass das geschieht.

Ich bin noch heute Früh ergriffen.
Die Feder hab ich grad geschliffen,
und damit zu Papier gebracht,
was ich empfand – vergangene Nacht.  31.03.16
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Groschengrab

Wie gut, dass ich verstanden hab:
eventim bleibt mein Groschengrab.
Ich will zwar nicht – doch ja, ich muss,
das ist mir nicht erst heut bewusst.

Wer Live-Musik so liebt wie wir,
(so schimpft doch nicht, kann nichts dafür),
der findet stets auf www.
eventim Neues – plus de.

Hier Konzerte, dort ein Gig,
alles dreht sich um Musik,
doch „leider“ sind wir überdreht,
in keine Richtung festgelegt.

Ob Pop, ob Rock, ob Liedermacher,
fürs Portemonnaie ein Widersacher.
Ganz egal, ob Deutschlandweit,
kein Weg ist uns zu viel – that´s right.

Kleine Bühnen, große Hallen,
der Interpret muss nur gefallen.
Eventim muss nur leise rufen,
schon scharre ich mit allen Hufen.

Ob Phil Collins, Elton John,
Ray Wilson singt ein Lied davon,
dass er uns fast ständig sieht…
Wie schön, wenn die Saison erblüht.

Irgendwas ist stets dabei,
Queen und Hodgson, Reinhard Mey.
Nur schade jetzt, dass Sheeran´s Ed,
kein Ticket für uns hielt – zu spät.

In Kölle sind wir nicht dabei,
das Begreifen ist so neu,
dass die Hände leer geblieben,
an den Tasten aufgerieben.

Egal, dann ist das eben so,
Musik, sie macht uns dennoch froh.
Der Kalender – meine Mappe,
quillt schon über – Top und Klappe.

Ihr könnt zwar sagen, für den Spaß,
sind wir zu alt – Ich sag: Ach was!
Irgendwann schiebt man uns schnell,
samt Rollstuhl rein – yes sure, yes well.

Die großen Bands gesehen – fast alle,
Pink Floyd, The Eagles – Fall auf Falle.
In Dortmund bei “The Wall” dabei,
meine Frau und ich – wir zwei.

Ich denke – und das find ich schön,
so ähnlich darf es weitergehen.
Die Liebste gibt mir´s Taschengeld,
damit wir rocken – wie´s gefällt.    17.03.17
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Beam me up

Scotty, please, so beam me up.
Die Soli, die es heute gab,
ließen uns - Ihr wisst Bescheid,
fliegen - und zwar hoch und weit.

Keithy Scott an der Gitarre,
neben Bryan ist das Wahre.
Musik, so wie vom anderen Stern.
Oh, mein Gott, ich hab das gern.

Gestern Erfurt, heut Hannover,
am Schluss gab es gar "Crimson, Clover",
5 Stunden lang erlebtes Glück,
handgemachte Rockmusik.

Manchmal laut und manchmal leise,
es lohnte sich für uns die Reise.
Zum Geburtstag ein Geschenk,
für die Liebste - top! Versenkt!

Ich weiß, wie ich Ihr Freude mache.
Das ist so ne spezielle Sache.
Bryan und auch sie per du?
Viel gehört nicht mehr dazu.

Als er auf die Bühne kam,
als er die Gitarre nahm,
da ertönt von Anfang an,
lupenreiner Rock-Gesang.

Die Hallen und die Menschen toben.
Wir saßen an der Seite, oben,
und schauten strahlend auf das Bild.
Musik ist ein Genuss - das gilt.

Sind wir verrückt? - Ein wenig ja.
Doch dafür ist das Leben da.
Man hat nur eines - drum der Schluss,
dass man es genießen muss.

Der Zufall ließ es heut geschehen:
Wir trafen Menschen, die verstehen,
dass man so sein kann, wie wir sind.
Hin und wieder halt ein Kind.

Ein Treffen - nur Momentaufnahme,
dennoch denke ich, ich ahne,
dass "Oskar" einst nach Potsdam reist.
Ich spinne jetzt - ja, ja, ich weiß.

Während Bryan weiterfährt,
war's uns die beiden Tage wert.
Wir freuen uns schon jetzt - verrückt (?),
auf den allernächsten Gig.

Um uns Musik - wie schön - zu schenken.
Was müsst Ihr nur von uns stets denken?
Bryan, Scotty, Dankeschön.
Von uns aus kann's so weitergehen.   05.02.17

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The Musical Box

Ihr wisst, ich bin Musik-verrückt,
Live-Musik – mein größtes Glück.
Und dafür fahr ich – stimmt genau,
am Freitag durch den dicksten Stau.

Mitten rein ins Ruhrgebiet,
für manchen Song, für manches Lied,
das mich weit, weit mit sich nimmt.
Weit durch die Jahre – ja, das stimmt.

Da gibt´s die Band aus Kanada,
die singt und spielt von dem, was war.
Von Genesis aus alter Zeit.
Ich war gespannt – ich war bereit.

Ich ließ mich wieder gerne fallen,
liebe diese Songs vor allem,
die uns jenen Teppich weben,
aus reinem Klang – Ihr müsst´s erleben.

Ich hab geträumt – ich geb es zu,
denn diese Band samt ihrer Crew,
macht einen Job, der ist ne Wucht,
nen Job, der seinesgleichen sucht.

Es stimmt Ambiente, stimmt der Klang,
Instrumente und Gesang,
Es stimmt das ganze Drumherum,
ich staune – ehrlich – bin fast stumm.

Halt nur nicht, wenn´s ans Jubeln geht.
Vom ersten Song – falls Ihr versteht,
war ich im Herzen tief dabei.
Das ist bei mir – na klar – nicht neu.

Ich hörte – toll – „The Cinema Show“,
“Firth of Fifth” – es macht mich froh.
Und dass mich “Supper´s ready“ reißt,
ist auch nicht neu – ja, ja, ich weiß.

Durfte gestern – nicht vergessen (!),
auch die Band kurz vorher treffen.
Vier tolle Jungs – wie du und ich,
kurz darauf verlosch das Licht.

Und ich war wieder tief gefangen.
2 Stunden duften/mussten langen,
dann war es auch schon wieder Schluss.
Dahin die Freude, der Genuss.

Doch heute wirkt´s bei mir noch nach.
Und falls mich jemand ehrlich fragt,
ob ich dabei bin – nächstes Mal,
kennt Ihr die Antwort… - ach, egal.

„Musical Box“ – ein Dankeschön,
Euch zu hören – Euch zu sehen,
dessen werde ich nicht müde.
Gestern, morgen, immer wieder.   19.11.16
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Fly away

Falls dieser Titel Ansatz war,
erfüllt er seinen Zweck sogar.
Denn ich bin gestern – ungelogen,
hoch und leicht und sanft geflogen.

Die Stars aus meiner Jugendzeit,
ich weiß, sie liegt schon reichlich weit,
gaben gestern sich die Ehre.
Als ob ich 25 wäre.

Ich schloss – ich war der Bühne nah,
die Augen – schon war´s wieder da:
Das Gefühl – ich weiß es noch,
from long ago – die Seele kocht.

Les Holroyd kam, samt seiner Band,
kein einziger Ton war mir dort fremd.
Das war Barclay James und so,
mich hat´s gefreut – und ich war froh.

Ich flog bei „Poor man´s moody blues“,
Ich sah mich um – ich dachte “Tu´s“.
Ich ließ mich fallen und versank.
Musik – ein toller Zaubertrank.

„Hymn“ war schön – dass Ihr das wisst,
und dass „Life for living“ ist,
das wusste ich bereits vorher.
Mitzusingen fällt nicht schwer.

Die Männer dort, an den Akkorden,
mein Gott, wie sind sie greis geworden.
Dann fällt mir ein – na ja, ich auch.
Dazu der Speck – rund um den Bauch.

Doch ändert das nicht die Gesänge,
orchestrale schöne Klänge,
die Freude, die da rüberkommt,
wenn sich Les im Beifall sonnt.

Zwei Stunden lang für uns Musik.
Dass man da Gänsepelle kriegt,
(und zwar nicht nur die Martinsgans),
erfüllt mich freudig, voll und ganz.

Damals ausverkaufte Hallen,
doch auch gestern hat´s gefallen.
Kleiner, enger, näher dran.
Mich hat´s bewegt – Ihr merkt mir´s an.

Am liebsten würd ich nochmals gehen,
Les Holroyd einfach nochmals sehen,
doch sind die Orte zu weit fern.
Das mag so sein – ich tät es gern.

Kritiken? – Interessieren nicht!
Für mich war´s gestern ein Gedicht.
Ob das vielleicht jetzt rüberkommt?
I „Fly away“ – ganz hoch und prompt.   16.11.16
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Song for a friend

Ein Salzstock, der hat nicht nur Salz,
Geröll und Steine allenfalls,
nein, er schenkt uns pures Glück,
mit Stimmung, Freude - und Musik.

Mit Freunden eine weite Fahrt,
nach Thüringen - man hat gespart,
um Ray Wilson dort zu sehn.
Wieder mal - und wieder schön.

500 Meter tief zur Erde.
Ich und Platzangst - merde, merde.
500 mit dem Aufzug down.
Dann per Transporter - hey, ein Traum.

3 Kilometer engste Stollen.
Warum? - Weil wir ihn hören wollen!
In Merkers - im Erlebniswerk,
du fühlst dich klein - fühlst dich als Zwerg.

Da tritt der Mann - vor vielen Leuten,
auf Bretter, die die Welt bedeuten,
nimmt die Gitarre - und beginnt.
Ich spüre, ich bin wieder Kind.

Er singt neue, alte Lieder,
ich könnt sie hören - immer wieder,
und irgendwann - oh nein, kein Witz,
hältst mich nicht mehr auf dem Sitz.

Ich muss zur Bühne - vorne stehen,
das Spiel aus nächster Nähe sehen.
Ich strahle wie ein Priemelpott.
Bin 61 - oh, mein Gott.

Das Lied "Song for a friend" erklingt,
ein Lied, das schnell mein Herz gewinnt,
da weiß ich, hier gehör ich hin.
Auch im Alter - das macht Sinn.

Fast 3 Stunden Feeling live,
mit unseren Freunden - meinem wife.
Es hätte - darf ich's so benennen (?),
noch 2 Stunden dauern können.

Ich geh zu Ray - Konzert vorbei.
Ich frage ihn - ich bin so frei,
ob er mit uns ein Foto macht.
Er sagte Ja - vergangene Nacht.

Jetzt mögt Ihr sagen, ich sei kindisch,
falls tatsächlich, so verschwind ich,
lasse Euch - was sagt Ihr Nu,
mit meinen Worten schnell in Ruh.

Und doch - oh ja, wir lieben das.
Für uns da passt das, es macht Spaß,
und sollte Ray bald wiederkommen,
...wird sich erneut - die Zeit genommen.  07.11.2016
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Planer 2017

Als heut der neue Planer kam,
als ich ihn mir zu Händen nahm,
ergriff ich die Gelegenheit,
ihn zu füllen – höchste Zeit.

Das neue Jahr lässt sich nicht bitten,
kommt nun schon mit Riesenschritten,
und die Tickets – zur Musik,
sind lang schon hier – ein großes Glück.

Für Elton John – für Bryan auch.
Wenn Letzterer kommt, so ist es Brauch,
mir mein holdes Weib zu nehmen,
und zu reisen – will´s erwähnen.

Mit Bryan gibt´s ein Wochenende,
mein Planer, er spricht wahre Bände,
und ich sehe wann und wo.
Das macht mich – Ehrlich! – mehr als froh.

Die Tickets zum Ernst-Reuter-Saal,
in Berlin sind allemal,
für Albert Hammond schon vorhanden,
um mit Freunden dort zu landen.

Chris de Burgh – mit meinem Weibi,
dazu mit unserer Freundin Heidi.
Heidi… - hey, vergiss es nicht:
In Essen steigt´s – und das ist Pflicht.

Phil Collins gibt sich auch die Ehre,
ich weiß nicht, was noch schöner wäre.
Wenn er in Köln die Halle füllt,
sind wir dabei – ein tolles Bild.

Ich blättere grad weiter durch.
Da ist nichts mehr – ich fühle Furcht.
Dann hör ich, dass die Liebste spricht:
„Mein lieber Mann – verzage nicht.

Gerade mal so angenommen,
es werden wohl noch viele kommen.
Also lass das Jammern sein,
Eventim lässt dich nicht allein.

Und bis zur nächsten Jahreswende,
ist das Konzertjahr nicht zu Ende.
Barclay, Ray – sie warten noch,
und Music-Box, du weißt es doch.“

Kann ich mich wirklich drauf verlassen?
Musik sie steigt – ist das zu fassen?
Selbst in meinem Alter – tja,
ist mir das Live-Erlebnis nah.

So lehne ich entspannt zurück,
genieße diesen Fakt, das Glück,
dass mein Planer überquillt,
mit Live-Musik – freu mich wie wild.  03.11.2016
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Albert Hammond in Monschau

Was ich kaum verstehen kann:
Wie ein solcher kleiner Mann,
voller Melodien ist...
Magisch war's - das Ihr´s nur wisst.

Melodien von Weltformat,
an Erfolgen nie gespart,
für uns gestern dargebracht.
Eine wundervolle Nacht.

Nun habe ich im Bett gelegen,
Ruhe ist an sich ein Segen,
doch nicht, wenn meine Birne raucht,
und das Ventil - das Schreiben braucht.

Ich könnte mich - na klar - beschweren,
ich könnte mich dagegen wehren,
doch wenn Musik mich so erfüllt,
entsteht in mir spontan ein Bild.

Dann muss ich - tut mir Leid - berichten,
dann muss ich - Gott - schon wieder dichten,
bin plötzlich im Konzert zurück,
erfüllt von der Musik, dem Glück.

Mag sein, dass mancher nicht versteht,
wie ich fühle - wie's mir geht.
Doch weiß ich - und nur das macht Sinn,
dass ich nicht ganz alleine bin.

"Songbook" - aktuelle Tour.
Vom Beginn auf jener Spur,
die sich durch mein Leben zieht.
Song um Song - und Lied um Lied.

„The Air“ – die ich zum Atmen brauch,
„that I breathe“ – ja, das geht auch,
als letzter Akt an diesem Tag.
Sagte ich, dass ich das mag?

2 volle Stunden – ohne Pause,
noch jetzt danach – und hier Zuhause,
bin ich gefangen vom Konzert.
Das war den Eintritt dreimal wert.

Mit der Liebsten neben mir,
mit Freunden auch – oh ja, ich spür,
wie Musik spontan verbindet,
sich der Spaß am Dasein findet.

So viele Hits hat er geschrieben,
für sich und andere – die ihn lieben,
für den Gesang – als Komponist.
Ich freu mich, dass es ist, wie´s ist.

Die Lieder alle aufzuzählen?
Ich würde mich nur unnütz quälen.
Aber eines, das bleibt klar:
Ich käm erneut – so wunderbar.  18.08.2016
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Notenschlüssel

Von Köln bis nach Berlin zu reisen,
eben mal - ganz still und leise,
war geplant - und machte froh.
Wenn's schön ist - nun, dann ist das so.

Der kleine Ire - unser Chris,
ich sage mal - mit Spaß und List,
war wieder mal - werd nie bekehrt,
diese weite Reise wert.

Die Spannung, sie war riesengroß,
kurz nach halbe 8 ging's los.
Die Kulisse mehr als stark:
Berlin und sein Gendarmenmarkt.

Da war gleich Gänsehaut dabei,
ich sage mal - ich bin so frei:
An die Planer - gut zu sehn,
ein mehr als dickes Dankeschön.

Auf großer Bühne stand er dort,
der Meister des Gesangs, des Worts.
Er nahm vom ersten Augenblick,
uns leise mit - und weit zurück.

In all die Jahre - durch die Zeiten,
in denen wir ihn nun begleiten,
egal, ob Kölle, London, Kiel,
Gelegenheit gab's oft - gab's viel.

Bis hin zum Maledivenstrand,
zum Konzert im warmen Sand.
Auch wenn dabei der Regen fällt,
wird sie ganz, ganz klein - die Welt.

Doch gestern schob - an schönem Fleck,
der Wettergott die Wolken weg,
schenkt uns - ...es war ein Genuss,
Musik vom Feinsten - einen Gruß...

...für die Ohren, die Gedanken,
träumen, jubeln, ohne Schranken.
Dann das Orchester - Symphonie,
für alle Sinne - schön wie nie.

Jeder Auftritt bleibt mir haften,
wenn es denn die Künstler schafften,
mich zu packen, mitzunehmen.
Muss ich mich deswegen schämen?

Bestimmt nicht! - Ich sah die Gesichter,
unserer Freunde - helle Lichter,
die mit uns gefangen sind.
Da werde ich spontan zum Kind.

Das sich an Klängen freuen kann.
Im nächsten Leben - irgendwann,
werde - falls ich das darf,
ein Notenschlüssel - das wär scharf.   26.07.2016
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David Gilmour

Ganz, ganz früh – gen 7 Uhr,
traf mein Kopf die Tastatur,
verursacht durch die Müdigkeit…
Bin nicht mehr jung – es tut mir leid.

Wer bis halb 12 – in tiefster Nacht,
vor den Bühnen rockt und lacht,
danach noch knapp 2 Stunden fährt,
der ist sein Unglück selber wert.

Ein wunderbarer Tag in Hessen.
Abzuschalten und vergessen,
fällt mir bei Musik recht leicht…
Falls Euch die Erklärung reicht.

David Gilmour lud uns ein,
bei seinem Gig dabei zu sein.
Er rief uns – und 12.000 kamen,
ihn zu hören – Punkt und Amen.

Es gibt Konzerte – frei heraus,
die sind nicht nur ein Ohrenschmaus,
die bleiben tief, durch alle Zeit,
gedanklich für die Ewigkeit.

Dies Konzert, das war so eines,
ich saß dabei – als sei es meines,
mir sprießte laufend Gänsepelle.
Ich war versunken – alle Fälle.

Mit meinem Freund auf Tour gefahren,
beide mit ergrauten Haaren,
doch irgendwo noch frisch da drin…
Lieber Ernst, macht das wohl Sinn?

Das war Musik vom anderen Stern,
sie nahm uns mit – sehr weit, sehr fern,
sie hat mich – ehrlich – tief berührt.
Ich habe es genau gespürt.

Da sitzt man, wie ein kleines Kind,
mit offenem Mund – denkt, dass man spinnt,
und genießt dort voller Glück,
jeden kleinen Augenblick.

Alte Songs – und neue auch,
der Bass, er dröhnt in Brust und Bauch,
und jedes Lied, es nimmt mich mit.
Wie schön, dass es den Zauber gibt.

Eine Stadt voll „älterer Leute“,
vorab gefangen – schon als Beute,
lang bevor – oh Mann, oh Mann,
Gilmours Auftritt erst begann.

Als er zuletzt im Laserlicht,
mein Traumstück spielt – da packt es mich.
Da hätte ich – darf ich´s benennen (?),
vor lauter Freude heulen können.      19.07.2016
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Tournee

So sind wir auf Tournee gefahren,
mein Gott, wo wir nicht alles waren.
Am Freitag fing's mit Frankfurt an,
quer durch Deutschland - lieber Mann.

Bryan auf der Bühne dort,
Die Liebste steht drauf - habt mein Wort.
Und letztes Endes ja auch ich...
Psssst, ganz ruhig - ich wehr mich nicht.

Den "neuen" Spielort zu erleben,
die Festhalle - jetzt mach ich eben,
fürs uns das nächste Häkchen mit,
Stadt für Stadt - und Schritt für Schritt.

2 Stunden - und ne Schippe drauf,
Bryan fand im guten Lauf,
einfach dort keine Ende mehr.
Widersprechen? - Bitte sehr?

War die Luft dort auch zum Schneiden,
hat's Spaß gemacht - und zwar uns beiden.
Die Stimmung war bombastisch gut,
auf hohem Level kocht das Blut.

Wenn die Liebste - gar nicht kläglich,
könnte, säh sie Bryan täglich.
Und ohne Urlaub - wer es ahnt,
wärs fast möglich... - schlecht geplant.

Am Samstagmorgen weiterreisen,
gerade im Hotel was speisen,
dann nach Erfurt - eine Stadt,
die wirklich viel zu bieten hat.

Schöne, richtig nette Ecken,
gemütlich restaurierte Flecken,
und dazu den stolzen Dom...
Dort empfing uns sauberer Ton...

...Elton John - nebst seiner Band,
wer den Mann, Sir Elton kennt,
der weiß, was man erwarten wird.
Erneut hab ich mich nicht geirrt.

Zweieinhalb perfekte Stunden,
Klänge zogen ihre Runden,
weithin übers Hörer-Feld.
Klasse! - Hier sei's festgestellt.

Sind die Herren auch alt geworden,
gleich den Fans - den wahren Horden,
war's erneut - oh, wirklich toll.
Elton rockt - ...die Bude voll.

Heute geht es nun nach Hause,
Musikgenuss macht eine Pause.
Doch nun weiß ich - nicht allein,
wie's anfühlt - auf Tournee zu sein.  05.06.2016
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Pure Lebenslust

10 Jahre hab ich warten müssen,
nun könnte ich das Ticket küssen,
welches uns – in letzter Nacht,
vor der Bühne Freude macht.

The Corrs – sie gaben sich die Ehre,
und wenn ich sie spielen höre,
wenn ich ihre Lust verspür,
vergeht gleich jeder Frust in mir.

Andrea, wie ein Wirbelwind,
lachend, tanzend, wie ein Kind,
voll mit Musik, die uns ergreift,
das macht Freude – das ist live.

Auf dem Gesicht ein breites Strahlen,
schöner kann man´s sich nicht malen.
Man sieht den vieren ihren Fun,
die Lebenslust – von weitem an.

Harmonie in ihren Stimmen,
da klingt was an – ganz tief und innen,
da nimmt Musik uns Schritt für Schritt,
kurzentschlossen weit, weit mit.

Ich kann mich nicht dagegen wehren,
ich will´s auch nicht – und das Bekehren,
meiner Seele – klappt halt nicht.
Livemusik ist mehr als Pflicht.

Das ist ein Teil – ein großer…richtig!
Von meiner Frau und mir – ganz wichtig.
Solange man die Chance uns gibt,
sind wir in Musik verliebt.

Als Sharon sich die Geige nimmt,
als Jim grad die Gitarre stimmt,
als Caroline am Schlagzeug sitzt,
Andrea singt… - der Anzug sitzt.

Wir saßen vorn – in Reihe 1,
die Freude und der Spaß war meins.
Wir sahen stets das Mienenspiel,
aus den Gesichtern sprach so viel.

Die pure Lust, nach all den Jahren,
dass Menschen zu Konzerten fahren,
zu den vieren – wie grad gestern.
Jim – mit seinen hübschen Schwestern.

Mit „Breathless“ und mit ganz viel Glück,
ließen uns The Corrs zurück.
Darf ich der Hoffnung Ausdruck geben,
sie kommen wieder? – Bin halt eben…

…in der Beziehung infiziert,
ganz egal, was auch passiert,
Musik wird uns – zu allen Zeiten,
immer überall begleiten.    31.05.2016
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Königin

Ich war - und dieses Tun macht Sinn,
gestern bei der Königin,
als sie erneut den Hof nun hielt...
Im Stadion hat sie gespielt.

Sie kam mit viel Brimborium,
und auch der Himmel blieb nicht stumm,
als er mit Blitz und Donner grüßt,
und alle Schleusen offen ließ.

Die Hymne - hab's vorher gewusst,
ertönte letztlich erst gen Schluss.
Irgendwie verkehrte Welt,
und trotzdem was, das mir gefällt.

2 Stunden beste Livemusik,
ich kannte - dankbar - jedes Stück.
Da Freddy nun verhindert war,
macht Adam diesen Auftritt klar.

Ein bunter Vogel - paradiesisch,
kopierte nicht - und ja, er ließ sich,
feiern - was er auch verdient.
Perfekter Deal - er passt zu Queen.

Der Sound, der anfangs schwammig war,
klang wenig später wunderbar.
Laute Songs - auch viele leise,
erinnerten auf ihre Weise.

Roger, der am Schlagzeug schwitzt,
Brian - jeder Handgriff sitzt,
schenkten uns den tollen Gig.
Ich komme wirklich gern zurück.

"Love of my life" - die Gänsehaut,
Rockmusik ist niemals out,
zumindest nicht bei uns, bei mir.
Deshalb war ich gestern hier.

Wie las ich auf dem T-Shirt heute?
Ich sei zwar schon des Alters Beute,
doch dafür hab ich - ach, wie schön,
die großen Bands fast all gesehen.

Von mir aus könnt das auch so bleiben.
Mag sein, dass wir es übertreiben,
doch da's für uns dazugehört...
Sagt mir ruhig, wen's bitte stört.

Ich weiß nicht, ob sie wiederkommen,
doch für den Fall - mal angenommen,
wär ich gern erneut dabei...
Es war schön - ich bin so frei.

Da mir "Kind of magic" fehlt,
was mich heute Morgen quält,
ist Wiederkommen halt ein Muss.
Das war's für heute - Aus und Schluss.  28.05.2016
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Jeff Lynnes ELO

Das letzte Mal? – Schon lange her!
Denke Ihr Euch, ich weiß nicht mehr,
wann und wo und wie das war?
Ihr seid mir reichlich sonderbar…!

Obwohl ich etwas älter bin,
bin ich nicht – so nehmt das hin,
verkalkt, vergesslich und senil.
Musik ist nun mal mein Gefühl.

Am 2. März ist es gewesen,
an meinem Tag – hier ist´s zu lesen,
an dem ich twentyseven war,
in Kölle - ´82 – klar.

Nun bin ich gestern – nach den Jahren,
mit Christel gern erneut gefahren,
nach Oberhausen – und der Gig,
führte uns sehr weit zurück.

Alle die vertrauten Lieder,
erneut gehört – sie kamen wieder.
Rein und klar – wie damals auch.
Die Jahre hätt es nicht gebraucht.

Das war – ich sag es gern – perfekt,
das hat mir rundherum geschmeckt,
das war Musik – wie jeder weiß,
die uns von den Sitzen reißt.

Jeff Lynne, die Band – mein Gott, genial,
Hits an Hits – fast ohne Zahl.
Nur „Confusion“ fehlte mir…
Bin nächstes Mal gern wieder hier.

Die Arena rappelvoll,
diese Stimmung – einfach toll.
Wer lauter war, das weiß man nicht:
Die Musiker? – Vielleicht auch ich.

Das Licht und auch das Bühnenbild,
flashten mich – das Feeling gilt,
Mensch – wir hatten Spaß daran.
Ich freu mich, dass ich´s darf und kann.

Ein T-Shirt hätt es fast gegeben,
für die Liebste – die im Leben,
meine „Evil Woman“ ist,
doch gab´s nur kleine Größen - …Mist!

Ein Herr, er fragte mich bewusst,
ob auch ich so leiden muss…
Das beruhigt mich – ein klein wenig,
bin nicht alleine… - ja, ich sehn mich…

…nach Ruhe, nach Entspannung, Frieden,
nach Sonne, Strand, dem Meer, dem Süden,
und hin und wieder – welch ein Glück,
nach ELO – nach Rockmusik.     06.05.2016
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Erziehung

Erziehung? – Lebe ich bewusst.
Ohne Frage, klares Muss.
Wehrt sich auch das Kind – ganz leise,
nehme ich es mit auf Reise.

Ich sprach – hob meinen Zeigefinger,
Rockmusik, sei stets der Bringer,
vor allen Dingen – zeige Mut,
ist sie – wie nun hier – noch gut.

Die Band kommt aus Australien,
es braucht nicht Repressalien,
ich zog daher den großen Sohn,
am Ohr grad mit – wo gibt´s das schon.

Ein Konzert für alte Männer?
Alte Frauen? – Nein! Für Kenner!
Auch wenn´s den Altersdurchschnitt hebt,
ich war dabei – das Feeling lebt.

Ihr meint, das sei ne Coverband?
Na, dann ist´s Euch gewaltig fremd.
Das ist perfekt – vom anderen Stern.
Ich habe die Musik halt gern.

Pink Floyd durch die Jahrzehnte tragen,
wohlig wird´s im Herz – der Magen,
bebt, vibriert bei jedem Bass.
Glaubt mir – das ist mehr als Spaß.

Einmal leise – einmal laut,
es bildet sich die Gänsehaut,
bei „meinem“ Song – ich sag´s nicht bang:
Wirklich 10 Minuten lang.

„Comfortably Numb“ – Schon wieder.
Ich werde ganz bestimmt nicht müde,
mich in diesem Lied zu wiegen.
An mir soll es bestimmt nicht liegen.

Melodie – und der Gesang,
das Solo – der Gitarre Klang.
Mensch, das müsstet Ihr erleben.
Ich bin dabei, grad abzuheben.

Zweieinhalb perfekte Stunden.
Ich hab erneut mein Glück gefunden.
Ich teile es nun mit der Welt,
egal, ob Euch das nun gefällt.

Und Herr Sohn? – Ich seh die Frage,
in Euren Augen – Eurer Lage,
täte ich das ebenso.
Und dass Ihr fragt – das macht mich froh.

Es hat dem jungen Herrn gefallen.
Ganz bestimmt – und ja, vor allem,
freue ich mich wirklich sehr.
Meine Gene? – Bitte sehr!    19.04.2016
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Saison

Bald beginnt - sagt wisst Ihr's schon,
endlich die Konzertsaison.
Musikgenuss in den Arenen,
ist kein Grund - um sich zu schämen.

Dublin, Köln und Oberhausen,
noch dazu - jetzt sollt Ihr staunen,
Düsseldorf am schönen Rhein...
Ja, ich weiß - das muss nicht sein.

Doch lag es nicht in meinen Händen,
ich lasse es dabei bewenden,
denn Roddy Stewarts Management,
hat bei der Wahl der Stadt gepennt.

In Erfurt - vor dem stolzen Dom,
gibt's ein Konzert mit Elton John.
Hier und da und immer wieder,
Spaß an Musik - vertrauten Liedern.

Außerdem... - nicht unterschätzen:
Hab Freude an gereimten Sätzen.
Drum ist für mich - ich sag es Euch,
Musikgenuss dem Reimen gleich.

Kann tags darauf davon erzählen,
ach, dürfte ich es nochmals wählen,
würde es genauso sein.
Die Lust am Leben - sie ist mein.

Gestern mit Frau Hund im Feld,
sprach Conny: <<Henry, deine Welt,
ist das Reimen - sind die Worte...>>
Wie gern ich dieses hören mochte...

Nun weiß ich - bin nicht mehr betrübt,
dass es zumindest eine gibt,
die mein Geschwafel täglich liest.
Hallo Conny - sei gegrüßt.

So findest Du Dich heute Morgen,
im Reime wieder - keine Sorgen,
ich fand Dein Statement nett und lieb.
Wunderbar, dass es Dich gibt.

Ich werde weiter schreiben, schreiben,
es ist kein Zwang - ich mag das leiden.
Zu Musik - zu meinem Buch...
Gründe - wahrlich - gibt's genug.

Woher nun stets die Worte kommen?
Ehrlich? - Tja, mal angenommen,
ich wüsste es halt selber nicht...
Wär das schlimm? - Dann schimpft auf mich.

Ich wünsch Euch einen schönen Tag,
sage Euch, dass ich Euch mag,
genieße - dieser Punkt spricht Bände,
ab nun das neue Wochenende.   09.04.2016
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Kirchengänger

Wir waren, sind kaum Kirchengänger,
doch kommt dann mal ein guter Sänger,
der noch dazu begnadet ist,
sind wir dabei – dass Ihr´s nur wisst.

Die Frau – und dieses find ich toll,
die an mich denkt – auch liebevoll,
(na ja, so manchmal – hin und wieder),
schob mir einen Umschlag rüber.

Darin 2 Tickets für den Gig,
ich lehnte mich entspannt zurück,
und sagte, dass ihr Ansatz zeigt,
dass sie mich liebt – dafür ein Like.

Die Pauluskirche war das Ziel,
zu einem Auftritt voll Gefühl.
Nach Dortmund – fern, im Ruhrgebiet,
war´s, wohin der Weg uns zieht.

Die Autobahnen mehr als voll,
doch das Ambiente wirklich toll,
denn die Akustik – nun, sie war,
in dieser Kirche – wunderbar.

Mehr als 2 Stunden Livemusik,
wieder mal perfektes Glück.
Ray Wilson – ihm vertrau ich blind,
sobald er die Gitarre nimmt.

Lieder, die man nie vergisst,
genial – oh, Dank an Genesis.
„Ripples“ out of „Trick of tail“,
berühren Herz, Verstand und Seel.

Eigene Songs – perfekte Posen,
von einem Könner, Virtuosen.
Wieder mal zu schnell vorbei.
Ganz egal – wir war´n dabei.

Rundum volle Kirchenbänke,
bin überzeugt – und ja, ich denke,
dass jeder in der Ruhrpottstadt,
die Musik genossen hat.

Tolle Klänge – Violine,
sagt, womit ich das verdiene.
Piano, Schlagzeug – der Gesang,
wann, bitte, fängt es wieder an?

Sagt ruhig, dass wir nen Schaden haben,
bin Euch nicht böse – sonst noch Fragen?
Gestern war´s Entspannung pur.
Pauluskirche – 20 Uhr.

Heute Morgen – Danke reimen,
der Tag, er will mir heller scheinen,
mit den Gedanken ans Konzert.
Das war den Weg aus Köln wohl wert.  11.03.2016
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Art Garfunkel

Was bleibt mir in Erinnerung?
Der Mann – er ist halt nicht mehr jung,
doch strahlt er noch gewaltig aus,
und badet schließlich im Applaus.

Ein Konzert – piano, leise,
mitgenommen auf die Reise,
durch viele Jahre der Musik.
Ich lehnte mich entspannt zurück…

Genoss die Melodie, die Stimme,
traf er auch den Ton nicht immer,
war es dennoch ein Genuss,
vom Beginn – bis hin zum Schluss.

Ein Gitarrist – stand nebendran,
ein Virtuose, der was kann.
Der leise seine Saiten streicht,
wow – da wird das Herz mir weich.

Ein Pianist, der ebenso,
ein Könner ist – das sowieso,
rundet diesen Abend ab.
Wunderschön, wenn alles klappt.

Art Garfunkel – er erzählt.
Die Pausen? – Tja, bewusst gewählt,
damit er seine Stimme schont.
Ein Tun, das sich ganz sicher lohnt.

Da waren sie – gen Schluss – die Lieder,
ich könnt sie hören – immer wieder:
„Bright eyes“ – die Brücke, die mich rührt,
die übers wilde Wasser führt.

Wir haben ganz weit vorn gesessen,
ich hab dabei die Zeit vergessen,
ich hatte Spaß – an dem Konzert.
Es war den Eintrittspreis mir wert.

Schön ist´s, der Musik zu lauschen,
gefällt sie, möchte ich nicht tauschen.
Live-Musik ist Emotion,
hindurch mein ganzes Leben schon.

Hält man uns auch für verrückt,
so stimmt das wohl – und das ist Glück.
Wie sollt ich sonst denn – bitteschön,
aufrecht durch mein Leben gehn?

Dankeschön – weil ich das mag,
für dies Konzert – für diesen Tag.
Ich „musste“ hin – auf jeden Fall,
das war halt so – hab keine Wahl.

Ein Hinweis – zur Musik – im Reim:
Die Welt, sie ist ein Dorf – so klein.
Als Ingrid plötzlich vor uns saß,
die man bei Chris – auf Male traf….  25.02.2016
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Awakening

Nun werdet Ihr vermutlich sagen,
ich sei verrückt – nach solchen Tagen,
an denen ich – auf Rogers Spur,
bis hin – ins ferne Frankfurt fuhr.

Auch die Liebste – hin und weg,
saß neben mir – auch sie ist jeck,
denn das Konzert – der Fan, er spricht,
war wunderbar – …so bleibst du frisch.

Roger trifft noch jeden Ton,
dazu die Band – das Saxophon,
das alles fährt dir – laut, ob leise,
in das Herz – in jeder Weise.

Die Alte Oper – ausverkauft.
Ein ehrenwertes, schönes Haus,
und wir beide – war´n so frei,
in Reihe 1 – und mit dabei.

Als Roger auf die Bühne kam,
sich seinen Platz am Keyboard nahm,
da spürte ich – ob Ihr´s wohl glaubt (?),
schon wieder pure Gänsehaut.

Die Stimme – das ist Supertramp,
kein Ton und kein Vokal sind fremd.
Das ist… - da bleibst du ewig jung,
mehr als nur Erinnerung.

Begleitmusik der Spitzenklasse,
Virtuosen, wahre Asse,
Musiker – das kannst du sehn,
mit Spaß am Spielen – das ist schön.

Gespräche mit dem Publikum,
die Nähe suchen – niemals stumm.
Zwei Stunden fliegen wie der Wind…
Wie schön, dass wir gefahren sind.

Alte Songs – ich kann sie nennen,
Lieder, die wir lang schon kennen,
aus einer Zeit – schon lange her,
und trotzdem jung – Gott, ich will mehr.

Dann dieses neue schöne Lied,
ich spüre, wie´s mich lockt und zieht,
ich tauche in die Klänge ein.
Genau… – so muss Musik wohl sein.

Ich freu mich schließlich wie ein Kind,
als Aaron sich das Sax leis nimmt,
und Töne zaubert – welch ein Spiel,
„Awakening“ – das ist Gefühl.

Tja, fragtet Ihr uns - …besser nicht:
„Geht ihr wieder?“ – Klar, ist Pflicht.
Solange man das will und kann,
zieht Livemusik uns stets in Bann.   23.02.2016
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Glenn Frey

Ich hör noch immer meine Worte:
<<Egal, an welchem Platz – welch Orte,
ich würde gern The Eagles sehn.
Live auf Bühnen – das wär schön.>>

Doch eher friert die Hölle ein,
als zu erleben – so sollt´s sein,
dass die Band sich je vereint.
Manches ist nicht – wie es scheint.

´94 – welch ein Glück,
kam die tolle Band zurück.
Gehört für mich seitdem dazu.
Bis heut zum Tage – tja, und Nu?

Hab sie mit Christel live erlebt,
Musik, die unsere Stimmung hebt,
in Hamburg, Frankfurt, USA,
in Las Vegas – wir war´n da.

In Rotterdam – den Niederlanden.
The Eagles haben stets verstanden,
für uns in aller Welt zu singen.
Wundervoll perfekte Stimmen.

In Köln – und in Antwerpen auch,
mit meinem Chef – so war das Brauch.
Nun legt Glenn Frey – ich bin erschreckt,
für immer die Gitarre weg.

Dieser Harmoniegesang,
begleitet viele Jahre lang,
mein Leben – Mensch, ich fühlt mich frei.
Mit einem Schlag – ist´s nun vorbei.

Zu meinem runden Fest – welch Planung,
war´n die Eagles – schön, die Ahnung,
für mich in Sydney anberaumt.
Wir hätten sie dort live bestaunt.

Warum auch immer – große Pein,
es sollte leider doch nicht sein.
Die Tickets waren schon bestellt.
Nicht immer geht – was uns gefällt.

Jetzt muss ich leider heute lesen,
es wär das letzte Mal gewesen.
Doch alles Klagen nützt nichts mehr.
Reise – ohne Wiederkehr.

Glenn Frey – vor allem Deine Stimme,
mochte ich besonders – immer!
Ich freu mich über jedes Mal,
dass ich´s erlebte – jetzt, egal.

Glenn Frey – ich wünsch Dir gute Reise.
Pack die Gitarre – und sing leise,
Deine Songs – wo Du jetzt bist,
wo auch immer das nun ist.    19.01.2016
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Livemusik_2016

Wenn man - wie wir - Musik verehrt,
hat dieses Jahr besonderen Wert.
Die Mikros - das ist mir bekannt,
wandern bald - von Hand zu Hand.

Alle die, die wir gern mögen,
beschlossen nun - das ist ein Segen,
dass '16 - DAS Konzertjahr sei.
Wir machen mit - wie ich mich freu.

In Köln am Rhein - Berlin, die Spree,
Konzertgenüsse - hipp, hooray.
Die Tickets - ach, mein halber Lohn,
sind schon gekauft - sie stapeln schon.

Bryan Adams, Burghes Chris,
Elton John - und auch gewiss,
Roger Hodgson, Joels Jung,
2016 - das hat Schwung.

Jetzt les ich heute - auf den Tag,
dass The Corrs sich angesagt.
Langsam wird's terminlich eng,
doch krieg ich's hin - wie ich uns kenn.

Garfunkel, Albert Hammond auch,
Barclay James - weil ich das brauch.
Queen - die gibt's im Stadion,
wo ich sowieso fast wohn.

Australian Pink Floyd - April,
weil ich's mag - und weil ich's will.
Musical Box - aus Kanada,
im Ruhrgebiet - und ich bin da.

Nun könnt Ihr sagen - klarer Fall:
Der alte Rocker - hat nen Knall.
Und damit habt Ihr sicher recht.
Verrückt zu sein - das ist nicht schlecht.

Wenn jetzt noch mein Phil Collins käm,
die Chance mal so beim Schopfe nähm,
uns bei nem Konzert zu sehn,
wäre das - entsetzlich schön.

David Gilmour - sommerlich,
demnächst im Juli - klar, auch ich,
bin ganz sicher - sicher dort,
vor dem Dom - welch schöner Ort.

Manche Jahre sind wie jeck,
einfach prima - fast perfekt.
Ach ja, Rod Stewart - ich vergaß,
der kommt ja auch - der Hinweis saß.

Auf dass die Kartensammlung wächst.
Ich seh das sportlich - und relaxt.
Sind bei Jeff Lynne, samt ELO.
Livemusik? - Na klar, bin froh.  14.01.2016
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Konzertjahr 2016

´16, ach wie wunderbar,
wird wieder ein perfektes Jahr.
Die Liebste – und dazu auch ich,
bei manch Konzerten – ein Gedicht.

Volle, gut besetzte Hallen,
deutschlandweit – das wird gefallen.
Obwohl´s noch nicht begonnen hat,
fahr ich bereits von Stadt zu Stadt.

Ohne jed- und wede Schranken,
einfach so – nur in Gedanken.
Ich reise einfach heut schon los,
ja, die Freude – sie ist groß.

Ich nehme den Terminkalender,
frische – nicht zerfranste Ränder.
Ich zücke meinen Stift aus Blei.
Wer auch kommt – wir sind dabei.

So lange die Termine passen,
muss ich greifen – kann´s nicht lassen.
Denn die Tickets – sind mein Schaaaatz,
erhalten den besonderen Platz.

Schön, jetzt stapeln sie sich schon.
Ein guter Teil von meinem Lohn,
wird in Tickets angelegt.
Bringt nicht Zinsen – doch bewegt.

Rod Stewart, Hodgson, ELO.
Bryan Adams – sowieso.
Elton John – Garfunkel Art.
Songs, mal laut – und dann auch zart.

Phil Collins – wieder nur Gerücht?
Er ständ uns prima zu Gesicht.
Chris de Burgh – zum Sommer Gig,
kehrt er – angeblich – auch zurück.

Billy Joel? – Na, mal sehn,
käme er – ich fänd es schön.
Und wenn das Glück lacht – kommt vielleicht,
noch Mr. Gibb - …Ihr sagt, das reicht?

The Corrs – sie würd ich gerne hören.
Zu Shania Twain gehören.
So viele, die ich hören mag,
meinetwegen – heut am Tag.

Nach Köln, nach Erfurt, Oberhausen.
Nach Düsseldorf? – Es ist zum Grausen.
Doch wenn man´s so entschieden hat,
sind wir – in der verbotenen Stadt.

Vielleicht auch wieder Reinhard Mey?
Na klar, wir wären mit dabei.
eventim ist – seit langen Zeiten,
eine der vertrauten Seiten.     12.11.2015
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One more goodbye

Der Vorwurf käm nicht unverhofft,
sagt man mir, ich geh zu oft,
vor die Bühnen dieser Welt.
Schließlich kostet es doch Geld.

Vor allen Dingen - fast ein Wahn,
hat Chris de Burgh mir's angetan.
Wenn er in unsere Nähe kommt,
und ich hab Zeit - bin ich sehr prompt.

Saß nun gestern Abend wieder,
in der Arena - lauschte Liedern,
die mich begleiten - schon so lang.
Punkt um 20 Uhr fing's an.

Könnt viele davon rückwärts singen,
selbst im Traum würd es gelingen.
Die Melodien sind vertraut,
sogar die stete Gänsehaut.

Ein Höhepunkt - mein Borderline,
mit Gitarre - so soll's sein.
Wenn diese den Refrain erst spielt...
Oh wow - ich hab mich gut gefühlt.

Mit meiner Frau - samt Tochterkind,
dazu Annette - fast wie blind,
erstanden wir die Tickets - klar.
Chris de Burgh ist wunderbar.

One more goodbye - so hieß der Gig.
Ire, mach mich nicht verrückt,
gib dem Namen nicht Programm.
Das Leben fängt doch grad mal an.

Wie schön, dass er zum Ende spricht:
<<Liebe Leute, grämt euch nicht.
Nächsten Sommer - hipp Hurra,
bin ich schließlich wieder da.>>

Nix goodbye - na Bitteschön.
Es gibt demnächst ein Wiedersehen,
mit dem kleinen Mann, der Stimme.
Wir sind dabei - yes well, wie immer.

Ob Köln, ob London, Oberhausen,
Musikgenuss kennt keine Pausen.
Selbst als er - das ist wohl bekannt,
nach Male rief - war ich am Strand.

Mit meiner Liebsten - Freunden auch,
netten Menschen, die man braucht.
Gemeinsam feiern - ist doch so,
macht am Ende - doppelt froh.

Gestern war's ein Heimspiel gerade.
In Kölle - schon vorbei - wie schade.
Doch wird der Künstler wiederkommen.
Notiert - und gerne angenommen.   25.10.2015
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Zufall

Momente, die der Zufall plant.
Wer hätte gestern wohl geahnt,
dass wir die Nacht an Bühnen stehn?
Mit guten Freunden - das war schön.

Bedburg schenkte - welch ein Glück,
handgemachte Rockmusik.
Der Regen fiel - und es war kalt.
Ich saß zuhause... - scheinbar alt.

Da klingelte - mit lautem Ton,
zur Abendzeit das Telefon.
Ein guter Freund - ein Treffen winkt.
Schön, was uns der Zufall bringt.

Wir sprachen, lachten - dies und das,
und nebenbei - nur so zum Spaß,
fragte ich - ganz ohne List,
ob er wohl heut in Bedburg ist.

Die Queenkings, die dort sehr spät spielen...
Ich würd mich in die Menschen wühlen,
die dort feiern - fröhlich sind,
bei Rockmusik - ich bin ein Kind.

Ein Wort, das dann das andere gab.
Wir brachten unseren Puls auf Trab,
und standen dann - mal grob geschätzt,
halb 10e an dem Gig - ...und jetzt?

Zwei Stunden gab's was auf die Ohren.
Gehör, die Augen und die Poren,
nahmen jede Note auf.
Die Kälte? - Die nahm man in Kauf?

Dass es dennoch trocken blieb,
war uns willkommen - und ganz lieb.
Wir hatten einfach Freude dran...
Mensch, wie spontan - das gehen kann.

Die Band war wieder Spitzenklasse.
Wenn ich in die Erinnerung fasse,
dann fällt mir ein - ...das 10te Mal?
Das ist zu oft? - Na, uns egal.

Fast jeder Song - na klar, auch laut,
trotzdem sicher - und vertraut.
Gitarrenriffs - so wundervoll.
Einfach Spitze - einfach toll.

Dazu war dies Spontan-Erlebnis,
noch ömesöns - und dies Ergebnis,
entstand aus einem Anruf - der...
...uns aus dem Schlaf erweckt - nicht schwer.

Dass zeigt, dass gute Freunde wichtig,
sind fürs Leben - so ist's richtig.
Im Kleinen und im Großen da.
Dank Ihr Lieben - und hurra.   06.09.2015
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What a day

I went whistling out the door,
I want music – more and more,
And I will get it – this is great,
in the evening – not too late.

The rain is falling – and I know,
that autumn comes – but for this show,
at Cologne – I do not need,
burning sunshine – yes, indeed.

Roger Hodgson – Supertramp.
I let him know – that I will send,
the best of wishes – that´s the clou,
oh, I´m looking forward to.

I´ve seen him often – all the time,
enjoyed this feeling – it was mine.
I´ve heard his voice – since I was young,
and still it means a lot of fun.

Music live? – Oh yes, I´m sure,
every time – I go on tour,
wherever, I will find a gig,
I be a part – decide it quick.

Cologne and Dortmund, Munich, Kiel,
Düsseldorf – I´m there, it´s real.
Maybe, that I´m crazy – well.
Ask my wife – I think, she tells.

Roger Hodgson – Supertramp,
he comes – together with his band.
They will show us, what it means,
to love, their music – and their dreams.

„He takes the long way“ – mine is short,
my family is there – on board.
The friends escort us – oh, that´s good.
It is, how it must be – and should.

He sings of „School“ – he is a star.
Sings „Breakfast in America“.
Sings „Dreamer“ – maybe, he means me?
It´s great – there is no „Jeopardy“.

He tells us „Give a little bit“,
what a music – oh, what hit.
Perhaps we hear – my heart is wide,
of this moments „Even…quiet“.

I have no choice – this music live,
Means for me – and for my wife,
such a overwhelming part,
from the beginning – from the start.

Maybe rain? – I think, we´ll see.
The greatest fun today will be,
If he sings – “It rains again”.
Oh, this life – it is a game.   02.09.2015
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Ein heißer Tag

Ich ging hinaus – hab jäh erkannt:
Mein letztes bisschen an Verstand,
brennt die Sonne – welche Pein,
mir gleich weg… - drum ging ich rein.

Das sei der letzte Sommertag?
Kann sein… - doch wenn man mich so fragt,
ist mir die Kühle sehr genehm,
sehr willkommen – man wird sehn.

Wenn da nicht – das macht es schwer,
der Hinweis auf den Regen wär.
Er fällt morgen auf die Welt,
egal, ob mir das dann gefällt.

Ich bin zum Open Air Event,
zum Konzert – wie man mich kennt.
Und will´s dann regnen – hm, partout,
so knöpf ich meine Jacke zu.

Rocken kann ich auch bei Regen,
mich im Takt dazu bewegen,
der Musik – und nicht der Tropfen,
die auf meine Stirne klopfen.

Rockmusik? – Ich bin bereit.
Egal, zu welcher Jahreszeit.
Ob im Sommer, Frühling, Winter,
auch im Herbst – bestimmt nicht minder.

Roger Hodgson – Supertramp,
ich gäb für ihn das letzte Hemd.
Ich liebe Rhythmus und Musik.
Das ist Spaß – und das ist Glück.

Und wenn er dann vom Regen singt,
hoffe ich, dass es gelingt,
und die Schleusen dichter sind,
als seine Worte – oh, bestimmt.

Er singt von „School“ und auch, hurra,
vom „Breakfast in America“.
Vom „Dreamer“ – meint er etwa mich?
Ganz ehrlich – bin nicht wirklich dicht.

Bestimmt auch „Give a little bit“,
das macht Spaß – welch großer Hit.
Vielleicht sogar – ich bitt darum,
„Fool´s overture“ – ich weiß, warum.

Weil die Musik – durch Land und Stadt,
mich ewig lang begleitet hat.
Ich liebe das – bin jedes Mal,
wieder da – hab keine Wahl.

Ob bei Hitze, Kälte, Regen,
ob bei Sturm – es ist ein Segen,
einfach nur dabei zu sein.
Roger singt – „Lord, is it mine“?   31.08.2015
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Oper

Mag sein, dass ich ein Spinner bin,
doch trotzdem zieht´s mich ständig hin,
zu Hallen – zum Musikgenuss,
weil ich´s will und mag und muss.

Ich bin ja für fast alles offen,
und so kann ich jetzt nur hoffen,
dass mich eines Tages nicht,
die Oper noch dazu erwischt.

Ich möchte niemand Unrecht tun,
jedoch Stand heute – jetzt und nun,
bin ich völlig überzeugt:
Für dieses Genre – gibt´s kein Like.

Dennoch war ich – zugegeben,
gestern aus – so ist das eben.
Die Alte Oper – seltsam Spiel,
in Frankfurt war´s begehrte Ziel.

Erneut – und ich war nicht allein,
gab der Mann ein Stelldichein,
den ich ganz besonders mag,
seit dem ersten, fernen Tag.

Chris de Burgh – der kleine Ire.
Erklingt sein Song – oh ja, dann spüre,
ich perfekte Gänsepelle,
vom ersten Klang – und auf die Schnelle.

Wir hatten unsere Kinder mit,
man muss sie ja – halt Schritt für Schritt,
öffnen – hin, das geht zum Glück,
für den Zauber – der Musik.

Man hat, als Eltern viele Pflichten.
Sie ignorieren? – Drauf verzichten?
Das geht ja gar nicht – denk ich mir.
Und daher waren sie mit hier.

Das End vom Lied? – Sie war´n begeistert.
Der kleine Mann – er ist ein Meister,
der Stimmung und der Poesie.
Ich liebe das – fragt nur nicht wie.

Bin nebenbei - darf ich´s erwähnen?
Ohne mich dabei zu schämen?
Dass ich ein großer Kindskopf bin?
Glaubt es einfach – nehmt´s so hin.

Als er mir seine Hand gereicht,
im großen Saal – nur kurz vielleicht,
vor seiner Bühne – wusst ich still,
dass ich sie – nie mehr waschen will.

Sagt mir ruhig – ich sei verrückt.
Denn das stimmt – nun ja, zum Glück.
Weil anders – ehrlich, wär´s ein Graus.
Ich hielte mich – kaum selber aus.   30.05.2015
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Australian Pink Floyd 2015

Ein Teppich – nur aus Klang gewebt,
da merkt man wieder, dass man lebt.
Ich habe mehr als Freude dran,
dass ich das genießen kann.

Musik aus der Vergangenheit,
und doch noch immer – nach der Zeit,
frisch und einfach Up to date,
da merk ich einfach – dass was geht.

Ich schau mich um – die Halle voll,
ganz ehrlich – das ist mega toll.
Die Band ist klasse - nur perfekt.
Ich hab geträumt – war hin und weg.

„The Machine“ – „The Wall“ – und mehr,
da zu schweben – war nicht schwer,
sagt auch letztlich – mein Gewicht:
Physikalisch – geht das nicht!

Wen interessiert schon – die Physik,
bei einem top gespielten Stück?
Es hat mich aus dem Sitz erhoben,
und dann war ich – ganz weit oben.

Laserstrahlen – kreuzten sich.
Wer schwebt dazwischen? – Das war ich.
Ich bin halt so – weil´s mir gefällt.
Das ist einfach – meine Welt.

Zweieinhalb perfekte Stunden,
dann hab ich mich – am Platz gefunden,
und ich merkte – dass mein Flug,
beendet war – das ist recht klug.

Sonst hätte mich die Putzkolonne,
erstaunt erblickt – oh, welche Wonne,
wie ich noch auf Klängen lag.
Rundum ein perfekter Tag.

„Comfortably numb“ – zum Ende,
oh, mein Strahlen – es sprach Bände.
„Run like hell“ – das sowieso,
macht manch alten Rocker froh.

Ich liebe – liebe diese Tage,
voll Musik – gar keine Frage,
und bin auch noch am Tag darauf,
voll geflasht – so ist der Lauf.

Der Lauf – von allen schönen Dingen,
die mir Spaß und Freude bringen.
Liebe, Freunde – Buch, Musik,
und Fußballspiele – das ist Glück.

Ich schau – die Sammlung meiner Karten.
Livemusik? – Ein wenig warten.
Schon bald folgt´s nächste – ach wie schön.
Ich strahle noch. – Könnt Ihr´s verstehn?  10.04.2015
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Queen mit Adam Lambert

Die Arena? – Ausverkauft!
Unsere Freude? – Obenauf!
Und schon – egal, wohin man schaut:
Kollektive Gänsehaut.

Die Boxen summen – erster Klang,
eine Viertelstunde lang.
Trockeneis und Nebeldunst,
spannen und entführen uns.

Jetzt geht´s los – nein, doch noch nicht.
Die Spannung – Mensch, sie mordet mich.
Ich knete meine Finger wund,
Wartezeit – ist ungesund.

Plötzlich löscht das Licht im Saal,
was eben war – ist nun egal.
Der Vorhang wabert – und er fällt,
Blick auf die vertraute Welt.

Brian May an der Gitarre,
kraus und grau die wilden Haare,
aber mit dem ersten Riff,
hat er uns – gewohnt – im Griff.

Taylor, der am Schlagzeug sitzt,
wie ein Wilder trommelt, schwitzt…
Alles, als ob`s gestern wär.
Die Zeit, sie rennt – fällt´s uns auch schwer.

Dann stimmt Adam Lambert an,
posenreich – und der Gesang,
entführt uns – nimmt uns einfach mit.
Nach 1,2 Tönen – Schritt für Schritt.

Er ist nicht Freddy – das ist klar,
doch jeder, der ihn hörte, sah,
erkennt – mit Strahlen im Gesicht:
Einen besseren find´s du nicht.

Ein Vogel wie im Paradies.
Ein Begriff – wenn du ihn siehst,
der einzigartig, deutlich passt.
Er war nicht Freddy – doch er passt.

Die Bohemian Rapsody,
perfekt gestimmt – in Harmonie.
Und Freddy singt – die Halle bebt,
im Bühnenbild – als ob er lebt.

Bryan sitzt im Publikum,
schaut sich strahlend, suchend um,
stimmt an – und als der Ton verklingt,
hört man – dass ein jeder singt.

„Love of my life“ – ein Höhepunkt,
und so tu ich hiermit kund:
Kämen sie ein weiteres Mal,
ich wär dabei. – das Wo? Egal.   31.01.2015
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Calw rockt

Calw is rockin - bin so frei,
ich wäre furchtbar gern dabei.
Mein Herz - es schlägt für Rockmusik,
allerhöchstes pures Glück.

40 Jahre - Harmonie,
Album: Crime of century.
Bald nun kommt - zum Jahrestag,
Roger Hodgson - den ich mag.

Die Musik - mitsamt der Band,
mag ich sehr - ist mir nicht fremd.
Und wenn ich vor der Bühne steh,
bin ich jung - dann tut nichts weh.

Dazu Ray Wilson - ganz gewiss,
ein toller Part - of Genesis.
Mit den Streichern arrangiert,
das hat mich - schon oft verführt.

Im Grunde - und das ist ein Segen,
muss ich nicht lange überlegen.
Ein Wochenende - es ist frei,
und wir wären - gern dabei.

Ich kenne meinen Hinterkopf,
die Entscheidung - nun, sie klopft,
schon seit gestern - ständig, stark.
Zu widerstehen? - Welch ein Quark.

Gestern - vor dem Gang zu Bett,
sah ich's grad im Internet.
Nun sehe ich mich schon - seitdem,
vor der Bühne - das wird schön.

Ich sah das Bild von Calw mir an,
und dachte bei mir - lieber Mann,
da geht spontan - das Herz dir auf.
Die Tickets sind schon fast - gekauft.

Wobei... - da liegt die Problematik,
ich dies Jahr runde - ich war artig,
und denke mir - grad jetzt und hier:
Vielleicht schenkt's ja - die Liebste mir.

Jedoch, falls nicht - was mach ich dann?
Die Panik greift mich - dass ich dann,
weit von jenem Marktplatz bin.
Das macht weder froh - noch Sinn.

So geh ich gleich - in die Debatte,
dieser Reim - er ist Attrappe,
denn die Entscheidung - gar nicht bang,
traf ich schon - ganz furchtbar lang.

Roger, Ray - wir werden kommen,
dieser Plan - wird nicht genommen.
Und wir lauschen - mehr als gern,
der Rockmusik - liegt's auch noch fern.  25.01.2015
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Roadsinger

Ob der Mann jetzt Yusuf heißt,
ist mir ganz schnurz - denn hey, er reißt,
mich immer noch - perfekt vom Sitz.
Wunderbar - das ist kein Witz.

Das Licht geht aus - die Bühne leer,
sich vorzustellen, fällt nicht schwer,
wie wundervoll das Liedgut tönt.
Wir waren dort - und es war schön.

Der Mann erzählt uns die Geschichten,
die besehen - bei Bühnenlichtern,
schon so lang - vertraut mir sind.
Ich war noch jung - ich war noch Kind.

Die Gitarre - erste Klänge,
und aus der Halle dunkler Enge,
wird es weit - mein Herz, es fliegt.
Musikgenuss - er lebt, er siegt.

"Moonshadow" - gewohnte Stimme,
der Mann, er hört sich an, wie immer,
leise, flüsternd - auch mal laut.
Es sprießt mir - von der Gans die Haut.

Dem "Peace Train" ganz gebannt gefolgt,
dies Konzert war mehr als toll.
Und als der "erste Morgen bricht",
bin ich dabei - ich freue mich.

Als der Vater seinem Sohn,
erzählt - bin ich vom ersten Ton,
gefangen im geliebten Song.
Heut erzählt - mein Reim davon.

Manches neue Stück gehört,
das mich fasziniert, betört.
War's vielleicht für mich nur neu,
ist's egal - ich fühl mich frei.

Hello, Mr. Stevens, Cat,
thanks for the memories, that I've had.
An evening - that I've loved so much.
Thank you - for your feelings touch.

Die Halle voll - die Stimmung stimmt,
dort, wo die Genießer sind,
wird solch ein Abend - schnell zum Fest.
Danke sehr, dass man mich lässt.

Das Gefühl stets neu erleben,
was bitte, kann es Schöneres geben,
als Musik - dazu noch live?
Weckt mich nicht - wenn es mich greift.

Ein Konzert - so schmeichelnd, leise,
sandte mich auf eine Reise,
viele Jahre - weit zurück.
Danke fürs erlebte Glück.   26.11.2014
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The Hands of Man

Sagte ich - so nehmt es hin,
dass ich ein echtes Weichei bin?
Das neue Album - es ist da,
und ich - ich bin den Tränen nah.

Have I said - I do not know,
I am a Softie? - Really, oh.
I've heard new songs - of Chris, today.
The tears, they run - hear, what I say.

Immerzu und immer wieder,
wunderbare neue Lieder.
Melodien - schön vertont,
das Warten hat sich echt gelohnt.

Again these songs - so wonderful,
I have thought, that I am cool,
but there are songs - up from the start,
that really, really touch my heart.

Beim Song "The Bridge" - war ich sehr froh,
und das mein ich wirklich so,
dass ich beim Hören alleine war.
Einfach schön - und wunderbar.

I am a fan since 40 years,
and every time - that Chris appears,
I want to be a part - of that,
very nice, nice dreams - I had.

Wir haben Chris ganz weit begleitet.
War's verrückt? - Wer das bestreitet,
der hat wirklich völlig recht,
wir täten's wieder - ehrlich, echt.

At Sun Island - at the beach,
we had heard him - nothing reach,
to this gig - so nice, so far,
with some cocktails - at the bar.

Im nächsten Jahr - und das wird schön,
werden wir ihn wiedersehn.
In London - Royal Albert Hall,
und in Frankfurt - das wird toll.

I think - my English, it is bad.
But the feelings - that I've had,
I want to tell in english too.
For the friends - for me and you.

Für die Menschen - weit entfernten,
die wir damals kennenlernten.
Fern am Maledivenstrand,
heute noch - so eng bekannt.

For the people - that we've found,
far away - and all around.
You hear the album - you agree.
It's wonderful - come on, let's see.  26.10.2014
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Westfalenhalle James Blunt

Westfalenhalle - 1. Reihe,
immer gern dabei - aufs Neue,
wenn dort jemand - Abends spät,
für uns auf dieser Bühne steht.

James Blunt - er war's vor ein paar Tagen,
doch erst heute will ich's wagen,
und Euch - in gewohntem Dichten,
von dem Eindruck - kurz berichten.

Erneut hat's rundum Spaß gemacht,
eine tolle, tolle Nacht,
Musik - die uns - und das gewiss,
jubelnd von den Sitzen riss.

Klatschen, freuen, Gänsehaut,
manchmal leise - manchmal laut,
und - Ihr dürft es mir ruhig glauben,
auch mal Tränen - in den Augen.

"The same mistake" schafft's immer wieder,
eines jener großen Lieder,
mit Melodie - und viel Gefühl,
dann bin ich sehr, sehr schnell am Ziel.

Dort, ganz vorne sitzen, stehn,
das war einfach klasse, schön.
Dank eventim - einfach so,
dieser Platz - er machte froh.

Es hat in meinem langen Leben,
schon manches an Musik gegeben,
live auf Bühnen uns geschenkt,
sehr viel mehr - als man so denkt.

Jedes war auf seine Weise,
wunderschön - und hat die Reise,
zu den Bühnen dieser Welt,
perfekt gemacht - weil's uns gefällt.

James Blunt - der einfach super war,
reiht sich dort ein - in diesem Jahr.
Vor allem - hab ich's schon geschrieben (?),
zum zweiten Mal - 1a, Ihr Lieben.

Wir reisen schließlich - für Musik,
auch um die Welt - das ist ein Glück,
haben dort in manchen Stunden,
auch wirklich guten Freund gefunden.

Ob wir wieder gehen werden?
Na klar - so lange diese Erde,
sich weiterdreht - sind wir dabei.
immer öfter - immer neu.

An James Blunt - ein Danke sehr,
und hey - wir kommen wieder her.
Die Musik - war ein Genuss,
speziell gewollt - und nie ein Muss.  19.10.2014
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Gartenfest mit Björn Heuser

Wieder einmal stellt man fest:
Selbst wenn's der Himmel regnen lässt,
ist Spaß und Freude angesagt,
für jeden, der das will - und mag.

Der beste Fanclub rief uns ein,
wieder mal dabei zu sein,
beim Gartenfest - und ich war da,
bei Semper - Top - Colonia.

Grillwurst, Herz und gute Laune.
Es war perfekt - und ja, ich staune,
dass selbst der Sommer nichts vermiest.
Ein Sommer - der wohl keiner ist.

Björn Heuser kam - Gitarre, Stimme,
und am Ende war's wie immer:
Wir sangen - niemand blieb dort stumm.
Der Chor - das war das Publikum.

Ist auch der Block im Stadion,
sehr viel mehr - Ihr wisst es schon,
waren wir - ein feiner Chor.
Björn - er machte es ja vor.

Sang perfekt vom "Meier's Kättche"
nahm uns mit auf ihrem Rädche.
Vum ahle Mann - in singer Eck.
Und wir - wir freuten uns wie jeck.

Sangen laut die Hymne mit,
all die Lieder, die es gibt,
an die wir schon so lang gewöhnt.
Danke Björn - es war so schön.

Danke Ralf und Deiner Frau,
jedesmal ist es ne Schau,
welche Arbeit - Ihr Euch macht,
für'n schönen Abend - bis zur Nacht.

Dankeschön für all das Lachen,
fürs Schunkeln - für das Faxen machen,
für die Gespräche - und noch mehr.
In solch Gesellschaft - fällt's nicht schwer.

Ich fuhr nach Hause - sehr gewiss,
dass kaum etwas so herrlich ist,
wie das Ziehen - an einem Strang.
FC-Fans - für ein Leben lang.

In guten und in schlechten Zeiten,
den Club durch jedes Jahr begleiten.
Egal - jetzt sind wir wieder da,
um zu bleiben - das sei klar.

Heute steigt das erste Spiel,
ich freue mich - auf das Gefühl,
und hoffe nun - auf 3 mal Punkt.
Für mein Ego - wär's gesund.   23.08.2014
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Ein (un)freiwilliger Saunagang

Wer meine Frau – „die Liebste“ – kennt,
weiß, dass auch der Weg bis Gent,
für sie wohl kaum Erschwernis bringt,
wenn dort grad – ihr Liebster singt.

Wer hier gemeint – seid aufgeklärt,
ist wohl kaum des Hinweis wert.
Es bin nicht ich – denn meine Kehle,
leerte auch – die größten Säle.

Es war der Mann aus Kanada.
Gestern war er wieder da.
Der Saal gefüllt – im Capitol.
Heiß – dass uns der Teufel hol.

Bryan Adams – liebe Leute,
auf Brettern, die die Welt bedeuten.
„Bare Bones“ – der Saal war voll, plus wir.
Dazu Begleitung – am Klavier.

Ein wunderschöner Live-Auftritt.
Bryan Adams - nahm uns mit.
Er sang die Songs – Akustik vor.
Dazu die Fans – mit uns, als Chor.

Doch so, wie dann die Stimmung kocht,
erging´s auch uns – an jenem Ort.
Nach dem Auftritt – wunderbar,
waren wir gut durch – und gar.

Leicht gewürzt – in jener Nacht,
hätt man Ragout aus uns gemacht.
Selbst der Fächer – meiner Frau,
half uns kaum – mir war fast flau.

Als das Publikum dann tobt,
den „Summer Neunundsechzig“ lobt,
da war die Stimmung – laut und bunt,
völlig auf dem Siedepunkt.

Doch egal – wir dachten beide:
Wer genießen will – muss leiden.
Und der Genuss – Ihr werdet´s ahnen,
war wieder einmal – erste Sahne.

Wer Musik so liebt – wie wir,
der schaut gebannt – auf das Klavier,
Gitarre, Künstler – wen auch immer.
Ist es auch mal warm – im „Zimmer“.

Im Dezember – kommt er wieder,
hier nach Kölle – singt die Lieder,
laut und sanft – mit Lust und Herz.
Doch ohne uns – oh, welch ein Schmerz.

Wir werden ihn nicht hören können.
Wie soll ich´s meiner Frau benennen?
Dass Terminstress – ganz privat.
uns dran hindert… - Unheil naht.  02.08.2014
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Chris de Burgh – Wilhelmsthal – 200714

Auch wenn mancher nicht versteht,
dass es immer wieder geht,
den Mann zu hören – nah und fern,
ist´s mir egal – ich tu das gern.

Ich mag Musik, die mich umschmeichelt,
Musik, die meine Seele streichelt.
Ich mag´s – den Iren live zu sehn.
Immer wieder – wunderschön.

Ein kleiner Mann – mit großer Stimme,
souverän, gewandt, wie immer.
Sein Publikum schnell fest im Griff.
Ohne Extras – ohne Schliff.

Einfach nur mit der Präsenz,
nicht viel später – nun, da brennt´s,
in mir völlig lichterloh.
Ganz egal – wie, wann und wo.

Bei „Borderline“ die Gänsehaut,
Musik mal leise – auch mal laut,
mit Stille, Andacht – Jubel auch,
fürs Herz, die Sinne – und den Bauch.

Mit Freunden diesen Mann erleben,
einfach so – auf Wolken schweben,
weil er für uns – und das gewiss,
einfach nur – ein Großer ist.

Er rief uns einst zum fernen Strand,
der Malediven – wie bekannt,
hat uns das – fast über Nacht,
manchen guten Freund gebracht.

Ich fuhr quer durch die Republik,
nach Hamburg, Kiel – ein gutes Stück,
nach Dortmund, Köln – und sonst wohin,
den Mann zu hören – das macht Sinn.

Immer wieder hin und weg,
mit der Liebsten im Gepäck,
die dieses Mal – ich tu´s hier kund,
zuhause blieb – bei der Frau Hund.

Wir haben das Konzert genossen.
Überall hat es gegossen,
doch nicht im Park dort – Open Air.
Sich treiben lassen – fiel nicht schwer.

„Snows of New York“ – oh, welch ein Song,
der Schluss war nah – doch morgen schon,
könnte ich – müsst´s nicht verstehen,
auf den Punkt – schon wieder gehen.

Es war das Geld – die Strecke wert,
es zu genießen - nicht verkehrt.
Mit guten Freunden – ein Genuss.
Ein klares Will – und nie ein Muss.  22.07.2014
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Alles hat seine Zeit

Wenn alles seine Zeit hat - dann,
fange ich heut damit an,
womit ich niemals aufgehört:
Musik zu lieben - sie betört.

Ein Wochenende - an der Elbe,
mit guten Freunden - und derselben,
die sich als meine Frau ausgibt,
die mich mag - und die mich liebt.

In Dresden - einer tollen Stadt,
die so viel zu bieten hat,
an Monumenten, Lebenslust,
es war perfekt - ich hab's gewusst.

Am Freitagabend - Elton John,
er nahm uns mit - trug uns davon,
auf einer Welle - rein, aus Klang,
mehr, als bloß 2 Stunden lang.

Doch blüht Musik auch bunt im Kleinen,
viel mehr, viel schöner als wir meinen.
Ein Zufall führte an den Ort,
wo er uns mitnahm - je Akkord.

Campfire - davor ein Mister,
die Stimmung lebt, die Stimmung knistert,
eine Stimme - rein und klar,
Gitarre, Mundharmonika.

Wir blieben auf der Stelle stehn,
zu verschwinden, jetzt zu gehn,
wir hätten wirklich was verpasst.
Willkommene, perfekte Rast.

Cover-Songs - uns dargebracht,
wir wär'n geblieben - durch die Nacht,
weil da wirklich etwas geht,
der Mann sein Handwerk - gut versteht.

Als er am Ende des Konzerts,
sein eigenes spielte - Leute, hört,
da ging das Herz - mir völlig auf.
Das Album - schnell, ad hoc gekauft.

Wenn ich so begeistert bin,
dann reime ich - so nehmt es hin,
weil ich - sagt, ich sei verrückt,
damit nur mein Gefühl ausdrück.

Danke, Junge - ja, so sei's,
für die Eagles - "Lyin Eyes",
für Neil Young - "The Boxer" auch,
wundervoll - für Herz und Bauch.

Ich lieb den Zauber - schöner Klänge,
dann gibt's nicht Hetze - oder Enge,
dann weiß ich - dass ich fliegen kann,
auch ohne Flügel - dann und wann.   13.07.2014
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Waden

Mit beiden Füßen auf dem Boden,
ich will mich ja nicht selber loben,
doch stehe ich - der Eiche gleich:
Fest verankert - es fällt leicht.

Na ja - es fiel - will ehrlich sein,
denn es erzählt nun dieser Reim,
vom Konzert - auf grüner Flur.
Vom festen Stand - blieb keine Spur.

2 Stunden feinste Rockmusik,
doch wird der Fan - jetzt leicht antik,
und hat - vom In der Menge baden,
heute Morgen - dicke Waden.

3 Stunden stehen - auf der Stelle,
führt dazu - auf alle Fälle,
dass die Wade nunmehr krampft,
etwas schmerzhaft - nicht grad sanft.

Jedoch - mein Gott - was tut man nicht,
hat der Virus dich erwischt.
Hast du Freude - weil's dich greift,
an Rockmusik - und die noch live.

Der kleine Mann aus Kanada,
war wieder riesengroß - oh ja.
Mal laut, mal leise - wie's grad passt.
Dieser Mann - er ist ein Ass.

Erzählte mir - nicht mir allein,
von jenem Summer - Sixtynine,
von vielen Dingen - und von mehr,
drauf einzulassen - fällt nicht schwer.

So viele Menschen - ausverkauft.
Infiziert - Gefühl nimmt Lauf.
Bryan Adams nahm uns mit.
Mit ganzer Macht - und Schritt für Schritt.

Leise Songs - um still zu träumen.
Laute Songs - und deine Beine,
wollen kaum mehr stille stehn.
Rockmusik - ist einfach schön.

Bei "All for love" ein Meer aus Licht.
Gänsehaut - ganz kalt erwischt.
Rund um uns - der Sterne Glanz.
Leuchtend schön - im stillen Tanz.

So lang wir's dürfen - 1, 2, 3,
sind wir immer gern dabei.
Heute hier - und Morgen dort,
egal an welchem Platz - und Ort.

Die Waden? - Völlig Nebensache.
Unerheblich - und zum Lachen.
Morgen sind sie wieder gut.
Doch die Musik - sie bleibt im Blut.  21.06.2014
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Bodensee

Der Tag ist jung - ich nicht, nun ja,
doch wozu sind die Tage da,
an denen du ganz schnell vergisst,
dass du nah - der 60 bist.

Bryan ruft - die Liebste spricht:
<<Ohne uns - nein, spielt er nicht.
Daher, mein Mann - leb deinen Traum:
Ein weiches Bett - statt Kellerraum.

Ich nehm dich mit - mach dir nicht Sorgen...>>
Und heute nun - am frühen Morgen,
erkenne ich - spontan, sofort.
Die Frau - sie steht zu ihrem Wort.

Ich schaue auf den Bodensee,
und sage ihr - <<Es tut nicht weh,
oh, mein liebes Herzilein,
auch mal nett - zu mir zu sein.>>

Es ist noch früh - die Sonne strahlt,
eine Aussicht - wie gemalt.
Ja, zum allerletzten Schliff,
fehlt nur Bryans fester Griff.

Zur Gitarre – Mikrofon,
da sind wir ab dem  - ersten Ton,
wieder jung - und richtig frisch.
Mein lieber Mann - ich freue mich.

Schloss Salem - dort ist's ausverkauft,
wir lassen dem Geschehen Lauf.
Selbst wenn es diesmal Stehplatz ist.
Es macht - dass man "den Greis" vergisst.

Könnt Ihr durch meine Augen sehn?
Dann stimmt Ihr zu - hier ist es schön.
Der See, die Sonne - sanfte Hügel.
Und ich darf von der Liebsten Zügel.

Liebe Menschen - rundherum,
zusammen wird - wir sind nicht dumm,
jede Freude doppelt gut.
Dazu braucht's - noch nicht mal Mut.

Mal schauen - was der Tag uns bringt.
Mal schauen - wie Herr Adams singt.
Mal schauen - ob der alte Mann,
ich meine mich - lang stehen kann.

Bald gibt's Frühstück - kurze Phase,
ich hab den Duft schon in der Nase.
Frischer Kaffee - aufgebrüht,
der Frühstückstisch - er ruft und zieht.

Das App des Wetters - meldet gerade,
drei Tropfen Regen - das wär schade.
Doch heut Abend - dann zum Gig,
pure Sonne - welch ein Glück.     20.06.2014
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Genesis revisited

Einzutauchen - tief und weit,
geradewegs in jene Zeit,
da Musik fast endlos schien,
ist famos - und fast intim.

Alle, die nun wiederkommen,
werden von mir ernstgenommen,
ich lass mich führen - voller Glück,
in jene Stimmung - gern zurück.

Dieser Teppich - der aus Klängen,
ohne Grenzen, ohne Enge.
Ich schließ die Augen - mir wird klar,
dass es fast - wie "gestern" war.

Es macht Freude - ich geh mit,
manchmal nur ein kleiner Schritt,
auch mit viel Gewicht zu schweben.
Das ist purer Spaß am Leben.

Steve Hackett rief uns - ganz egal,
in kurzer Zeit ein zweites Mal,
und käm er wieder - sowieso,
machte er mich - wieder froh.

Der Gesang und diese Band,
das ist herrlich - welch Talent.
Mehr als 2 Stunden - ja, Ihr Lieben,
ich wär auch derer 5 geblieben.

Bei Supper's Ready - sicher, klar,
war'n die alten Texte da,
die ich - fast schon war es Pflicht,
beten konnte - wie'n Gedicht.

Nad Sylvan - herrlich, welche Stimme,
ein Schmaus der Seele - und der Sinne,
ich bin voll Begeisterung.
Kurz geschrieben - Ich bin jung.

Musik wird ewig mich begleiten,
durch alle Jahre - alle Zeiten,
und live - gleich gestern - zelebriert,
fühle ich mich - wie verführt.

Geht das Licht an - in der Halle,
wünschte ich - in jedem Falle,
man hätte mich nicht "aufgeweckt".
Oh, wie dieses Feeling schmeckt.

Steve Hackett - einstmals Genesis,
nahm mich mit ins Paradies,
eines, nur aus Klang gestrickt,
und brachte mich danach zurück.

Mensch, war das schön - ja, welch Genuss,
klar, dass ich wieder reimen muss.
War das schön - und bitte sehr,
denkt daran - Ich will noch mehr.    10.05.2014
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Fly fly away

Sporthalle zum Medio,
ist nur ein kurzes Stück - doch wo,
sind jetzt all die Jahre hin?
Kann's sein - dass ich was älter bin?

Die Sporthalle steht lang nicht mehr,
in Deutz in Köln - der Abschied schwer.
Hab oft Konzerte dort gesehn,
die Atmosphäre - mehr als schön.

Dazwischen liegen viele Jahre,
und Millionen graue Haare,
noch dazu - ein Berg von Bauch,
sorry - den gibt's leider auch.

Doch Livemusik so sehr zu lieben,
dieser Drang ist mir geblieben,
daher gab's heut Les Holroyd hier,
und jetzt dazu den Reim von mir.

Ich habe diese Band verehrt,
sie war uns manchen Eintritt wert,
vor 10.000 - oder heut,
vor knapp 600 - nichts bereut.

Nach all den Jahren Spaß gemacht,
sehr viel mehr - als je gedacht,
Barclay James - mit dieser Stimme,
für mich perfekt - es war wie immer.

"Fly fly away" - ein Teppich lag,
aus reinen Klängen - welch ein Tag,
und ich bin - oh, ungelogen,
auf dem Teppich mitgeflogen.

Bei "Hymn" spross mir die Gänsehaut,
ich habe in den Saal geschaut,
sah viele Augen sehr verklärt,
der Abend war sein Geld schon wert.

"Live is for living"? - Bitte sehr,
dies umzusetzen, fällt nicht schwer,
die Musik - sie riss mich mit,
wie schön, dass es die Band noch gibt.

Sollten sie einst wiederkommen,
dann wird sich schnell ein Herz genommen,
und Ihr findet uns erneut,
vor den Bühnen - so wie heut.

Wenn Les auch nicht mehr 30 ist,
ich habe nichts versäumt, vermisst,
ich hab mich nur zurückgedacht,
an manch Konzert - an manche Nacht.

Nun sind wir gerade jetzt Zuhaus,
doch mussten meine Worte raus,
ich bin glücklich - dank Musik.
Merkt man, dass mir was dran liegt?  04.04.2014
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Moonlanding

Im normalen Dress gewandet,
sind wir auf dem Mond gelandet,
weil Herrn Blunt das so gefiel,
einfach so – und fast ein Spiel.

Die Arena rappelvoll,
und Kölle wieder raderdoll,
es wurde dunkel – Punkt 9 Uhr,
ein Licht zeigt seine erste Spur.

Laser – ein Genuss der Sinne,
Konzertgenuss – das sind Gewinne,
für die ich mir nichts kaufen kann,
doch träumen darf ich – dann und wann.

Von Liedern – einmal laut, mal leise,
jedes packt auf seine Weise,
jedes hat den Platz – dort oben,
mal still – und mal, sich auszutoben.

Mal, um sich im Takt zu wiegen,
mal, fürs In-den-Armen-liegen,
mal, um einfach mitzugehn,
wie auch immer – einfach schön.

Die Arena – tausend Lichter,
es strahlen rundherum Gesichter,
the „Same Mistake“ ist wunderbar,
nicht nur für mich – das ist schon klar.

Und trotzdem denke ich – beim Lauschen,
ich möchte jetzt mit niemand tauschen,
denn ich genieße diese Welle,
der Gänsehaut – genoppte Pelle.

So viele Songs, die ich gern mag,
ich könnte gehen – Tag für Tag,
auch wenn das übertrieben wär,
doch Widerstehen – ist so schwer.

Und daher – liebe Frau, verzeihe,
sitzen wir in 1. Reihe,
nochmals im Konzert – Oktober,
im fernen Dortmund – furchtbar, oder?

Mit Freundin aus der nahen Eifel,
auch ihr gefällt´s – hab keinen Zweifel,
weil - sie hat ja schon betont:
auch sie will gerne – mit zum Mond.

James Blunt – ist herrlich für die Ohren,
ich fühle mich wie neugeboren,
nach solch Erlebnis – und dem Glück,
sowie dem Zauber – der Musik.

Sorry, ich will sachlich bleiben,
und bei Gott – nicht übertreiben,
doch ist Musik – und dann noch live,
für mich der Himmel – give me Five.   10.03.2014
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Music from the past

Chris Norman gab sich – das war fein,
am Donnerstag ein Stelldichein,
in Kölner Club – im Gloria,
wir war´n dabei – man kennt uns ja.

Vor der Kasse lange Schlangen,
von Anfang an war ich gefangen,
erschlagen von der Menschenflut,
und sie – sie tat der Stimmung gut.

Das Gloria war ausverkauft,
und ein Konzert nahm seinen Lauf,
von dem wir jetzt noch – wie ein Kind,
rundherum begeistert sind.

Die Stimme – sie hat nichts verloren,
ein Genuss für unsere Ohren.
Das war Chris Norman – lebensfroh,
jedoch auch Smokie – so wie so.

Da fühlst du dich gleich wieder jung,
du gehst mit – du kommst in Schwung,
du singst die alten Lieder mit,
und freust dich laut – an Hit für Hit.

Bedauern möcht ich – jetzt und hier,
die armen Menschen neben mir,
die den Gesang – den meiner Stimme,
ertragen mussten – schlimm und schlimmer.

Ich habe – zwar mit schrägem Ton,
mit Alice Tür an Tür gewohnt,
hab Carol laut und schief besungen,
Needles, Pins – sind mir misslungen.

Ich sang aus voller Brust mich froh,
beim hübschen Girl from Mexico,
und lag danach – die Liebste schaut,
in someone´s arms – mit Gänsehaut.

Chris – ihn hat es nicht gestört,
thank god – er hat mich nicht gehört,
jedoch ich ihn – und das war gut,
diese Songs – das ging ins Blut.

Hab´s aufgenommen – stellenweise,
nach Haus geschickt – ganz heimlich, leise,
zur Freundin, die verhindert war,
aus Krankheitsgründen – trotzdem nah.

Hab anderen Menschen – vor der Nacht,
mit einer Karte Spaß gemacht,
zum Takt getanzt – der Puls, er schlug,
dort hinzugehen – das war klug.

Und sollte Chris einst wiederkommen,
so haben wir uns vorgenommen,
dort hinzugehen – früh, ob später,
wir sind ja – Wiederholungstäter.   07.03.2014
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Konzertsaison

Am Sonntag – hier ein Reim davon,
beginnt schon die Konzertsaison.
Der Kalender gut gefüllt.
Auch kurz vorm Greise – gerne wild.

Werde ich auch langsam klapprig,
vor der Bühne etwas tattrig,
so hab ich meinen Spaß daran.
Ruhen kann ich – irgendwann.

Noch brauch ich den Rollator nicht,
es plagt kein Rheuma – keine Gicht,
und ich hör noch die Frequenzen,
wer will dann bei Musik – schon schwänzen.

Ich kann noch vor den Bühnen stehen,
kann laut jubeln – kann noch sehen,
erfreue mich an Licht und Klang,
hoffentlich noch oft und lang.

Die Ordner lassen mich noch durch,
ohne Sorgen – ohne Furcht,
dass der alte Mann vielleicht,
seinen letzten Jauchzer kreischt.

Vielleicht liegt ja der Grund darin,
dass ich nicht ganz alleine bin,
denn die Liebste – jünger, frisch,
sie kommt mit – begleitet mich.

Der Ordner glaubt – das kann schon sein,
ich käme deshalb nicht allein,
weil die Betreuung – die mich hält,
mich notfalls auf die Füße stellt.

Ich will ihn in dem Glauben lassen,
sonst weigert man sich an den Kassen,
ein Ticket mir demnächst zu geben.
Es kommt – Ihr werdet es erleben.

Das Parlament – und zwar in Brüssel,
hat oft nicht alle auf der Schüssel,
und führt – das könnte alles sein,
die Grenze für das Alter ein.

Nach Geld für jeden Asylanten,
stürzt man sich auf die Musik-anten,
dann schlüpfe ich – wär das auch peinlich,
in die Hallen – still, klammheimlich.

Noch ist´s nicht so – die Hoffnung siegt,
dass Ihr mich vielleicht beruhigt.
Auf jeden Fall – und das ist klar,
geht´s Sonntag los – wie wunderbar.

Ein Konzert – von Herrn Bublé.
Swingen, Rocken tut nicht weh.
Rafft´s mich Tags darauf auch hin,
weil ich verbraucht – und müde bin.  11.01.2014
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Ray Wilson Berlin 

Eine Kirche birgt - welch Glück,
auch den Zauber der Musik.
Wenn man den zu lösen weiß,
lohnt sich schon - der Reise Preis.

Mit Frau und Freunden - sich zu freuen,
saß man in der 2. Reihe,
der Kirche, Kreuzberg - die Passion,
beste Stimmung - gab's als Lohn.

Ray Wilson nahm - mal laut, oft leise,
uns mit auf jene lange Reise,
der Musik - es hat geklappt,
die mich so lang begleitet hat.

Herrlich, jedem Song zu lauschen,
in dem Moment möcht ich nicht tauschen,
mit Nichts und Niemand - nehmt's so hin,
weil ich rundum glücklich bin.

Die Violinen - wie sie singen,
die Gitarren - wie sie klingen,
Saxophon - und das Klavier,
perfekt - oh bitte, glaubt es mir.

Dazu die Stimme - fast wie keine,
hört sie Euch an - oh ja, ich meine,
das ist Gnade - ein Geschenk,
für den - der an Musik so hängt.

Von Fernen Köln hier anzureisen,
um hier jetzt dies Projekt zu preisen,
mache ich wohl kaum für jeden.
Nur für Beste - ja, mein Reden.

Das war Spaß - das war auch Träumen,
Lebenslust zum Überschäumen.
Nicht das Erste - nein, oh nein,
es wird auch nicht das Letzte sein.

Genesis - durch all die Jahre,
die Musik - für mich die Wahre.
Wenn die Melodien dort klingen,
hör ich fast - die Engel singen.

Danke 88.8,
für dies Konzert - für letzte Nacht,
fürs Schwärmen dürfen - noch heut Früh,
ich schwebe noch - weiß selbst nicht wie.  02.12.2013
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Weihnachtsengel

Wenn die Weihnachtsengel fliegen,
mag das sicher daran liegen,
dass es stark aufs Fest schon geht,
das Jahr ist weit - es ist schon spät.

Doch kurz bevor der großen Sause,
machen Engel auch mal Pause,
versammeln sich im Staatenhaus,
in Köln am Rhein - mit Mann und Maus.

Dann kommt der Kölner - der an sich,
gern dazu - ich mein auch mich,
und schaut sich das Spektakel an.
Gestern Abend - war'n wir dran.

Konnten uns perfekt entfalten,
allerbestes unterhalten,
und dass sogar das Manna schmeckt,
haben wir spontan entdeckt.

Der Vorarbeiter all der Engel,
ein Kindskopf, so wie ich - ein Bengel,
sah sich's an - das wilde Treiben.
Und was bleibt mir? - Ich muss nun schreiben.

Dass er schön gesungen hat,
in jener rheinisch schönen Stadt,
die das Herz - das kräftig schlägt,
am liebsten - auf der Zunge trägt.

Musiker, der Tommy, Gäste,
gaben stets das Allerbeste,
und so hat das - bis zur Nacht,
einfach mächtig Spaß gemacht.

Wenn man Lachen, Schunkeln kann,
fängt die Adventszeit herrlich an.
Lachen, Freuen - Ihr versteht,
su lang datt klappt - su lang datt jeht.

Dass mir die Ruhe nicht beschieden,
mit meiner Frau - und anderen Lieben,
lag - neben mir - am blonden Gift,
wenn ihr Pfeil der "Bosheit" trifft.

Neue Menschen - ach, wie schön,
kennenlernen - sie zu sehn,
führt dazu - man muss Euch loben:
Wir fühlten uns - gut aufgehoben.

Wir haben Spaß dran - Spaß zu haben,
das ist viel schöner als die Gaben,
später unterm Tannenbaum.
Freud am Levve - welch ein Traum.

Wenn Ihr möchtet - sag's verstohlen,
können wir's gern wiederholen,
nächstes Jahr - so gegen 8,
wenn's Engelchen - Station hier macht.  01.12.2013
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ANotP

Jedes Jahr erneut so weit,
Welcome to Aida Night,
in der Arena – der am Rhein,
gut gelaunt – und nie allein.

Das große Symphonieorchester.
Die Liebste, ich und ihre Schwester,
genießen es im jeden Jahr.
Auch gestern Abend – wieder da.

Musikgenuss – in jedem Falle,
doch gestern – leider mal – nicht alle,
denn am Klavier – die Virtuose,
ging für mich – voll in die Hose.

Das war gepflegte Langeweile,
und passte in die Einzelteile,
des Abends – leider nicht dazu,
sie gab und gab – halt keine Ruh.

Ihr Können will ich nicht bestreiten,
doch sah ich das Piano gleiten,
aus der Versenkung – nicht das Wahre,
sträubten sich – die grauen Haare.

Doch Gottseidank gab es auch wieder,
die Musik und jene Lieder,
die mich von den Sitzen heben.
Das ist die pure Lust am Leben.

Morten Harket – einst a-ha,
das war Genuss – ich sage Ja,
wir hätten ihn – ich will´s so nennen,
noch sieben Stunden hören können.

Amy MacDonald – packte mich,
mit Gitarre – frank und frisch,
und holte mich – so war es wohl,
ab – mit Mister Rock n Roll.

Nabucco – der Gefangenenchor,
da kommst du dir so winzig vor,
diese Mischung – noch im Kopf,
hab ich heut Morgen angeklopft.

Bei Eventim – es ist wahr,
gibt’s Tickets schon fürs nächste Jahr,
und weiß ich auch nicht – wer wird kommen,
hab ich sie – erneut genommen.

Die Hoffnung bleibt – es geht der Kelch,
an uns vorbei – ich werd zum Elch,
wenn die Dame wiederkehrt,
mit dem Piano – Leute, hört.

Tut uns das bitte nicht mehr an,
auch wenn die Dame etwas kann:
Disharmonie – bedrückt mich tief.
Darauf ein Siegel – klar verbrieft.  30.11.2013
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Ausgefüllt

Ausgefülltes Wochenende,
meine Freude – sie spricht Bände,
denn erneut gibt es – welch Glück,
drei große Päckchen – an Musik.

Freitag, Samstag – Sonntag auch,
wer halt diese Stimmung braucht,
holt sie sich – und zwar samt wife,
handgemacht, voll Spaß – und live.

Und schlägt – denn er ist nicht von Pappe,
drei Fliegen gleich – mit einer Klappe.
Weil er am Tag darauf – schachmatt,
schon wieder Grund – zum Reimen hat.

Ich weiß, dass ich mich bremsen muss,
das ist Musik im Überfluss,
doch ist der Gig erst angesagt,
werd ich aktiv – hab nicht gefragt.

Dass man mir – von Zeit zu Zeit,
den großen stolzen Vogel zeigt,
damit muss ich – leider – leben.
Wir sind halt so – so ist das eben.

Manchmal sitz ich brav im Garten,
blättere träumend in den Karten,
und setze mich – mit einem Blick,
in manchen Auftritt weit zurück.

(Hab keinen Garten – das ist doof,
dafür jedoch – den schönen Hof.
Und da es sich ja sonst nicht reimt…,
…ich habe es – nur gut gemeint).

Sehe mich – und fühl nicht Sühne,
erneut bei Collins an der Bühne,
Bei Pink Floyd, bei Supertramp,
bei Genesis – nichts ist mir fremd.

Bei Ray Wilson – den Bee Gees,
bei Bryan Adams, Eagles, Grease,
bei Chris de Burgh und bei Roxette,
fast alles durch – von A bis Z.

Bei Status Quo, The Sweet, The Corrs,
öffnen Hallen ihre Stores,
sind wir vorne mit dabei.
Ich geb es zu – das ist nicht neu.

Ob Open Air, in Kirchen, Hallen,
die Richtung muss uns nur gefallen.
Zuhause wär es zwar bequemer,
doch live dabei – das ist viel schöner.

Jetzt hoffe ich – ganz frei heraus,
die Lust daran – geht uns nie aus.
Ihr werdet es gewiss erleben,
ich lieb es – wenn die Bässe beben.  29.11.2013
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Marcel Brell

Da ich die deutsche Sprache liebe,
ist's sicherlich nicht übertrieben,
wenn ich schreibe - 1,2,3,
für mich war gestern - was dabei.

Henry saß ganz fasziniert,
im Gloria - und hat gespürt,
dass Musik - so dann und wann,
natürlich auch mal Deutsch sein kann.

Für Sharon Corr hier hingekommen,
und neuen Eindruck mitgenommen,
Dankeschön für das Ergebnis,
Deine Lieder - ein Erlebnis.

Ich bin - wie alle - stillgewesen,
es liegt in des Musikfans Wesen,
zuzuhören - ganz bestimmt,
wenn Musik - mich mit sich nimmt.

Vielen Dank an Herrn Marcel,
mich zu gewinnen - das ging schnell,
und ich denke, ich komm wieder,
Dankeschön - für Deine Lieder.

Du sangst zum Einstieg - frank und frei,
für jeden sei etwas dabei.
Sorry ob des frechen Du,
für mich traf das - in Gänze zu.  28.11.2013
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Songbook

Schämen werde ich mich später,
ich bin ein Wiederholungstäter.
Gehe x-mal – wenn´s gefällt,
Livemusik ist meine Welt.

Schämen? – Vorsatz abgehakt,
denn nach einem schönen Tag,
wär Schämen Unsinn – mehr als Quatsch.
I love that music – more than much.

Again I felt – as having wings,
this kind of music – yes, it brings,
that feeling to my heart – it learns:
The years have gone – the fever burns.

Und wieder saß ich – jetzt aufs Neue,
vorne – in der 1. Reihe,
lauschte dem Gitarrenklang,
Schlagzeug, Keyboard – und Gesang.

Saß mit meiner Frau dort wieder,
genoss die Storys und die Lieder.
Ich fühlte mich – glatt wieder jung,
Musik bringt müden Herrn in Schwung.

Albert hat uns mitgenommen,
weit in Kaliforniens Sonne,
wo es niemals regnen soll.
Na, das klingt doch wundervoll.

Gab mit uns sein letztes Hemd,
für die Free Electric Band.
Und sang uns gegen Ende dann,
von Air and Breathing – Top der Mann.

Roy Orbison und Johnny Cash,
Erinnerung – ein kurzer Flash,
ein Streifzug – viele Jahre weit,
hin in die Vergangenheit.

Der Mann, die Fans – sind grau geworden,
jedoch nur außen – dank Akkorden,
ist das Träumen wieder da,
Was, bitte sind schon 30 Jahr?

Albert´s Songbook war randvoll,
wir fanden diesen Gig so toll,
dass ich – na, das wär ein Ding,
morgen gleich – schon wieder ging.

Am Ende, strahlend – wie gebannt,
war ich am Merchandising-Stand,
mit einem Poster – schaut mich an:
Ein alter Kerl – sucht´s Autogramm.

Muss ich es erneut erwähnen?
Nein, ich werde mich – nicht – schämen.
Denn es macht mir – spracht Ihr was (?)
Immer noch – nen Heidenspaß.    20.11.2013
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Lobhudelei

Ich verfass heut nebenbei.
eine kleine Hudelei,
eine Hudelei zum Lob,
nicht zu fein - und nicht zu grob.

Es sprach der Mann am Mikrofon.
<Es gehört zum guten Ton,
ein paar Worte - kurz verfassen.>
Ob er's weiß? - Ich kann's nicht lassen.

"Us & them" - vom erstenTon,
wieder eine Sensation.
Ich habe die Musik im Blut,
und diese Band - ist wirklich gut.

Sie nahmen uns in Bergheim mit,
hin zum Mond - und auch zurück.
"The dark side of the moon" gespielt,
und mitten in mein Herz gezielt.

"The Wall" - und ein Gitarrenpart,
der nicht an Perfektion gespart,
den ich wieder hören kann,
heute - morgen - irgendwann.

Diese Band hat einfach Klasse,
hebt sich herrlich aus der Masse,
und macht uns einen Riesenspaß,
einfach ein Genuss - der war's.

Ich hätt noch Stunden bleiben können,
noch so viel Songs beim Namen nennen,
die ich gerne hören will...
Halt nächstes Mal - ein klares Ziel.

Ich werde vom Konzert nun träumen,
diesen Auftritt zu versäumen,
wäre unentschuldbar - klar.
Prima, dass ich heut dort war.

Die Halle voll - die Stimmung high,
Emotion - ich war dabei.
Und ich werd es - nicht allein,
nächstes Mal - gern wieder sein.

Habt Danke jetzt für dies Ergebnis,
wirklich - es war ein Erlebnis.
Harmonie und bester Klang,
Gitarren, Schlagzeug - und Gesang.

Ein Saxophon - so weich geblasen,
ich fühle die Gedanken rasen,
und könnte ewig weiter schreiben,
doch soll der Reim nicht übertreiben.

"Us & them" - ich war dabei,
und gelobte Hudelei,
ist das jetzt hier sicher nicht.
Nur ein Danke - per Gedicht.  09.11.2013
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Passenger

Wenn man langsam älter wird,
und die Last der Jahre spürt,
ist man nicht mehr - früh, ob spät,
auf der Höhe - Up to Date.

Da braucht's nun hin und wieder schon,
den Geschmack von unserem Sohn,
der zu mir sagt: "Hey, alter Mann,
hör Dir diesen Sänger an.

Der ist gut - an der Gitarre,
und auch stimmlich echt das Wahre,
drum folge mir - ich hab Geschmack.
Er blättert sehr - Dein dröger Lack."

Ich tat - wie er es mir empfohlen.
Und kurz darauf - sah ich mich holen,
zwei Tickets - für die Liebste, mich.
Ein Livekonzert - ich sah's als Pflicht.

Im E-Werk, hier in Köln am Rhein,
kam es nun zum Stelldichein.
Das Konzert war ausverkauft,
und unsere Stimmung obenauf.

Ich kannte von den Songs nur wenig,
doch macht Musik mich trotzdem selig.
Ich tauchte in die Klangwelt ein,
so herrlich kann ein Abend sein.

Zweitausend Menschen - plötzlich leise,
nahm er mit auf seine Reise.
Die Bühne - dieser Mann und wir,
ich träume weiter - heut und hier.

Ich seh die Bühne - denk daran,
wie mich ein Klang verzaubern kann,
denke an mich selbst - im Chor,
ich habe es noch gut im Ohr.

Wie wir ihn riefen - nach dem Ende,
die Gänsehaut sprach wahre Bände.
Dieser Mann war ein Genuss,
ein wahrer Künstler - und ein Muss.

Jetzt habe ich - als ob ich's wüsste,
nen weiteren Sänger auf der Liste,
der mich zu den Konzerten zieht,
immer ist's - dasselbe Lied.

Aber bitte jetzt nicht schimpfen,
kann nichts dafür - wenn sie mich impfen,
mit der Musik - so sanft und schön,
ich hab halt einfach - dieses Gen.

Vielleicht kann ich - wir werden's sehen,
eines Tages widerstehen.
Doch hoffe ich - dass dieser Tag,
noch hundert Jahre - weg sein mag. 08.11.2013
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Barry Gibb

Wir reisten heute - durch die Zeit,
spontan in die Vergangenheit,
und sahen - glücklich - ein Konzert,
mein Gott - das war die Reise wert.

Barry nahm uns - forsch der Schritt,
heut auf eine Reise mit,
die vor Jahrzehnten - irgendwann,
mit vier Brüdern einst begann.

Jetzt stand er gestern - ganz alleine,
auf der Bühne - zeigt uns seine,
Sicht der Dinge - durch Musik,
bereitet uns viel Spaß und Glück.

Die Augen strahlten - voller Freude,
das war nur fantastisch - heute,
und dazu ein Repertoire,
das nur ein Stück vom Ganzen war.

Er hätte ewig singen können,
jeden Song beim Namen nennen,
wir wären bis zum Schluss geblieben,
weil wir die Musik so lieben.

Als Robin von der Leinwand schaut,
da packte uns die Gänsehaut,
"The Joke" - den er dereinst uns gab,
der strahlt noch heute - übers Grab.

Er sang - und überbrückt die Zeiten,
gestern - von der "anderen Seite",
Musik, die keine Grenzen kennt,
dank einer wunderbaren Band.

Manchmal, manchmal frag ich mich,
ob das noch vernünftig ist,
diesen Aufwand - für Musik,
dann spüre ich - ich bin voll Glück.

Glück, dass ich's erleben kann,
wo auch immer - oder wann.
Der Moment - Musik und live,
der ist's - wenn mich der Wahnsinn greift.

Spontan der Flug - spontan gebucht,
Zeit für Vernunft - gibt's noch genug,
wenn wir erst mal hundert sind,
noch bin ich im Herzen Kind.

Vier - die schneller, als sie dachten,
sich auf eine Reise machten,
um diesen einen Mann zu sehn,
Bee Gees - wir danken - wunderschön.

Und die Vernunft ward abgelöst,
vom Glücksgefühl - so seid nicht bös,
weil dies Gefühl - man nie vergisst.
Ich tät es wieder - dass Ihr's wisst.  03.10.2013
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Wahl

Heute wählt – wer´s will, wer´s mag,
den neuen Deutschen Bundestag.
Doch zählt das Will für uns heut nicht,
denn wir sehen es als Pflicht.

Als Gnade, dass man - wählen darf,
manche schießen dafür scharf,
und kämpfen heftig – für ihr Recht.
Die Wahl zu haben – ist nicht schlecht.

Wir haben schon das Kreuz gemacht,
sehr früh am Tage – und gedacht,
dass es einfach wichtig ist,
dass man´s im Trubel nicht vergisst.

Was es nun heute Abend gibt,
wo´s Kreuzchen in der Menge blieb,
das werden wir dann später sehn.
Wir hatten Wahl – und das ist schön.

Doch andere Dinge gibt es auch,
da hab ich keine Wahl – der Bauch,
der kräftig ist – sagt: <Ja, Du musst!>
Irgendwie – war´s mir bewusst.

Der Verstand – hat Nein gesagt,
jedoch der Bauch – schon alt, betagt,
sprach darauf: <Nun sperr Dich nicht.
Denn die Entscheidung – treffe ich!>

Wär ich gestern – mit Frau Hunde,
nicht spaziert – die kleine Runde,
gäb es diesen Reim heut kaum,
und der Vernunft – blieb Platz und Raum.

Doch ich traf – (oh, Wahnsinns Beute),
auf der Runde liebe Leute,
und die erzählten – nebenbei,
von nem Konzert – das war mir neu.

Da war der Stachel schon gesetzt,
er hatte mich – spontan verletzt,
und nun fahr ich – mit der Frau,
nach London-Town – oh, ich bin schlau.

Denn hätt ich sie zurückgelassen,
würde sie mich – dafür hassen,
und so ist es für mich bequemer,
statt Keller – die O2 Arena.

Einst gab es von der Band mal vier,
heut nur noch einen – glaubt es mir:
Der Eine hat´s noch immer drauf,
drum habe ich den Flug gekauft.

Wer es ist – Ihr könnt ja raten,
ich bin spontan – ein Mann der Taten.
Wie gesagt – so ist´s nun mal,
manchmal hab ich – keine Wahl. 22.09.2013
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Pflichtbewusstsein

Auch im Urlaub - kalt erwischt,
tue ich heut meine Pflicht.
Immer nur Termin - Termine,
und doch - ich bring es auf die Schiene.

Ja, ich hab den Überblick,
nachzulassen - wär verrückt,
und irgendwie - das macht die Pflicht,
bin ich ein wenig stolz auf mich.

Ich hab ja den PC dabei,
das iPad auch - wie ich mich freu,
denn so bekomm ich's - stets aufs Neue,
auch beim Verreisen - auf die Reihe.

Hab alles fein im Kopf gespeichert,
was die Pflichten sehr erleichtert,
alles ist mir so bewusst,
dass man mich nicht erinnern muss.

Heut um 10 - da wird gestartet,
lange Zeit darauf gewartet,
seid ein bisschen stolz - mal sehn,
denn wenn Ihr's seid - so wär das schön.

Hab die Termine schon sortiert,
schlimm genug - wenn es passiert,
und man Termine so verschiebt,
dass es sie später doppelt gibt.

Doch bin ich da perfekt - ein Guter,
und es warnt mich der Computer,
der unter meines Haarkleids Pracht,
ich passe auf - es wär gelacht.

Was schaut Ihr so? - Wie seid Ihr kritisch!
Und warum bitte jetzt so schnippisch?
Das ist kein Weihrauch - für mein Ego,
ich bin fröhlich - fast allegro.

Es geht hier bitte - um Konzerte,
um die wirklich wahren Werte,
um Tickets, die ich ordern muss,
das sei Euch nunmehr - jetzt bewusst.

Denn Reinhard Mey - den deutsche Barden,
zu verpassen - wäre schade,
ja, heut beginnt der Vorverkauf,
wir wollen Karten - Henry lauf.

2014 - im Oktober,
sind wir dabei - bestimmt doch, oder?
Ab 10 sitz ich am Internet,
kein Reim im Sinn - kein A bis Z.

Ich werde mich bestimmt bemühen,
und wohl auch zwei Tickets ziehen.
Doch alles andere - grämt Euch nicht,
das war nur Inhalt - fürs Gedicht. 18.09.2013
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Misskredit

Ich komme jetzt - so mit und mit,
beim Ticketshop - in Misskredit.
Ich hör schon langsam das Gerede,
es wird stärker - zur Stampede...

<Nun schaut's Euch an - der Mann wird alt,
einst noch Rock und Pop - doch bald,
findet Ihr ihn - samt Bekannten,
bei den Lust'gen Musikanten.

Gestern noch ein Rockkonzert,
morgen wird er ausgesperrt,
denn - wer hätte das gedacht:
Er geht bald - zu der Schlagernacht!>

...ich bin entsetzt - so haltet ein,
diese Karten sind nicht mein,
ich hab sie nur - weil's ihr gefällt,
für einen guten Freund bestellt.

Jedoch - seitdem erhalte ich,
Vorschlagmails - das ist wohl Pflicht,
und eventim weist drauf hin,
wo ich - bald sein soll - macht das Sinn?

Nun gut - ich bin gewiss nicht kleinlich,
doch diese Mails - sie sind mir peinlich,
ich gerate in Verruf,
und ertränk mich - in der Grouv.

Wie gut - und das ist wunderbar,
dass gestern noch "The Wall" ich sah,
vielleicht gibt das den Ausschlag dann,
dass man mich noch beliefern kann.

Gestern war's gewaltig laut,
ich habe fasziniert geschaut,
gerockt - und mit viel Spaß gehört,
der Pegel hat - mich nicht gestört.

Der alte Mann hat es noch drauf,
lässt Emotionen freien Lauf,
und reißt uns dann im Strudel mit,
wie schön - dass es noch solches gibt.

Gestern 70 - jung geworden,
auf den Tag - vor diesen Horden,
zündet er - ein Feuerwerk,
was nun den Entschluss bestärkt:

Auch mit 70 - stell ich fest,
bin ich dabei - wenn man mich lässt,
weil Musik - bei mir, gewiss,
ein großer Teil - vom Leben ist.

Ihr Schlagerfans - jetzt haltet Ruhe,
dieser Reim - ist nur Getue,
denn auch Schlager spenden Licht,
nur halt nicht so sehr - für mich. 07.09.2013
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Magdeburg LM

Open Air - im Blick den Dom,
Frankreich, Leid, Revolution.
Ich war gefangen - bin es noch,
noch nie hab ich es - so gemocht.

Mag sein, dass ich ein Weichei bin,
von den Zehen - bis zum Kinn,
bis zum Scheitel, Haaransatz.
Das ist im Leben - halt mein Platz.

So saß ich gestern Abend wieder,
lauschte mit der Liebsten Liedern,
die mir schon lange - so vertraut,
schon wieder gab es Gänsehaut.

Gute Freunde mit dabei,
es war herrlich - bin so frei,
und die Tränen - kaum zu glauben,
standen mir erneut in Augen.

Diese Stimmen - diese Kraft,
diese Wucht hat mich geschafft.
Dann die leise Perfektion,
stimmig - bis zum letzten Ton.

Der Bühnenaufbau - die Regie,
faszinierend - wie noch nie.
Wir haben es schon oft gesehn,
doch niemals nicht - so wunderschön.

Les Miserables - wunderbar,
und eines ist ganz offenbar:
Könnt ich bleiben - noch was hier,
säh ich's erneut - Ihr glaubt es mir...

Wieder bin ich mit gestorben,
hab gezittert mit den Horden,
und dann gezittert - nicht zu schämen,
der vergossenen vielen Tränen.

Das war erneut vom Allerfeinsten,
perfekt - bis hin zum Allerkleinsten,
das war für uns ein Hochgenuss.
Wie schade, dass ich fahren muss.

Doch die Erinnerung nehm ich mit,
wie schön, dass es die solche gibt,
die ruf ich auf - selbst hier, im Reim,
ganz still - für Euch - und mich allein.

Seh wieder diese Barrikaden,
ich hör die Lieder - keine Frage,
und weiß es - immer, immer wieder,
weshalb ich dieses Stück so liebe.

Vielleicht für manche zu bedächtig,
doch uns - uns unterhält es prächtig.
Bestimmt auch nicht das letzte Mal.
Wo auch immer - ganz egal.  14.07.2013
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Rod Stewart

Altern schützt vor Klasse nicht,
dies Konzert – war ein Gedicht.
Musik – ein wahrer Hochgenuss,
für Aug und Ohr – ein sanfter Kuss.

Ewig hätt ich bleiben können,
konnt jeden Song beim Namen nennen.
Mit meiner Frau – im Klang bewegt,
und auch gerockt – dort, wo das geht.

Ich hab geträumt – mit Gänsehaut,
ich hab gesungen – und gestaunt,
dass mich niemand – ohne Frist,
mit Volldampf aus der Halle schmiss.

Das Saxophon – die Violine,
ob wir wohl solches Glück verdienen?
Musik bracht uns erneut zum Schweben.
Wie wunderschön – ist dieses Leben.

„I don´t want - to talk about it“.
Ich schon – weil dieser Song vertraut blieb,
und mich verrückt vor Freude macht,
als die Halle kocht und lacht.

Ohne Band – die Halle sang,
von mir aus viele Stunden lang.
Die Gänsehaut war unerreicht,
und meine Augen – tränenfeucht.

Bitte nehmt es mir nicht übel,
ich bin an diesem Punkt sensibel.
Musik ist ganz speziell für mich,
und manchmal gar – im Dunklen Licht.

Musik macht mir das Herz so leicht,
und macht mich in den Knien ganz weich.
Musik ist einfach rattenscharf.
Wie schön, dass ich´s erleben darf.

Livemusik ist süße Sahne,
und ich weiß – (nein, nicht nur ahne),
dass ich auch mit 90 noch,
in Hallen rocke, wipp und koch.

Doch warum gibt´s solche Pfosten,
die uns das schöne „Sailing“ kosten?
Die Rod Stewart – kaum zu glauben,
den letzten Nerv – dank Dummheit – rauben.

Er brach – und leider sehr verständlich,
das Konzert ab – ja, letztendlich.
Und doch ging ich voll Glücksgefühl.
Das nächste Mal! – Ein klares Ziel.

Und während ich von gestern träume,
in Gedanken überschäume,
wär Hamburg schon ein nahes Ziel.
Glücklich sein? – Schon fast ein Spiel. 04.07.2013
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Hold on tight

Wie Obelix im Zaubertrank,
durchs Schwimmen seine Kraft gewann,
so fiel ich gestern - sehr gelungen,
in einen Jünger-macht-mich Brunnen.

Plötzlich war's der 2. März,
'82 - jung das Herz,
und ich rockte endlich wieder,
zu nie vergessenen alten Liedern.

Damals war die Halle voll,
in Köln - wir war'n verrückt und toll,
da haben wir sie live gesehen:
ELO - wie war das schön.

Heute so viel Jahre später,
wurden wir erneut zu "Tätern".
ELO - teils neue Namen,
rief zum "Strobels" - und wir kamen.

Gemütlich war die Atmosphäre,
ohne Last - und ohne Schwere,
einfach wieder abzurocken.
Heute - mit ergrauten Locken.

Doch die Lieder stimmten noch,
es war traumhaft - sag es doch.
Ein Feuerwerk - und Hit auf Hit.
Den Text im Ohr - und ich sang mit.

Die Stimmen klangen - ja, es klappt,
als ob sich nichts verändert hat.
Begeistert tobt das Publikum,
in Dortmund - da blieb niemand stumm.

Ich löste - ohne Rast und Ruh'n,
erneut ein "Ticket to the moon".
Belasst mich bitte in dem Traum,
ich hatte Spaß - "Don't bring me down".

"Livin' thing" - es war "Strange magic",
stundenlang noch wollt - und hätt ich,
stehen können - zuzuhören.
Mit einem Schild - Nur jetzt nicht stören!

Wenn Musik schnell jünger macht,
einfach so - und über Nacht,
melde ich das - wenn ich darf,
zum Patent an - das wär scharf.

Das wunderbare Album "Time":
Manch Song - gehörte mir allein.
Mehr als 30 Jahre her,
doch das Erinnern fiel nicht schwer.

Livemusik - und ich war hier,
schon immer war's mein Elixier.
Erneut sich etwas Zeit geliehn,
to "Hold on tight" - to all my dream.  09.06.2013
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Ohrenstopfen

Heut Morgen - manchmal bin ich so,
trällre ich ein Liedchen - froh,
froh, dass heut die Sonne scheint.
Das Leben hat es gut gemeint.

Jedoch die Liebste schaut mich an,
mit diesem Blick - der spalten kann,
Atome, Diamanten gar.
Oh, wie wird mir sonderbar.

Dem Brötchen, das sie gerade aß,
während sie beim Frühstück saß,
entnahm sie flott - und angespannt,
das Innenleben - nahm's zur Hand.

Zoppte es durch den Café,
zwirbelte mit leichtem Dreh,
dann steckte sie - die Kugeln flott,
ganz tief ins Ohr - oh je, mein Gott.

Ihr Gesicht - wirkt drauf so friedlich,
liebe Zeit - ja, fast schon niedlich,
entspannt und voller Ruhe gleich.
Die Stille macht sie scheinbar reich.

Sie zeigt mir mittels Pantomime,
dass sie die Stille wohl verdiene,
denn mein Singen - mache matt,
wirke wie ein Sägeblatt.

Einem Entenquaken ähnlich.
Es fehle mir - und das sei dämlich,
zum Singen - frei und ungehemmt,
wirklich alles - selbst Talent.

Wie eine Säge - die im Kreis,
ohne Schmierung - schrill und heiß,
so ähnlich höre ich mich an...
Und dass - sie's nicht ertragen kann.

Dann ging sie emsig zu Frau Hund,
streichelt sie - und tat ihr kund,
dass alles wieder gut sein wird.
Na - wenn sie mal da nicht irrt.

Denn heut Abend singe ich,
bei ELO - versteh's als Pflicht.
Doch ist der Rock genügend laut,
verursacht's niemand Gänsehaut.

Nun sitz ich hier - würd gerne trällern,
doch knacken schon im Schrank die Teller,
und auch das Glas - im hohen Schrank,
wirkt angespannt - und leichthin krank.

Singe - wem Gesang gegeben.
Musik ist doch mein halbes Leben.
Jedoch mein Stimmband - tröstet mich...,
weiß das - leider, leider nicht.     08.06.2013
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CdeB in der Philharmonie Köln

Mensch, war das ein schöner Tag,
alles so, wie man das mag:
Liebe Freunde - Sonne pur.
Der schwarzen Seele - eine Kur.

Den Kuchen - na, das wär gelacht,
den unser "Fohlen" mitgebracht,
mit der Raute - was ist los?!
Dem gaben wir - den Gnadenstoß.

Und fuhren so - voll guter Laune,
gen Kölle - um erneut zu staunen,
was gestern nun - zur halben Nacht,
der kleine Mann - dank Stimme macht.

Auf Brettern - die die Welt bedeuten,
waren wir erneut die Beute.
Begaben uns in seinen Bann,
vom allerersten Ton gleich an.

So nah - ihn fast schon anzufassen,
Chris hat einfach Stil und Klasse.
Nicht mehr jung - genau wie wir,
doch öffnet die Musik - die Tür.

Eine Türe - nicht lange reden,
zum Eine-andere-Welt-betreten.
Um zu träumen - um zu fliegen,
um in der Musik zu wiegen.

Um vielleicht auch unterdessen,
drei Stunden lang mal zu vergessen,
die ganze Welt um dich herum.
Gehört dazu - und ist nicht dumm.

Sich an alten Songs erfreuen,
und den Spaß auch an den neuen.
Hier mal leise - dort im Tanz,
und oftmals mit - der Haut der Gans.

Wenn er dich mit zum Fährmann nimmt,
wenn's "High on (the) emotion" stimmt,
dann weißt du wieder - fast zur Nacht:
Entscheidung richtig - gut gemacht.

Wenn Patricia wieder strippt,
wenn es die Mär zum Ende gibt,
von New York - im tiefen Schnee,
tut uns erneut - kein Euro weh.

Die feine Halle ausverkauft,
Emotionen - nahmen Lauf.
Und später dann - bei hellem Licht,
sah ich nur Freude - im Gesicht.

Er begleitet uns halt eben,
mehr als nur ein halbes Leben.
Und macht er dann erneut hier Rast,
sind wir dabei - weil's einfach passt. 20.05.2013
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Pink

Ein Gewitter - Farben, Licht,
ein Programm - recht bunt gemischt,
ein Potpourri aus Phantasie,
doch fehlte manchmal - Harmonie.

Zu laut, zu schrill - zu durchgeknallt.
Nun gut, ich werde 100 - bald.
Da lehnt man sich schon mal zurück,
und genießt - der Stille Glück.

Das Konzert - es hatte was,
der Reigen an Musik - macht Spaß.
Die Stimme - exzellent, enorm,
und Pink ist wirklich gut in Form.

Artistik war's - vom allerfeinsten,
geplant, probiert - bis hin ins Kleinste.
Und den Mut zum Risiko,
den hat das Bündel - sowieso.

Schwebte durch die Halle - frei,
sang auch noch perfekt dabei.
Nichts gefehlt - und nichts vermisst,
weil sie halt ein Profi ist.

Nichts dem Zufall überlassen,
ihre Fans rundum bespaßen.
Selbst mit einem Conférencier.
Immer der perfekte Dreh.

Und dennoch müsst Ihr es nun lesen:
Weniger - wär mehr gewesen.
Stehen wir - das gibt es ja,
auch mit der Sicht - alleine da.

Sie ist ein Profi - keine Frage,
und damit stets auch in der Lage,
die Fans in ihren Bann zu ziehn.
Auch ich gab mich dem gerne hin.

Und doch war's mir - ich sag mal leider,
zu übertrieben - denn bescheidener,
hätte diese laute Nacht,
uns viel mehr an Spaß gebracht.

Ich schreibe nur für uns - so sorry,
jeder sieht's für sich - don't worry.
Und trete ich - so bleibt gescheit,
Euch auf die Füße - tut's mir leid.

Wir waren dort - und zwischendurch,
auch fasziniert - habt keine Furcht.
Gejohlt, gejubelt und geklatscht,
uns wohlgefühlt - ganze ohne Quatsch.

Vor Staunen - oft mit offenem Mund,
dort gestanden - für 2 Stund.
Wir sind ja nicht aus Holz, mein Gott.
Und: She's a Rockstar - klar - So what.  16.05.2013
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Albert Hammond

50 Jahr Musikgeschichte.
Genügend Futter für Gedichte.
Für einen Streifzug durch die Zeit.
Und Ihr müsst mit - es tut mir leid.

Ich bin so froh - ich darf´s erleben.
Ich darf genießen - ich darf schweben.
Ja, selbst am nächsten Morgen noch,
bin ich in Gedanken dort.

Musik - ich kann es nur empfehlen,
berührt mir etwas in der Seele.
Und wenn´s so schön - wie gestern war,
noch mehr als üblich - das sei klar.

Das war Musik - um zu ertrinken,
um ganz tief drin zu versinken.
Lieder - die man liebt und kennt,
und die man auch - die "Oldies" nennt.

Vertraute Klänge - Melodien,
um dich in ihren Bann zu ziehen.
Das Repertoire war riesengroß,
und lässt mich heute noch nicht los.

Ein Mann, der auf der Bühne steht,
das Herz in seine Stimme legt.
Und strahlend - wie der Primelpott.
singt - ich war nur hin und fort.

Ein Sänger - und ein Lieder-Schreiber.
Das Songbook war so voll - doch leider,
ist ein Konzert - nicht lang genug.
Drum kommt er wieder - das ist klug.

Da steht ein Mann - mit grauen Haaren,
mit seiner Stimme - und Gitarren,
auf der Bühne - und vergisst,
dass er - schon 69 ist.

Das Publikum am Ende auch.
Es hat nicht wirklich lang gebraucht,
da erhob´s uns - ihm sei Dank,
von dem Sitz - der harten Bank.

Er sagt - er weiß es selber nicht,
weshalb das Break - und der Verzicht.
Warum er mehr als 30 Jahr,
nicht mehr bei uns in Deutschland war.

Egal - ich halt die Augen offen,
und ich werde darauf hoffen,
dass es vielleicht in Bälde schon,
den Zusatz gibt - weil es sich lohnt.

Ich fragte meine Liebste - ehrlich:
<Ist Livemusik - für mich gefährlich?>
Sie meinte drauf: "Hey, alter Mann.
Du stehst dort noch - mit 90 an."  15.05.2013
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Naturally 7

Ich freue mich an Schlagzeugwirbeln.
I'm hearing the trombones, guitars.
Den nicht vorhandenen Schnurrbart zwirbelnd,
denke ich bei mir: <Das war's>.

Jetzt bin ich glatt verrückt geworden,
von einer hin - zur nächsten Nacht.
Ich hör das Schlagzeug, die Akkorde.
Ich werde wohl - ins Heim gebracht.

Ängstlich schaue ich zur Seite,
hin zum Weibe - oh, sie grinst.
Am liebsten suchte ich das Weite,
und ich denk erneut: <Du spinnst>.

Wo kein Schlagzeug - kann keins klingen.
Wo nicht Gitarre - gibt’s kein Riff.
Irgendetwas kann nicht stimmen.
Der Wahnsinn hat mich - voll im Griff.

Ich frage meine Frau - voll Sorgen,
ob nen Sprung der Schüssel hab.
Gibt es wohl für mich ein morgen?
Ich habe Angst - und nicht zu knapp.

Entnervt verdreht sie ihre Augen,
schaut zum Himmel - und sie fleht:
"Wer, bitte - kann den Wahnsinn glauben.
Scheinbar - ist es schon zu spät.

So oft hab ich schon drum gebetet,
um einen ganz normalen Mann.
Der nicht solchen Sinn - verdrehten,
im grauen Kopf - stets haben kann.

Stattdessen habe ich solch einen,
der wird mit einem Reim schon wach.
Total bekloppt - so will ich meinen.
Ich armes Schwein - oh Weh und Ach.

Schau doch richtig hin zur Bühne.
Erkenne, wer da steht und singt:
It's "Naturally 7" - Sühne..,
wär es jetzt - die Dir was bringt.

Ich öffne die verklebten Augen,
was mich ergreift - ist tiefste Scham.
Wie konnte ich - an Irrsinn glauben?
Denn auf der Bühne - tobt der Wahn.

Instrumente? - Nicht vorhanden.
Und trotzdem formt sie stets der Mund.
Es nicht erleben? - Eine Schande.
Begeisterung - im weiten Rund.

Schlagzeugsoli - Bassgewimmer,
Posaunen, Flöten - Synthesiz.
Dazu Gesang - perfekt, wie immer.
Und siehe da - es schließt der Kreis. 12.05.2013
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Steve Hackett

Und auch wenn´s niemand wissen will:
Mein graues Haupt steht selten still.
Und daher - bitte grämt Euch nicht,
ereilt Euch hiermit - ein Bericht.

Gestern Abend - Reihe 1,
nah zur Bühne - prima scheint´s,
wär da nicht - der schwarze Block,
der etwas stört - it´s 8 o´clock.

Das Licht verlöscht - der Beifall schwillt,
die Band, mit Steve - sie tritt ins Bild,
und nimmt - vom ersten Augenblick,
uns mehr als 30 Jahr zurück.

Plötzlich sind wir wieder jung,
plötzlich ist da wieder Schwung,
und all das graue Haar - bei Licht,
rund um uns - das ahnt man nicht.

Das Konzert - war Perfektion,
vom ersten bis zum letzten Ton,
ein Genuss - Gesamtkunstwerk.
Und ich fühle mich bestärkt:

Wenn dort ein wahrer Meister steht,
wo´s um perfekten Wohlklang geht,
dazu noch eine Band - die stimmt,
dann gehst du ab - so wie ein Kind.

"Supper´s Ready" - kurz vorm Schluss,
für Fans ist dieser Song - ein Muss.
Und ich singe - Schritt für Schritt,
die alten Texte wieder mit.

"Firth of Fifth" - es packt mich so,
die Gänsehaut - sie sprießt sich froh,
den Rücken hoch - und dann hinab.
Wie gut, dass ich Begleitung hab.

Ulli - ist mein guter Freund,
und ebenso wie ich - wie´s scheint,
gefangen - dort im Augenblick.
Da packt dich einfach - pures Glück.

Beim ersten Klang - da weißt du schon,
jeder Cent hat sich gelohnt.
Und so verrückt - wie ich ja bin,
zög´s mich auch - gleich wieder hin.

"Los Endos" rundet diese Nacht,
die Lust auf alte Scheiben macht.
Noch einmal hören - mit viel Drive.
Doch am schönsten - ist es live.

Danke schön - für die Gesänge,
für den Teppich - voller Klänge.
Danke schön - ich hab´s vermisst,
weil´s auch ein Stückweit - Jugend ist.  06.05.2013
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Max Raabe

80 Jahr zurückversetzt,
von unserem Hier - von unserem Jetzt,
in eine längst vergangene Zeit.
Musikalisch fern - und weit.

Max Raabe steht vorm Mikrofon,
und kaum erklingt der erste Ton,
fühlst du dich der Ära nah,
die man heut auf der Bühne sah.

Das Orchester spielt die Weisen,
manche lauter - viele leise,
und die Musik - das soll so sein,
geht uns ganz tief ins Herz hinein.

Ich schließ die Augen - und ich träume,
geh durch Alleen grüner Bäume,
erschaffe mir - dank Phantasie,
ein eigenes Bild - konkret wie nie.

Die Stimme, die so leise schmeichelt,
die Violine, die uns streichelt.
Ja, manchmal führt auch das zum Glück.
Nicht immer nur - die Rockmusik.

Das Zwischenspiel - bringt uns zum Lachen.
Texte, die uns fröhlich machen.
Wir wiegen uns - und das melodisch.
Obwohl, bei mir schaut's aus - chaotisch.

Die meistens Songs - ich kenn sie nicht,
doch ist's egal - gewiss nicht Pflicht.
Gefallen kommt halt - von gefällt.
Musik ist eben - unsere Welt.

Alte Songs - und selbstgeschriebene,
vergangene - und frischgebliebene.
Das Publikum ist leise, still,
niemand, der jetzt stören will.

Songs von Liebe, Freundlichkeit.
Gewiss ein Spiegel jener Zeit,
bevor die Dunkelheit sie schliff,
mit all dem Hass - mit all dem Gift.

Die Lieder künden auch noch heute,
von Übermut - und Lebensfreude.
Und ich meine - glaubt es mir.
Ich hab's gespürt - ja, heut und hier.

Danke, Max - Dank an Max Raabe.
Dankeschön für diesen Abend.
Dankeschön für die Musik.
Erneut ein Schlüssel - hin zum Glück.

Egal welch Genre - wie auch immer.
Es füllt mich halt mit diesem Schimmer.
Und lässt mich schweben - hinterher.
Bin ich auch - dafür zu schwer.  28.04.2013
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Kirchgang

Na gut, ich räume es ja ein:
Ich muss wohl doch – ein Sünder sein.
Denn der Kirchgang liegt mir nicht.
Aber heute – im Gedicht.

Ich bin gläubig – keine Frage,
und doch zähl ich nun jene Tage,
einzeln an den Fingern ab,
an denen ich die Muße hab.

Doch gestern Abend – so sieht´s aus,
zog´s uns in ein Gotteshaus.
In eines, das wohl einst – eins war.
Konzertgenuss – und der 1a.

Ray Wilson kam ins Ruhrgebiet.
Nach Bochum hat er uns geführt.
Die „Christuskirche“ rief uns dort,
welch ein wunderbarer Ort.

Ein Ort – um auf Musik zu schweben,
ein Ort – um den Genuss zu leben.
Ein Ort – der Atmosphäre hat,
in jener kleinen, fernen Stadt.

Der Gesang war wieder herrlich.
Konzertgenuss – für uns gefährlich,
da wir – nie – ein Ende finden.
Jedoch – ich will´s nicht unterbinden.

Die Geigen streichelten die Seelen.
Kennt Ihr Ray Wilson? – Zu empfehlen!
Gebt Euch der Musik mal hin.
Glaubt mir ruhig – denn es macht Sinn.

Und ist der Abend erst mal aus,
fährt man in dem Gefühl nach Haus:
Das nächste Mal – nicht irgendwann,
steht in naher Zukunft an.

Ich dachte schon – bei meinem Glück,
ich alleine sei verrückt.
Jedoch so manchen – mag so sein,
hol ich in der Frequenz kaum ein.

Gebt mir einen Hinweis – Leute,
und wir fahren gleich – noch heute,
hin zu seinem nächsten Gig.
Ich sagte schon – Ich bin verrückt.

Lag´s auch an der Örtlichkeit?
An einem Monument der Zeit?
An der Stimmung – drauf mein Wort,
an einem ganz besonderen Ort?

Dieser Ort – hat Atmosphäre,
Akustik – und gewisse Schwere.
Dazu Musik – und Leichtigkeit.
Kommt Ray erneut – sind wir bereit.  27.04.2013
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Chris in Oberhausen

Zuhause wärs vielleicht bequemer,
doch rief uns Chris in die Arena.
Da hilft kein Halten - gibt's kein Stopp.
Ich bin halt Fan - vielleicht bekloppt.

Oberhausen, Hamburg, Kiel,
zu weit entfernt ist uns kein Ziel.
Köln und Dortmund - und bekannt:
der Malediven ferner Strand.

Reihe 3 - knapp vor der Bühne,
und Chris de Burgh - gewiss kein Hüne,
steht dort vor uns - scheint fast groß,
nimmt die Gitarre - und legt los.

Nimmt mich mit - durch viele Jahre,
(anfangs ohne graue Haare),
schenkt mir wieder Gänsehaut.
Manchmal leise - auch mal laut.

Holt sich die Ovationen ab,
zu "Borderline" - oh, nicht zu knapp.
Steht dort - badet im Applaus,
denn unsere Freude - musste raus.

Schenkte uns - und ich war hin,
am Ende gar - die "Stripperin".
Patricia stellte er uns vor,
in nineteenhundred-twentyfour.

Die Halle kochte - und sie bebte,
schön, dass dieses Feeling lebte.
Und Chris de Burgh nahm sich - trotz Enge,
das lange Bad in dieser Menge.

Zusammen sind wir grau geworden,
doch überall - ob Süd, ob Norden,
ist das Jungvolk auch dabei.
Begeistert, jubelnd - stets und neu.

Beim letzten Song nahm Chris uns mit,
zum Strand - wo's eine Fußspur gibt.
Eine Fußspur - ganz für sich...,
dort trug das Lied, der Freund - auch mich.

Ich weiß, wir sehen ihn noch einmal,
in Köln am Rhein - doch ganz egal,
wohin er uns in Zukunft bittet,
wir sind dabei - das ist so Sitte.

Die Band perfekt - die Stimmung high.
I'm on emotion - war dabei,
und der Abend klingt noch nach,
weil er mich rundum glücklich macht.

Haltet mich ruhig für verrückt.
Doch denke ich - Ihr gönnt das Glück,
das uns der Abend gestern schenkt.
Der nächste? - Näher als Ihr denkt.  21.04.2013
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Bryan am Tiber

Bryan in der Stadt am Tiber.
Wir dabei - na klar, schon wieder.
2 schöne, tolle Stunden lang,
bei Musik und bei Gesang.

Ich hab es hiermit zugegeben:
Musik gehört für uns zum Leben.
Live und leise, auch mal laut.
Die Stimmung nebst der Gänsehaut.

Bryan rockt mit Macht die Halle.
Keith, er spielt in jedem Falle,
die Gitarre, wie betört.
Als ob sie fest zu ihm gehört.

Die Songs hier alle aufzusagen,
erübrigt sich - an solchen Tagen,
ist man froh - ich sag’s Euch an,
dass man sie genießen kann.

Bryan in der Stadt am Tiber.
Das Publikum schien etwas müder,
als man das erwartet hat,
in Italiens großer Stadt

Und dennoch war die Stimmung groß,
der Abend, das Konzert famos.
„Get Up“ - ganz einfach wunderbar.
„Ultimate“ gibt’s nächstes Jahr.

Bryan in der Stadt am Tiber.
Heut, danach ist’s mir schon lieber,
dass später keine Metro fuhr.
Rom war tot - verwaist die Spur.

So kam es dann, wie es wohl muss:
Erreichten noch den letzten Bus.
Er hat uns fix nach Haus gebracht.
1, 2, 3 - kurz vor der Nacht.

Der Zufall hat es so gewollt.
Frauke, danke, das war Gold.
Dass wir Euch trafen, bitte sehr.
Dies zu sagen fällt nicht schwer.

Christel, ich sag’s ganz verschmitzt,
ist Dank Dir nun im Besitz,
eines Plektrums - hey, von Scott.
Ihr Geburtstag rund - mein Gott.

Wir wünschen Euch viel Spaß in Bozen.
Wohin die Wege uns oft lotsen,
ist beachtlich, ist ein Ding.
Jubele mit - und rock und sing.

Bryan, klar, wir tun es wieder.
Egal ob Themse, Rhein, ob Tiber.
Wir sind, so lang das geht dabei.
Im Herzen jung - und wild und frei.   14.11.17
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